Trotz der Corona-Krise stehen wir Ihnen mit gewohnter Kompetenz bei Ihren rechtlichen Angelegenheiten zur Seite.

Vergleichsangebot von VW erhalten?

Sie haben sich bei der Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen angemeldet und ein Vergleichsangebot erhalten? Lassen Sie Ihr Angebot von uns prüfen! Die Kosten dafür übernimmt VW – darauf wurde sich im Vergleich geeinigt. Wir sagen Ihnen ehrlich und transparent, ob das Angebot von VW angemessen und fair ist oder ob Sie eine individuelle Durchsetzung Ihrer Ansprüche vorziehen sollten. Für Sie fallen dafür keine Kosten an.

Zum Online-Formular: Vergleichsangebot prüfen

Am 14. Februar 2020 machte VW den Teilnehmer der Musterfeststellungsklage ein zweifelhaftes Valentinstags-Geschenk: die Vergleichsverhandlungen mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wurden für beendet erklärt. Was genau dahinter steckt und welche Optionen Betroffene jetzt haben, lesen Sie hier.

Update

Einigung in der Musterfest­stellungs­klage

Der vzbv und VW haben sich am 28. Februar 2020 auf einen Vergleich in der Sammelklage gegen den Autokonzern geeinigt. Wie viel Geld die Geschädigten erhalten und wie der Vergleich abgewickelt wird, erfahren Sie hier:

Jetzt alles zum VW-Vergleich nachlesen!

Einigung auf 830 Millionen und trotzdem kein Vergleich

Zur Mittagszeit des 14. Februar 2020 verkündete Volkswagen, man habe sich mit dem vzbv grundsätzlich auf eine Entschädigungssumme von 830 Millionen Euro für die rund 460.000 Teilnehmer der Musterfeststellungsklage geeinigt. Gleichzeitig würde jedoch kein Vergleich zustande kommen, da das geforderte Honorar für die Abwicklung zu hoch sei, so der Autobauer.

Der vzbv widersprach und machte den Konzern für die gescheiterten Verhandlungen verantwortlich. Demnach habe sich VW gegen ein transparentes System zur Abwicklung eines Vergleichs gesträubt. Die Verbraucherschützer zeigten sich zudem überrascht von der Nachricht, da sie nur Minuten zuvor ein Gegenangebot des Autobauers erhalten und schließlich aus der Presse vom Abbruch der Verhandlungen erfuhren hätten.

VW will Entschädigung auf eigene Faust auszahlen

Kurze Zeit nach Verkündung des geplatzten Deals beschloss der Vorstand von VW in einer außerplanmäßigen Sitzung, die Summe von 830 Millionen Euro auch ohne Vergleich mit dem vzbv auszuzahlen. Eine entsprechende Internetseite stand auch sofort zur Verfügung. Dort kündigte der Konzern an, an einem Portal zur Abwicklung der Auszahlung bis Ende März 2020 zu arbeiten. Verwunderlich: Verhandlungsabbruch, Vorstandsentscheid und Internetportal wurden so zügig und abgestimmt veröffentlicht, dass sich VW dem Vorwurf nicht entziehen kann, dieses Vorgehen mit einigem Vorlauf geplant zu haben.

Volkswagen möchte den Teilnehmern der Musterklage nun – je nach Alter und Modell des Fahrzeugs – einen Teil der Entschädigungssumme auszahlen. Über das eigene Auszahlungssystem und ohne die Kontrolle des Gerichts oder der Kläger-Anwälte hat der Konzern natürlich die freie Wahl, wem wie viel Geld gezahlt wird. Das setzt ein Maß an Vertrauen voraus, das VW im Zuge des Dieselskandals eigentlich verwirkt hat.

Zudem ist für die Musterfeststellungsklage vorgesehen, dass das Gericht einen etwaigen Vergleich auf seine Angemessenheit prüft. So soll gewährleistet werden, dass sich die Teilnehmer nicht unter Wert einigen müssen. Auch das würde durch die von VW geplante Lösung umgangen werden.

Musterkläger müssen sich entscheiden

Bei der Musterfeststellungsklage angemeldete VW-Kunden haben nun die Möglichkeit, auf das Angebot von VW einzugehen oder den weiteren Verlauf des Verfahrens abzuwarten. In Anbetracht der baldigen Verhandlungen der Ansprüche im Abgasskandal vor dem Europäischen Gerichtshof (19. März 2020) und dem Bundesgerichtshof (05. Mai 2020) sowie der Intransparenz des VW-Angebots raten wir allen Teilnehmern zum Abwarten.

Für all jene, die nicht bei der Musterfeststellungsklage angemeldet sind, aber als Besitzer eines VW-Diesels ebenfalls entschädigt werden möchten, bieten wir unseren kostenfreien Online-Check an. Darin erfahren Sie, ob Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, wie Ihre Chancen stehen und wie Sie Ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko durchsetzen können.

Jetzt Chancen im Abgasskandal prüfen!

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Ein Prozesskostenfinanzierer übernimmt für Sie alle Kosten, die durch die Vertretung entstehen. Nur im Falle eines Erfolgs erhält der Prozesskostenfinanzierer eine sogenannte Erfolgsprovision. Dieses beträgt bei der außergerichtlichen Durchsetzung 15 % vom Streitergebnis. Kommt es zu keiner Einigung, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

Unser Angebot

  • Online-Check und kostenfreie Erstberatung im Abgasskandal

    Nutzen Sie Ihre Chance, um gegen den Betrug der Automobilindustrie vorzugehen und informieren Sie sich mithilfe unseres schnellen Online-Checks, ob Ihr Diesel vom Abgasskandal betroffen ist. Lautet die Antwort ja, stehen wir Ihnen bei unserer kostenfreien Ersteinschätzung mit Rat  – und wenn Sie wollen, im späteren Verlauf auch mit Tat zur Seite.

    weitere Informationen