Dass der VW Touareg in der Diesel-Variante eine ordentliche Mogelpackung ist, zeigt ein bislang geheim gehaltener Bescheid des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Darin ist nachzulesen, dass nicht nur zwei, sondern gleich fünf illegale Abschalteinrichtungen gefunden wurden – und das bereits im Jahr 2017. Betroffene hätten schon längst Schadensersatzansprüche geltend machen können. 

Fünf illegale Abschalteinrichtungen im VW Touareg

In dem Bescheid des KBA wird ausführlich beschrieben, welche Abschalteinrichtungen im VW Touareg, 3,0-Liter-Diesel der Euro-6-Norm verbaut wurden. Insgesamt fanden die Prüfer des KBA fünf verschiedene Strategien im Emissionskontrollsystem des VW Touareg. Diese wurden im KBA-Bescheid in den Strategien A bis E dargestellt. Beim Einsatz der Strategien A und B wird beispielsweise "die Überschreitung des NOx-Grenzwertes von 80 mg/km bei der Prüfung [...] sicher vermieden". Ausführlich heißt es dazu im KBA-Bescheid:

KBA-Bescheid zum VW Touareg Strategie A und B
Quelle: KBA-Bescheid zum VW Touareg

Was kompliziert klingt, ist einfach zu erklären: Beide Strategien arbeiten zusammen, damit auf dem Prüfstand die Einhaltung des vorgeschriebenen Grenzwertes von 80 mg/km vorgegaukelt wird. Beim Verlassen des Prüfstandes schaltet das Fahrzeug diesen Mechanismus aus und stößt viel mehr Emissionen aus, als eigentlich erlaubt sind. 

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Mogelei bereits im Jahr 2017 bekannt gewesen

Es lässt sich aus dem Bescheid herauslesen, dass die Prüfer des KBA die Fahrzeuge bereits vom August 2017 bis zum 29. September 2017 auf unzulässige Abschalteinrichtungen untersucht haben. Aber erst am 9. Februar 2018 kam es zu einem verpflichtenden Rückruf von VW. Unter dem Hersteller-Code 23X6 kann man in der KBA-Rückrufdatenbank Details zum Rückruf finden.

Beim Rückruf ist lediglich die Rede von zwei unzulässigen Abschalteinrichtungen. Die anderen drei Abschalteinrichtungen wurden anscheinend von VW freiwillig entfernt.

Betroffene hätten längst klagen können

Das KBA hat die Bescheide laut eigener Angaben so lange unter Verschluss gehalten, weil ansonsten "Betriebsgeheimnisse" gelüftet worden wären. Erst durch die Aufdeckung der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" sind die Bescheide an die Öffentlichkeit gelangt. Fakt ist, dass die Betroffenen viel früher hätten klagen können. Schließlich hatte das KBA bereits 2017 die unzulässigen Abschalteinrichtungen gefunden. Die zurückgehaltenen Bescheide hätten den Geschädigten als Beweis ausgereicht, um ihre Ansprüche durchzusetzen.

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