Für 2020 hat Daimler seine guten Vorsätze bereits verspielt. Wie bekannt wurde, hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 07. Januar weitere Rückrufe für Fahrzeuge des Stuttgarter Autobauers angeordnet. Der Grund: Probleme mit Emissionskontrollsystemen und Abschalteinrichtungen – bei tausenden Fahrzeugen deutschlandweit.

Jeder kann betroffen sein

Das KBA gab Anfang Januar bekannt, dass wieder Auffälligkeiten bei Fahrzeugen von Mercedes entdeckt wurden. Diesmal trifft es jedoch keine Randsparten, wie den GLK oder Sprinter, sondern das Kernsegment mit insgesamt 15 Modellen aus fast jeder Modellklasse. Man habe auch hier unzulässige Abschalteinrichtungen und Unregelmäßigkeiten in Emissionskontrollsystemen entdeckt. 150.000 Fahrzeuge mit OM 651-Motoren könnten von der erneuten Rückrufaktion betroffen sein, 50.000 davon allein in Deutschland.

Schlechte Zeiten für Daimler

Schon das vergangene Jahr zeichnete sich für Daimler durch eine Vielzahl von Skandalen aus. So fielen allein 60.000 SUVs des beliebten Modells GLK im Juni 2019 durch zu hohe Abgaswerte negativ auf. Drei Monate später titelten deutsche Zeitungen, dass 260.000 Nutzfahrzeuge des Modells Sprinter ebenfalls manipuliert wurden. Inzwischen droht Daimler eine Klage seitens der Aktionäre. Der Vorwurf: Anleger hätten über die illegalen Abschalteinrichtungen rechtzeitig informiert werden müssen. Und als wenn das nicht reichen würde, werden pünktlich zum neuen Jahr die nächsten Manipulationen aufgedeckt.

Diese Modelle sind betroffen

  • E-Klasse, Baujahr 2012-2016
  • S-Klasse, Baujahr 2013-2017
  • M-Klasse, Baujahr 2012-2016
  • CLS-Klasse, Baujahr 2014-2018
  • GLE-Klasse, Baujahr 2015-2018
  • C-Klasse, Baujahr 2013-2016
  • SLK-Klasse, Baujahr 2015-2017 

Lassen Sie sich das nicht gefallen

Sollten auch Sie von den Rückrufen betroffen sein, haben Sie zwei Möglichkeiten, um Ihr Recht auf Entschädigung einzufordern:

  1. Erstattung des Kaufpreises:
    Wegen der Wertverluste und drohender Fahrverbote raten wir Ihnen, Ihr Fahrzeug zurückzugeben und den Kaufpreis zurückzuverlangen.
     
  2. Schadensersatz PLUS fordern:
    Sollten Sie nicht auf Ihr Auto verzichten können, stehen Ihnen auch Schadensersatz von bis zu 20 % des Kaufpreises plus eine Hardware-Nachrüstung zu, sofern diese für Ihr Modell zur Verfügung steht. 

Egal, wie es um Ihren Mercedes steht, Sie dürfen im Abgasskandal nichts dem Zufall überlassen! Die Erfolgsaussichten könnten heute nicht besser sein. Lassen Sie jetzt Ihre Ansprüche auf eine Entschädigung prüfen – ohne jegliches Kostenrisiko.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

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