Gekündigt als Geschäftsführer:in? So können wir Ihnen helfen!

Kaum jemand kommt während des Arbeitslebens an einer Kündigung vorbei. Selbst Geschäftsführer:innen bleiben davon nicht immer verschont. Dies zeigt auch der Fall unserer Mandantin, die ohne Stress, aber auch ohne über den Tisch gezogen zu werden, aus einer unangenehmen Situation heraus wollte. So haben wir Sie unterstützt:

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Wurde Ihnen als Geschäftsführer:in gekündigt? Dann rufen Sie uns gerne an, um weitere Schritte und Möglichkeiten zu besprechen – kostenlos.

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Man­dantin wollte Auf­hebungs­vertrag nicht unter­schreiben

In einem unserer Arbeitsrechtsfälle bat uns eine Geschäftsführerin um Unterstützung, die für eine Investment-Firma tätig war. Sie erhielt den Entwurf eines Aufhebungsvertrags zugeschickt, mit dem sie nicht einverstanden war – zu Recht.

Bei Prüfung des Entwurfes stellten unsere Expert:innen im Arbeitsrecht fest, dass einige der Klauseln im Entwurf nicht hinnehmbar waren und regelbedürftige Thematiken fehlten. Als Sie sich weigerte den Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, erfolgte die Kündigung.

Wir reagierten daraufhin mit einem Abwicklungsvertrag, der folgende Konditionen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses vorsah:

  • Verschiebung des Beendigungsdatums um fünf Monate

  • Freistellung unter sämtlicher bestehender und künftig noch entstehender Erholungsurlaubsansprüche

  • Während der Freistellung darf sie weitere Tätigkeiten ausüben, solange sie keine Wettbewerbshandlungen vornimmt

  • Ordnungsgemäße Abrechnung bis zum Beendigungsdatum

  • Sie erhält ein wohlwollendes und qualifiziertes Zeugnis der Note „gut“

  • Ihr wird ein Sonderkündigungsrecht zugesprochen. Sie kann das Anstellungsverhältnis vor dem Beendigungstermin mit einer Frist von einer Woche einseitig erklären.

  • Wenn Sie vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht, steht ihr eine Abfindungszahlung zu, die so hoch ist wie das vorherige Geschäftsführergehalt.

Aufhebungsvertrag vs. Abwicklungsvertrag – wo liegt überhaupt der Unter­schied?

In beiden Fällen handelt es sich um eine zweiseitige Erklärung, die beide Parteien im gegenseitigen Einverständnis unterschreiben. Der Aufhebungsvertrag führt im Gegensatz zum Abwicklungsvertrag unwillkürlich zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Der Aufhebungsvertrag hat daher im Grunde dieselbe rechtliche Wirkung wie eine Kündigung.

Ein Abwicklungsvertrag soll lediglich im Voraus die Einzelheiten regeln, wie die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ablaufen soll.

Die Gegenseite stimmte den Konditionen im Abwicklungsvertrag zu und der Streit konnte schnell und auf Augenhöhe beigelegt werden. Da die Kündigung nicht einvernehmlich war und das Arbeitsverhältnis noch ein paar Monate andauern sollte, konnten durch den Abwicklungsvertrag vorab etwaige Unklarheiten und Sorgen aus dem Weg geräumt werden. Deswegen war der Abwicklungsvertrag in diesem Fall am zweckdienlichsten für unsere Mandantin.

Wenn auch Sie vor Beendigung eines Arbeitsverhältnisses stehen, gilt es herauszufinden, ob ein Abwicklungsvertrag Sinn ergibt. Wir prüfen aber auch, ob in Ihrem Fall ein anderer Weg aus dem Arbeitsverhältnis geeigneter wäre.

Ziel: Kein Gerichts­streit und eine schnelle & versöhn­liche Beendi­gung

Ziel war es, einen langen Rechtsstreit zu vermeiden und die Angelegenheit schnell zu erledigen. Um das zu gewährleisten, war es wichtig, der Gegenseite versöhnlich zu begegnen und einvernehmlich eine Lösung zu finden, die für beide Parteien keinen Mehraufwand bedeutet.

Bei Kündigung eines Geschäftsführerverhältnisses sind im Gegensatz zu einem „normalen“ Angestelltenverhältnis sowohl arbeitsvertragliche als auch gesellschaftsrechtliche Aspekte eng miteinander verknüpft. Umso komplexer und komplizierter gestaltet sich die ganze Thematik. Deswegen ist es wichtig und vor allem lohnenswert, sich einen Rechtsbeistand an die Seite zu holen, um den Streit schnell und ohne Stress beizulegen.