Erst Hamburg, Aachen, Stuttgart und nun auch die deutsche Finanzmetropole und "Dieselhauptstadt" Frankfurt am Main: Nach und nach wird das Dieselfahrverbot in den deutschen Städten gerichtlich durchgesetzt. Das Dieselfahrverbot für die Stadt Frankfurt am Main soll ab dem Februar 2019 gelten. Das hat das Verwaltungsgericht in Wiesbaden nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe entschieden. Grund: Die Stickoxidwerte sind zu hoch. Weitere Klagen gegen andere Städte sind noch am Laufen. Verständlicherweise sind Betroffene aufgebracht, auf der anderen Seite aber auch verunsichert. Denn die Frage stellt sich: Was tun? Verkaufen, Nachrüsten, oder Klagen? Wir geben Ihnen vorab folgenden Rat: Bewahren Sie die Ruhe und verfallen trotz allem nicht in Panik. Denn es gibt Optionen, die betroffenen Autofahrern jetzt zum Recht verhelfen können.

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Speziell geht es um die Dieselfahrzeuge der Norm Euro 4 und älter. Aber auch die Benziner der Norm 1 und 2 sind betroffen. Eintreten soll das Fahrverbot dann schlussendlich ab dem Februar 2019. Wer einen Euro-5-Diesel besitzt, muss sich auf ein Diesel-Fahrverbot ab dem September 2019 einstellen. Wenn Sie wissen wollen, ob auch Ihr Fahrzeug von einem Fahrverbot betroffen ist dann schauen Sie in Ihrem Fahrzeugschein nach. Unsere Grafik zeigt Ihnen, wo Sie die entsprechende Angabe finden:

Dieselfahrverbot Frankfurt: Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Dieselhauptstadt Frankfurt: Wie viele Autofahrer sind betroffen?

In keiner anderen deutschen Stadt gibt es so viele Dieselfahrzeuge wie in Frankfurt. Deswegen trifft die Stadt das Dieselfahrverbot besonders hart. Circa 43 % der in Frankfurt zugelassenen Fahrzeuge fahren mit Diesel. Davon erfüllen nur die Hälfte die geforderte Euro 6 Norm. Sprich, um die 74.000 Dieselfahrzeuge werden im Zentrum der Stadt nicht mehr geduldet. Das geht aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts über den Bestand von Kraftfahrzeugen am 01. Januar 2018 hervor. Pendler und Besucher sind in diesen Zahlen nicht mit berücksichtigt. Aber auch diese Personengruppen sind natürlich vom Fahrverbot betroffen. Um die 350.000 Pendler fahren täglich in die Mainstadt – viele davon mit Dieselauto.

In welchen Gebieten gilt das Fahrverbot?

Diese Frage wurde vom Gericht noch nicht verbindlich beantwortet. Jedoch gab ein Richter des Gerichts vor, dass das Fahrverbot sich an die bereits bestehenden Grenzen der Umweltzone in Hessens größter Kommune richten soll. Das Fahrverbot wurde bereits gerichtlich in den Städten Aachen und Stuttgart durchgesetzt. Im Mai 2018 entschied sich die Stadt Hamburg freiwillig für ein Fahrverbot.

Warum klagt die Deutsche Umwelthilfe?

Dreh- und Angelpunkt ist der Luftreinhalteplan der hessischen Städte. Laut diesem Plan sollen geltende Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter eingehalten werden. Bisher liegen die Grenzwerte der Stadt jedoch knapp darüber. Der Jahresmittelwert lag laut Angaben des Umweltbundesamtes im Jahre 2017 bei 47 Mikrogramm pro Kubikmeter. Bei der Verhandlung am Mittwoch wurde hauptsächlich darüber diskutiert, wie man die Luft in der Mainstadt sauber halten kann. Auch von der Fahrzeug-Software und Begünstigungen gegenüber Lastenfahrrädern war die Rede. Schlussendlich lief die Entscheidung jedoch auf das Dieselfahrverbot hinaus.

Der Grund für die Klage: Die "Notwendigkeit" der Einhaltung des Grenzwertes liegt darin, dass Stickoxide sehr schädlich für Mensch, Tier und Pflanzen sein können. Unter anderem können Stickoxide Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschlimmern oder auch auslösen. Diese Stickoxide werden von Fahrzeugmotoren ausgestoßen – insbesondere von Dieselfahrzeugen.

Wo drohen weitere Fahrverbote?

