Die Corona-Krise bringt nicht nur Mieter sondern auch Eigentümer von Eigenheimen in Zahlungsrückstände. Letztere sind wegen finanzieller Engpässe teilweise zum Verkauf gezwungen, da die Kreditraten zu teuer werden. Wie Sie dabei nicht auch noch eine hohe Strafzahlung an die Bank leisten müssen, erklären wir hier.

Corona bringt Immobilien-Eigentümer an finanzielle Grenzen

Die Corona-Krise traf in Deutschland nicht nur Gewerbe-Inhaber in der Gastronomie und Hotellerie. Laut einer Umfrage des Eigentümerverbands Haus & Grund Deutschland im April 2020 gaben 6,9 % der Befragten an, wegen finanzieller Einbußen keine Miete zahlen zu können. Immobilienbesitzer mit offenen Krediten für Eigentumswohnungen und Häuser gehen wegen Kurzarbeit oder Jobverlust finanziell an ihre Grenzen.

Während die Zahl der Arbeitslosen Stand Juni im Vorjahresvergleich um 600.000 anstieg, waren vom März bis April 2020 gar 10,66 Millionen Deutsche in Kurzarbeit. Nach aktuellerem Stand ist die Zahl der Kurzarbeiter auf weniger als 340.000 gesunken. Für viele Eigentümer jedoch zu spät. Das Geld für ausstehende Kreditraten fehlt.

Verkauf der Immobilie als letzter Ausweg

Die derzeitige Prognose ist laut vieler Experten noch positiv. Der Immobilienmarkt hält sich weiterhin robust gegen die Krise. Trotzdem erwägen die Eigentümer von Häusern und Wohnungen wegen finanzieller Engpässe bereits den Verkauf als letzten Ausweg. Vor allem, da die gesetzlich vorgegebene Möglichkeit zur Stundung, also dem Aufschieben der Tilgungszahlung ohne Verzugszinsen, Ende Juni 2020 ausgelaufen ist.

Die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt ist dank der Niedrigzinsen größer, als man es trotz Corona-Krise geahnt hätte. Die Kaufpreise sind auch in diesem Jahr um 4 bis 5 % gestiegen. Für Immobilien-Eigentümer, die sich zu einem Verkauf entschieden haben, ist das eine rettende Gelegenheit.

Zum Vergrößern anklicken Entwicklung der Immobilienpreise

Kostengünstig aus dem Darlehensvertrag aussteigen

Wer vorzeitig aus seinem Vertrag für ein Immobiliardarlehen aussteigen möchte, wird von den Banken oft mit einer Vorfälligkeitsentschädigung konfrontiert. Diese beläuft sich in vielen Fällen auf mehrere Tausend Euro. Bei Verträgen ab dem Jahr 2016 gilt eine gesetzliche Regelung zugunsten des Verbrauchers (§ 502 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). Hierbei muss Ihr Kreditnehmer im Vertrag korrekte und vollständige Pflichtangaben machen, etwa zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung. Nach unserer Erfahrung kommen viele Banken dieser Pflicht nicht nach. Die Forderung nach einer Vorfälligkeitsentschädigung ist in diesen Fällen unberechtigt.

Zusammengefasst bieten sich dem Verbraucher mehrere Möglichkeiten:

Möchten Sie Ihre Immobilie aufgrund der Finanzprobleme in der Corona-Krise loswerden? Oder denken Sie aus anderen Gründen über den Verkauf nach? Wir helfen Ihnen dabei, die Forderung nach einer Vorfälligkeitsentschädigung Ihres Kreditanbieters abzuwehren. Dafür bieten wir Ihnen eine kostenfreie und unverbindliche Ersteinschätzung Ihres Falls an.

Kostenfrei Hausverkauf ohne Vorfälligkeitsentschädigung prüfen

Unser Angebot

  • Kostenfreie Erstberatung: Prüfung Ihres Immobiliendarlehensvertrages

    Wir bieten Ihnen vor einer Mandatierung eine kostenfreie Prüfung Ihres Vertrages an. Wir prüfen für Sie kostenfrei die Widerrufsbelehrungen und ob Ihr Vertrag darüber hinaus fehlerhafte Pflichtangaben enthält. So erfahren Sie, ob Sie eine Vorfälligkeits- oder Nichtabnahmeentschädigung umgehen oder zurückholen können. Wir zeigen Ihnen auf, wie viel Geld Sie sparen können, was unsere Tätigkeit kostet und wann mit einem Ergebnis zu rechnen wäre. Danach entscheiden Sie, ob Sie uns beauftragen wollen.

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Ihre Ansprechpartnerin ist Marion Relka: