Wer gerne Gas gibt, sollte vorsichtig sein. Mit dem aktuellen Bußgeldkatalog erwarten Raser harte Sanktionen. Wer wiederholt auffällig wird, dem droht schnell ein Fahrverbot. Deshalb ist es oft sinnvoll, bereits gegen den ersten Punkt vorzugehen.

Bußgeldkatalog bremst Wiederholungstäter aus

Raser werden derzeitig durch diverse Regelungen im aktuellen Bußgeldkatalog stärker bestraft. Wer wiederholt innerhalb eines Jahres bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 26 Kilometern pro Stunde erwischt wird, muss mit einem Fahrverbot und Bußgeld rechnen (§ 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung – BKatV).

Gleiches gilt natürlich bei Alkohol- und Drogendelikten am Steuer, jedoch müssen dabei die Verstöße nicht zwangsläufig innerhalb eines Jahres stattfinden.

Harte Strafen durch Einspruch vermeiden

Es kann verschiedenste Gründe geben, gegen den Bußgeldbescheid vorzugehen. Wichtig ist, die Einspruchsfrist von zwei Wochen einzuhalten. Wer Einspruch einlegt, kann den Status als Wiederholungstäter zumindest während des Zeitraums der Anfechtung zurückhalten. Ist diese erfolgreich, wird das Vergehen aus der Kartei gestrichen und bei weiteren Vorfällen nicht bewertet. Autofahrer, deren Bescheid bereits rechtskräftig ist, können in einem Gnadenverfahren um Aufhebung der Strafe bitten.

Der Einspruch muss innerhalb der zwei Wochen schriftlich an die Bußgeldstelle erfolgen. Wer die Frist verstreichen lässt, macht den Bescheid automatisch wirksam. Deshalb sollten Sie keine Zeit verlieren und den Status als Wiederholungstäter vermeiden. Die Initiative lohnt sich besonders aus einem Grund: der erste Punkt zählt!

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Das Chaos beim aktuellen Bußgeldkatalog

Der aktuelle Bußgeldkatalog sollte vor allem Fußgänger und Fahrradfahrer stärker schützen. Mit den Maßnahmen vom April 2020 wurde die Grenze für Strafen bei Überschreitungen von Höchstgeschwindigkeiten innerorts und außerorts herabgesetzt. Fahrverbote sollten dann bereits bei 21 und 26 Kilometern pro Stunde ausgesprochen werden. Die Änderungen trafen auf große Kritik von vielen Seiten. Allein in Köln stieg die Zahl der Fahrverbote innerhalb eines Monats um 1000 Fälle im Vergleich zum Vorjahr.

Jedoch sorgte ein Formfehler, ein fehlender Verweis auf notwendige Paragrafen, für die Ungültigkeit des neuen Bußgeldkatalogs. Das Verkehrsministerium forderte die Bundesländer zur sofortigen Zurücknahme der Maßnahmen auf. Alle leisteten dem innerhalb weniger Tage Folge. Dieser Fauxpas sorgte für einen Ansturm bei den Bußgeldstellen, da eine Vielzahl der ausgesprochenen Strafen der letzten Monate ungültig wurde.

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