Das Umweltbundesamt ermittelte durch Messverfahren, dass im Jahr 2017 37 deutsche Städte über dem zugelassenen Grenzwert lagen. Darunter auch die Hauptstadt Berlin, Mainz, Köln und Bonn. Deswegen sind auch diese Städte im Visier der Deutschen Umwelthilfe und werden eventuell früher oder später ebenfalls auf der Klageliste landen. Daher werden bereits in Berlin Vorbereitungen hinsichtlich der Fahrverbote getroffen, lässt die Verkehrssenatorin der Hauptstadt verlauten. Da die Deutsche Umwelthilfe gegen das Land Hessen klagt, wird in naher Zukunft wahrscheinlich auch über das Fahrverbot in den Städten Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach verhandelt. Wie die Entscheidungen des Gerichts in diesen Fällen aussehen, bleibt abzuwarten.

Verkaufen, Nachrüsten oder Klagen – Was soll der Dieselfahrer jetzt tun?

Wertverlust, Stilllegungen, Diesel-Fahrverbot – die Angst der Betroffenen fährt stetig mit. Jedoch sollte man jetzt vor allem eins tun: Ruhe bewahren und nicht in Panik verfallen. Wichtig an dieser Stelle ist es, dass man sich den Februar 2019 vor Augen halten sollte. Denn ab diesem Monat gilt das Fahrverbot in der Finanzstadt. Deswegen ist es wichtig, dass man schnell agiert. Je nachdem, welches Auto Sie fahren und ob Sie es finanziert haben oder nicht, bestehen für Sie beste Möglichkeiten, noch mit einem blauen Auge aus der Sache herauszukommen. Bei uns haben Sie übrigens in keinem Fall ein Kostenrisiko. Denn sofern Ihr Auto vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie uns ohne Kostenrisiko beauftragen. Wenn Sie nicht vom Abgasskandal betroffen sind, Ihr Fahrzeug aber per Kredit oder Leasing finanziert haben, dann prüfen wir Ihre Verträge kostenfrei auf den "Widerrufsjoker". Mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren Sie hier:

1. Möglichkeit: Ihr Auto ist vom Abgasskandal betroffen

Ihr Fahrzeug ist womöglich vom Diesel-Skandal betroffen? Ohne Frage, der VW-Konzern mit seinen Marken VW, SEAT, Audi, Skoda sowie Porsche haben ihre Fahrzeuge manipuliert und damit ihre Kunden betrogen. Auch die Autohersteller Mercedes-Benz und BMW haben auf gleiche Weise versucht, den Kunden und alle Welt durch die Schummel-Software hinters Licht zu führen. Nach aktuellen Erkenntnissen sind folgende Modelle und Motoren vom Abgasskandal betroffen:

Konzern Volkswagen Mercedes-Benz BMW
Motormodelle EA 189 und EA 288 OM 622, 626, 642 und 651 --
Motoren 3,0, 2,0, 1,6 und 1,2 Liter Hubraum 3,0, 1,8 und 2,1 Liter Hubraum 3,0 Liter Hubraum

Schadstoffklassen

Euro 4, Euro 5, Euro 6 Euro 5 und Euro 6 Euro 6
Modelle VW
Bora, Fox, Golf VI, Passat VII, Phaeton, Tiguan, Polo, Jetta, Scirocco, Amarok, Beetle, CC, Eos, Sharan, Touareg, Touran, Up
C-Klasse, CLS, E-Klasse, G-Klasse, GL, GLC, GLE, ML, SLK, S-Klasse, Vito, V-Klasse 5er, 7er
  Audi
A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8, Q3, Q5, Q7, Q8, TT
   
  Porsche
Cayenne, Macan, Panamera
   
  Skoda
Citigo, Fabia, Felicia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti
   
