Der Dieselskandal trifft nun auch Wohnmobile. In eigenen Tests konnten wir stark abweichende Abgaswerte beim Fiat Ducato feststellen. Wie betroffene Besitzer nun handeln können, ohne das Fahrzeug abzugeben, erklären wir hier.

Prüfung des Fiat Ducato enthüllt hohe Schadstoffwerte

Der Abgasskandal macht scheinbar auch vor Wohnmobilen keinen Halt. Von Gansel Rechtsanwälte unterstützten Messungen an einem Wohnmobil der Marke Fiat Ducato mit Baujahr 2016 ergaben einen Abgaswert, der die Norm um ein siebenfaches überstieg.

Konkret: Das Fahrzeug dürfte laut dem geltenden Stickoxid-Grenzwert lediglich 280 mg/km ausstoßen. Im realen Fahrbetrieb zeigte sich jedoch, dass der Ausstoß des Fahrzeuges durchschnittlich bei 1.926 mg/km Stickoxiden lag.

Darüber berichtet nun auch das Handelsblatt. Das Fahrzeug war absolut mängelfrei, was nur zu dem Schluss führen kann, dass auch hier die Abgasreinigung vom Hersteller manipuliert wurde.

Durchgeführt wurde diese Prüfung zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und ihrem Experten Dr. Axel Friedrich. Auch andere Kanzleien haben Tests an Wohnmobilen vornehmen lassen und sind auf ähnliche Ergebnisse gestoßen. Betroffen sind wohl über 100.000 dieser Fahrzeuge, alleine in Deutschland.

Verdacht der Justiz hat sich bestätigt: Fiat Ducato vom Abgasskandal betroffen

Der Verdacht auf Abgasmanipulationen wurde durch eine Razzia beim Hersteller Fiat Chrysler (FCA) im Sommer 2020 geweckt. Dabei hatten Ermittler aus Deutschland, Italien und der Schweiz mehrere Standorte des Automobilkonzerns durchsucht. Es ging um den Verdacht, dass auch Diesel-Motoren in verschiedenen Modellen von Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Iveco mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung ausgestattet wurden.

Fiat Ducato vor dem Abgasskandal retten mit Nachrüstung

Was können betroffene Wohnmobil-Besitzer jetzt tun? Für viele ist der Besitz eines eigenen Wohnmobils die Erfüllung eines Lebenstraums. Sich nun davon zu trennen, fiele sicherlich schwer. Der Diesel-Nachrüster Dr. Martin Pley jedoch kann helfen. Mit einer Hardware-Nachrüstung können alle Manipulationen beseitigt und der Schadstoffausstoß ausreichend gemindert werden. Das bedeutet, dass Sie Ihr Fahrzeug weiter nutzen können, ohne Fahrverbote zu befürchten.

Natürlich sollen nicht Sie auf den Kosten für die Nachrüstung sitzen bleiben. Deshalb fordern wir für Sie die Kostenübernahme vom Hersteller plus Schadensersatz für den Betrug und den Stress.

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