Audi-Fahrer aufgepasst: Wir konnten vor dem Landgericht Bayreuth erfolgreich Schadensersatz für die Besitzer eines Audi A4 erstreiten. Und das für ein Fahrzeug, das bis dato nicht offiziell vom KBA zurückgerufen wurde. Alle Details zum Fall, hier im Artikel.

Schadensersatz auch ohne offiziellen Rückruf

Unsere Anwälte haben vor dem Landgericht Bayreuth ein Erfolgsurteil erstritten: Die Audi AG wurde aufgrund vorsätzlich unerlaubter Handlungen zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von circa 22.500 Euro gegen Herausgabe des Fahrzeugs verurteilt.

Besonderes Detail des Urteils ist, dass das fragliche Fahrzeug – ein Audi A4 3.0 TDI Avant Quattrobisher nicht offiziell zurückgerufen wurde. Wir argumentierten erfolgreich, dass in ihrem Fahrzeug eine illegale Abschalteinrichtung vorlag, analog zu der Mogelsoftware im Skandalmotor EA189 von Volkswagen. Obwohl das bisher nicht offiziell vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) durch einen Rückruf bestätigt wurde.

Audi war der Auffassung, dass die Kläger nicht ausreichend begründen konnten, dass sich in dem Streitfahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung befand. Doch die Richter des Landgerichts Bayreuth waren anderer Meinung. Abzüglich einer Wertminderung für gefahrene Kilometer muss Audi nun Schadensersatz in fünfstelliger Höhe leisten.

Richter bestätigen Mogel­software im Audi

Unsere Mandanten hatten ihren Audi A4 2014 gebraucht gekauft. Im Jahr 2019 entschlossen sie sich zu klagen, weil sie überzeugt waren, dass ihr Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen war. Der weltweite Skandal bei Volkswagen, seinen Tochterunternehmen und zahlreichen anderen deutschen Autoherstellern kam 2015 an die Öffentlichkeit. Aus diesem Grund vermuteten die Kläger auch in ihrem Audi eine Manipulationssoftware. Diese sorgt dafür, dass das Fahrzeug erkennt, wann es sich in einer Prüfsituation befindet. Nur dann nämlich ist die Abgasreinigung in Gang, mittels derer gesetzliche Grenzwerte für Stickoxide eingehalten werden. Im normalen Straßenbetrieb ist die Reinigung abgeschaltet und das Auto stößt ungehindert Schadstoffe aus.

Die sachliche Darstellung der Kläger konnte Audi nicht konkret entkräften. Sie beantragten lediglich, die Klage abzuweisen. Die Richter urteilten daraufhin, dass Audi nur mit pauschalen Ausführungen zur rechtlichen Relevanz der Darstellung der Kläger aufwarten konnte. Das war zu wenig für eine Abwehr der Klage.

Lassen Sie den Betrug von Audi und Co. nicht ungestraft davon kommen. Fordern Sie Schadensersatz für die Manipulationen – auch wenn Ihr Fahrzeug bisher nicht zurückgerufen wurde. Überprüfen Sie bequem von zu Hause, ob Ihr Audi betroffen ist.

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