  Seat
Alhambra, Altea, Exeo, Ibiza, Leon II, Toledo IV
   
  Nutzfahrzeuge
Caddy, Crafter, Transporter
 

Bei diesen Fahrzeugen bestehen die besten Chancen, um noch mit einem blauen Auge aus dem Diesel-Skandal herauszukommen. Die Gerichte haben bereits über 500 verbraucherfreundliche Urteile gegen VW, Audi und Co. ausgesprochen, und wöchentlich kommen neue dazu. Dadurch wird ganz klar, dass das Recht grundsätzlich auf der Seite des Verbrauchers steht. Also entweder man gibt sein Fahrzeug zurück, oder man fordert Schadensersatz. Bei einer Online-Beauftragung prüfen wir selbstverständlich kostenfrei auch die Betroffenheit Ihres Fahrzeuges mit. Bei uns gehen Sie übrigens kein finanzielles Risiko bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Abgasskandal ein: Bei uns ist es egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen oder nicht – wir setzen uns für Ihr Recht ein. Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, übernimmt diese Ihr gesamtes Risiko. Wir kümmern uns dabei auch um die komplette Abwicklung mit Ihrer Versicherung. Wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind, dann übernimmt ein sogenannter Prozesskostenfinanzierer die Kosten – zunächst außergerichtlich. Hier geben Sie im Erfolgsfall lediglich einen Teil des wirtschaftlichen Erfolges ab. Die Erfolgsbeteiligung beträgt 29 % (inkl. anfallender Steuern und Gebühren) von dem für Sie erzielten wirtschaftlichen Erfolg – maximal jedoch 2.900 Euro. Zudem entsteht Ihnen keinerlei Papierkram, da eine Beauftragung und die Abwicklung online stattfinden. Einfacher und bequemer geht es nicht.

Das sind Ihre Optionen:

  1. Kaufpreis zurück erhalten oder Neufahrzeug: Wir raten eindeutig dazu, Ihren Diesel zurückzugeben und den Kaufpreis oder ein Neuwagen zu verlangen – allein aufgrund des starken Wertverlustes Ihres Diesel-Fahrzeuges und den Fahrverboten.
  2. Auto behalten und Schadensersatz: Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht abgeben wollen, besteht auch die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche gegenüber VW, Audi und Co. geltend zu machen. Schließlich haben Sie auch hier finanzielle Einbußen aufgrund der Mobilitätseinschränkungen und extremen Wertminderungen zu leiden.

Wenn Sie noch keine Gelegenheit hatten, Ihre Ansprüche im Abgasskandal geltend zu machen, dann sollten Sie jetzt keine Zeit mehr verlieren. Warum? Weil Ihnen zum einen sonst tatsächlich ein Fahrverbot droht und zum anderen die meisten Ansprüche gegen alle Marken des Volkswagen-Konzerns (VW, SEAT, Audi, Skoda sowie Porsche) zum 31. Dezember 2018 verjähren. Beauftragen Sie uns – ohne jedes Kostenrisiko und bequem online – Ihre Ansprüche gegenüber VW, Audi, SEAT, Skoda und Porsche durchzusetzen.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal

2. Möglichkeit: Ihr Auto ist mit einem Kredit oder Leasing finanziert

Sie finanzieren Ihr Fahrzeug über eine Bank oder haben einen Leasing-Vertrag? Dann legen Sie den Joker ein – besser gesagt den "Auto-Widerrufsjoker". Denn dann besteht die Möglichkeit, dass das Kreditinstitut Ihr Fahrzeug zurücknehmen muss. Die gezahlten Raten sowie die Anzahlung bekommen Sie zurückerstattet. Warum? Die Finanzierungsverträge der Autobanken sind oft fehlerhaft. Vorrangig geht es hierbei um unzureichende Pflichtangaben, z.B. der Widerrufsinformation in den Verträgen fast aller autofinanzierenden Banken. Wenn das auch in Ihrem Darlehensvertrag der Fall ist, können Sie diesen Vertrag auch noch nachträglich widerrufen. Eine besonders frohe Botschaft gibt es für die Verbraucher, die Ihren Vertrag nach dem 14. Juni 2014 abgeschlossen haben. Denn dann hat der Betroffene noch nicht einmal eine Nutzungsgebühr zu zahlen. Das heißt, dass man selbst für die gefahrenen Kilometer keinen Cent zahlen muss. Wer denkt, dass hier nur von Einzelfällen die Rede ist, liegt falsch. Etwa die Hälfte der Verträge ist fehlerhaft. Wir prüfen Ihren Vertrag kostenfrei auf Fehler und geben Ihnen eine detaillierte wirtschaftliche Einschätzung für Ihren Fall.

Mit uns gehen Sie kein Risiko ein. Lassen Sie uns Ihren Vertrag einfach zukommen. Wir prüfen kostenfrei, ob Ihr Vertrag fehlerhaft ist oder nicht.

Zum Online-Formular: Kostenfreie Erstberatung

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Ihr Ansprechpartner ist Christian Meeser: