Ein Skandal jagt den nächsten. Nun soll auch Opel manipulierte Fahrzeuge an seine Kunden verkauft haben. Wird dieser Verdacht zur Gewissheit, würde sich auch Opel in die Reihe der bisherigen Abgasskandal-Konzerne VW, Audi, Daimler und BMW einreihen. Bereits 2015 wurden erste Hinweise vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gegeben, dass auch Opel eine Software in die Autos verbaut, die Abgaswerte manipuliert. Die Vorwürfe werden weiterhin vom Unternehmen abgestritten. Am 15. Oktober 2018 wurden die Büroräume des Konzerns von Polizei und Staatsanwälten genauer unter die Lupe genommen. Laut Angaben des Bundesverkehrsministeriums wird es trotz Widerspruch von Opel, zu einem amtlichen Rückruf für 100.000 Fahrzeugen kommen. Was Opelfahrer über den Skandal wissen sollten, erfahren Sie hier.

Diesel-Razzia deckt Manipulation auf

Bereits 2015 soll das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die manipulierte Abgassoftware in den Opel-Fahrzeugen gefunden haben. Es wurde daraufhin angeordnet, sogenannte freiwillige "Software-Updates" durchzuführen. Opel wird vorgeworfen, diese Servicemaßnahmen "lange verschleppt" zu haben. Denn nur 70 % der geforderten Software-Updates wurden bei den betroffenen Fahrzeugen durchgeführt. Seitdem wurden insgesamt fünf Abschalteinrichtungen entdeckt, die das KBA als unzulässig einstufte. Die fünfte Abschalteinrichtung entdeckte das KBA Anfang 2018.

Deshalb wurde in diesem Jahr eine amtliche Anhörung veranlasst. Durch die Anhörung sollte Opel zu einem verpflichtenden Rückruf der Fahrzeuge bewegt werden. Laut Medienberichten verlief diese Anhörung im Sande. Es wurde lediglich mit technischen Argumenten seitens von Opel um sich geworfen. Viel ist jedoch nicht passiert. Das änderte sich jedoch am 15. Oktober 2018. Sieben Staatsanwälte und 33 Polizeibeamte des hessischen Landeskriminalamts durchsuchten den Konzernsitz in Rüsselsheim und den Standort in Kaiserslautern, um Hinweise zu finden. Konkret geht es um Hinweise bezüglich einer Schummel-Software, die Abgaswerte manipuliert. Durch die Software stoßen die Autos auf festen Prüfständen weniger Schadstoffe aus als im realen Betrieb. Dadurch wird der geringere Schadstoffausstoß lediglich vorgegaukelt. VW und Co. haben auf diese Weise Autos manipuliert und damit 2,5 Millionen Kunden betrogen.

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Abgasskandal und Fahrverbote: Es muss schnell gehandelt werden

Sie sind VW, Audi und Co.-Kunde und vom Abgasskandal betroffen? Dann hier unser dringlicher Hinweis: Um Ihre Ansprüche geltend zu machen, müssen Sie schnellstmöglich handeln. Denn die meisten Ansprüche gegenüber VW und Co. verjähren zum Ende 2018. Wenn Sie bis dahin nicht reagiert haben, verlieren Sie Ihre Ansprüche.

Lesen Sie hier mehr dazu: Erfolgschancen im Abgasskandal

Opel weist Vorwürfe zurück

Opel kündigt an, sich rechtlich zur Wehr zu setzen, wenn ein Rückruf angeordnet wird. Vehement werden Vorwürfe zurückgewiesen. Hierzu eine Stellungnahme des Opel-Konzerns:

Opel verwahrt sich gegen den Vorwurf, unzulässige Abschalteinrichtungen zu verwenden. Opel-Fahrzeuge entsprechen den geltenden Vorschriften.

Auch der Vorwurf, Opel hätte Servicemaßnahmen "lange verschleppt", schüttelt der Konzern ab. Es bleibt zunächst abzuwarten, inwiefern Opel tatsächlich in den Abgasskandal verwickelt ist. Außerdem bleibt abzuwarten, welche Lösungen gefunden werden, wenn Opel auf gleiche Weise wie VW, Audi und Co. betrogen hat.

Um welche Modelle geht es und wer ist betroffen?

Bei der Prüfung geht es um die drei Opel-Modelle: Insignia, Zafira und Cascada mit der Abgasnorm 6, die den Baujahren 2013 bis 2016 zuzuordnen sind. Europaweit sind dadurch um die 100.000 Fahrzeuge betroffen. In Deutschland sollen es laut Medienberichten 12.500 Fahrzeuge sein. Wie viele Fahrzeuge in den jeweilig anderen europäischen Ländern betroffen sind, lässt sich anhand von Medienberichten noch nicht festmachen.

Ihre Rechte im Abgasskandal

Bis dato werden weiterhin alle Vorwürfe abgewiesen. Opel gibt an, vollumfänglich mit den Behörden zu kooperieren. Die Zeit wird zeigen, inwiefern Opel in den Abgasskandal verwickelt ist. Feststeht: Wenn der Opelkonzern mutwillig betrogen hat, ist dem Kunden ein Schaden entstanden. Das bedeutet automatisch, dass der Geschädigte Ansprüche gegenüber Opel geltend machen kann. VW und Co. haben bereits auf gleiche Weise den Kunden betrogen. Zahlreiche Autokäufer gingen bereits gegen die Großkonzerne vor – und das erfolgreich. Die Ergebnisse: Schadensersatz, Kaufpreisrückerstattung gegen Rückgabe des Autos, Neufahrzeug, Rückabwicklung des Kredit- oder Leasingvertrages. Inwiefern der Abgasskandal für Opel zum Thema wird, bleibt abzuwarten. Wir werden Sie hinsichtlich des Opel-Skandals weiterhin auf dem Laufenden halten. Wir vertreten bereits eine Vielzahl von Mandanten im Abgasskandal. Und mit der Zeit wird immer deutlicher, dass die Erfolgschancen für unsere Mandanten weiter steigen. Uns ist bewusst, dass der Wertverlust, Stilllegungen und Diesel-Fahrverbote bereits ein großes Loch im Portmonee der Geschädigten hinterlassen haben. Deswegen wollen wir jedem Geschädigten die Möglichkeit geben, gegen die Großkonzerne erfolgreich vorzugehen – und das ohne Kostenrisiko.

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Ihr Ansprechpartner ist Christian Meeser: