H&M will 800 Beschäftigte kündigen: Besonders junge Mütter betroffen

H&M will 800 Beschäftigte kündigen: Besonders junge Mütter betroffen

Im Zuge der Digitalisierung von H&M streicht der Konzern in ganz Deutschland 800 Stellen. Welche Stellen besonders gefährdet sind und wie Sie gegen eine Kündigung vorgehen können, erfahren Sie hier.

Im Zuge der Digitalisierung von H&M streicht der Konzern in ganz Deutschland 800 Stellen. Welche Stellen besonders gefährdet sind und wie Sie gegen eine Kündigung vorgehen können, erfahren Sie hier.

Kündigungen bei H&M: Job­verlust durch Digitalisierung

Im Jahr 2021 sollen mindestens 800 Arbeitsplätze bei H&M gestrichen werden. Schon 2018 hatte die Konzernführung im Schritt der Digitalisierung des Unternehmens 3.000 Stellen abgebaut. Schuld war damals die Kehrtwende ins digitale Geschäft, nachdem die H&M-Leitung es jahrelang verpasst hatte, sich dem zunehmenden Online-Kaufverhalten der Kunden anzupassen.

Besonders Mitarbeiter:innen, die in umsatzschwachen Filialen oder nicht an umsatzstarken Tagen bzw. nicht zu umsatzstarken Zeiten arbeiten (abends und samstags), sollen von den kommenden Maßnahmen betroffen sein. Der Gesamtbetriebsrat hatte ein Freiwilligen-Programm vorgeschlagen, um denjenigen, die freiwillig gehen, eine Abfindung zu zahlen.

Auch Ihnen droht eine Kündigung durch H&M oder Sie wurden sogar schon gekündigt? Sie wollen das Maximum aus Ihrer Kündigung holen, sind sich aber nicht sicher wie? Dann sollten Sie jetzt schnell handeln, um Ihre Ansprüche mit einer Kündigungsschutzklage durchzusetzen und eine höhere Abfindung zu bekommen. Lassen Sie sich jetzt von uns helfen und fordern Sie eine kostenfreie Erstberatung an!

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Junge Mütter in Eltern­zeit besonders betroffen

Mit dem Freiwilligen-Programm der H&M-Leitung sollen vor allem Mitarbeiter:innen in Elternzeit angesprochen werden. In der Elternzeit sind diese zwar vor einer Kündigung geschützt, doch wenn sie wieder am Arbeitsplatz sind, gilt das nicht mehr. Die meisten Mitarbeiter:innen in Elternzeit sind junge Mütter, die nun befürchten müssen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, da sie als frischgebackener Elternteil oft nicht während der einkommensstarken Zeiten arbeiten können. Diese Vorgehensweise erzürnt auch die Gewerkschaft Verdi.

H&M-Deutschlandchef Thorsten Mindermann verhält sich wie ein Unternehmenspatriarch, der Entscheidungen über die Köpfe von Frauen hinweg trifft. Gleichstellung im Betrieb bedeutet gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Umstrukturierungsprozess von H&M.

Cosimo-Damiano Quinto, Verdi-Berufsfachgruppe Einzelhandel

Ausgerechnet der Modekonzern, der nach außen mit Kampagnen gegen die Diskriminierung von Frauen wirbt, macht nun Müttern deutlich, dass sie im Unternehmen nicht mehr willkommen sind.

Vorbereitung zur kurzfristigen Filialen­schließung

Die Geschäftsführung des Modekonzerns verhandelt derzeit neue Mietverträge für die einzelnen Filialen. Dabei soll es sich zum großen Teil um monatlich kündbare Jahresverträge handeln. Solche Verträge machen es der Geschäftsführung leichter, jederzeit Filialen zu schließen. Da so auch unbefristete Arbeitsplätze praktisch zu Arbeitsplätzen auf Zeit werden, haben viele Mitarbeiter:innen Angst, ihre Stelle zu verlieren.

Anstatt sich von der Angst lähmen zu lassen, sollten Sie die Kontrolle übernehmen und Ihre Rechte kennen. Nutzen Sie dafür unsere kostenfreie Erstberatung und lassen Sie einschätzen, ob ein Vorgehen gegen H&M Aussicht auf Erfolg hat.

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