Historische Umsatzeinbußen in den Monaten der Corona-Pandemie haben dem Gastgewerbe schwer zugesetzt. Entschädigungen für die Einbußen waren bisher eher dürftig und auch die Wiedereröffnung hat keine erhoffte Erholung gebracht. Hier wollen wir helfen: Wir setzen Ihre Entschädigungsansprüche für das erbrachte Sonderopfer des Gastgewerbes durch.

Welche Unter­stützung gibt es bisher für Gastro­nomen?

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten – wie andere öffentliche Einrichtungen – Restaurants, Bars und Hotels ihre Pforten schließen. Lange war unklar, ob, wann und unter welchen Bedingungen das Gastgewerbe seinen Betrieb wieder aufnehmen könnte. Zahlen des Statistischen Bundesamtes von Juni 2020 zur Lage der Gastronomie und dem Hotelbetrieb belegen einen enormen Umsatzrückgang um historische 75,8 % im April 2020.

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In der Beherbergungsbranche sah es im April 2020 sogar noch schlechter aus. Hier lag der Umsatz (real sowie nominal) 88,6 % unter dem vom April des Vorjahres. Seit Mai 2020 sind deutschlandweit die meisten Einrichtungen wieder geöffnet, allerdings unter strengen Vorgaben bezüglich Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen, die einen Normalbetrieb erschweren. Auch hier sprechen die Zahlen Bände: 32 % der Befragten beklagten einen Umsatz, der lediglich zwischen 25 und 50 % im Vergleich zum Vorjahr liegt.

Neben den Umsatzeinbrüchen aus den Corona-Monaten sieht es aus diesen Gründen auch für die Wiederaufholung der Umsätze nicht rosig aus. Und die staatliche Unterstützung, die Unternehmer vor dem finanziellen Abgrund schützen soll, ist besonders im Gastgewerbe und der Hotellerie unzureichend. Doch es gibt rechtliche Ansatzpunkte, die dafür sprechen, dass für die Gastronomen auch größere staatliche Entschädigungen möglich sind.

Was bedeutet der Sonder­opfer-Status des Gastgewerbes?

Ein Anhaltspunkt für eine mögliche Corona-Entschädigung liegt darin, dass das Gastgewerbe in der Krise ein Sonderopfer für die Allgemeinheit erbracht hat. Daraus kann sich ein sogenannter Aufopferungsanspruch ergeben.

Dieser hat seine Wurzeln im Preußischen Landrecht und besagt, dass jemand, der zugunsten des Allgemeinwohls durch einen staatlichen Eingriff in ihre Rechte ein Sonderopfer erbringt, für dieses Opfer entschädigt werden soll. Dass Besitzer von Gaststätten, Bars, Hotels und Co. durch Zwangsschließungen ein Sonderopfer für die Allgemeinheit erbracht haben, steht wohl außer Frage.

Ein Aufopferungsanspruch liegt vor, wenn:

  • durch einen hoheitlichen Eingriff

  • nicht vermögenswerte Rechte (also Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit und Freiheit) unmittelbar beeinträchtigt werden

  • und das für den betroffenen Bürger ein Sonderopfer in Form eines Vermögensschadens darstellt

  • und wenn der Eingriff mit dem Allgemeinwohl begründet ist.

Die Corona-Krise traf das Gastgewerbe besonders hart. Wir sind der Überzeugung, dass Ihnen als Gastronom oder Hotelier eine Entschädigung zusteht, die wir für Sie durchsetzen werden.

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Gibt es andere Anhalts­punkte für einen Entschädigungs­anspruch?

Nicht nur der Aufopferungsanspruch bietet Betroffenen einen Anhaltspunkt für Hilfe. Auch aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) leiten sich Entschädigungsansprüche für das Gastgewerbe ab. Selbständige haben bei Verdienstausfällen einen Anspruch auf Entschädigungszahlungen nach § 56 IfSG. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen sich mit Corona infiziert haben oder sich in Quarantäne befinden.

Wir sind überzeugt, dass es viele Anhaltspunkte und gute Argumente für einen Entschädigungsanspruch des Gastgewerbes gibt. Zusammen mit dem Bund der Gastfreundschaft setzen wir diesen Anspruch für Sie durch.

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Wie können wir Sie in dieser Situation unterstützen?

Das Gastgewerbe ist ein wirtschaftlich, kulturell und sozial fundamentaler Bestandteil unseres
Landes und als Verbraucherschützer sehen wir es ernsthaft bedroht. Deshalb bieten wir Hilfe an. Um die finanzielle Entschädigung durchzusetzen, befolgen Sie diese drei Schritte:

Schritt 1

Wir benötigen mindestens 1.000 Interessenten für das weitere Vorgehen und sammeln aktuell Mitstreiter. Die Registrierung ist bequem online möglich und unverbindlich. Sobald die Zahl von 1.000 Interessenten erreicht ist, geht es in die nächste Phase.

Schritt 2

Beauftragen Sie uns unkompliziert per Online-Formular. Hier geben Sie die relevanten Informationen zu Ihrem Betrieb, den Verlusten etc. an. Bei Fragen stehen wir hier auch telefonisch zur Seite.

Schritt 3

Sobald wir Ihre Daten geprüft haben, bringen wir zunächst ein Anspruchsschreiben für Sie auf den Weg und informieren Sie über den Stand des Verfahrens.

Wir können die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ohne jedes Kostenrisiko anbieten, mithilfe von Prozessfinanzierern. Auch wenn die Rechtsschutzversicherung nicht einspringen sollte und eine Klage vor Gericht notwendig wird.

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