Der jüngste Rückruf bei Daimler lässt die Zahl der vom Abgasskandal betroffenen Mercedes-Fahrzeuge auf 1,4 Millionen steigen. Aber was genau verbirgt sich hinter dem Rückruf? Und wie ist damit umzugehen?

Welche Fahrzeuge sind vom aktuellen Daimler-Rückruf betroffen?

Vom Rückruf – der vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereits im letzten Jahr erlassen und nun erweitert wurde – sind ältere Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 5 betroffen. Dabei handelt es sich konkret um Modelle der A-, B-, C-, E- und S-Klasse. Der Autokonzern Daimler teilte mit, dass die Autos seit Mitte 2014 nicht mehr produziert werden. Insgesamt schickt das KBA 170.000 Mercedes-Fahrzeuge zurück in die Werkstätten – davon 60.000 in Deutschland. Damit klettert die Zahl der vom Abgasskandal betroffenen Mercedes-Fahrzeuge weltweit auf insgesamt 1,4 Millionen.

Warum überhaupt der Rückruf?

Das KBA verordnete den Rückruf, weil die Prüfer eine unzulässige Abschalteinrichtung in den Fahrzeugen fanden. Bei der Abschalteinrichtung handelt es sich um das sogenannte „Thermofenster“.

Das Thermofenster ist eine im Auto verbaute Technik, die anhand der Außentemperatur die Abgasreinigung beeinflusst. Beispielsweise ist das Thermofenster so eingestellt, dass die Abgasreinigung bei Temperaturen zwischen 15 und 30 °C funktioniert. Ist die Außentemperatur wärmer oder kälter, findet eine Reinigung nur teilweise oder gar nicht statt. Dadurch, dass in Deutschland die Durchschnittstemperatur lediglich an drei Monaten im Jahr über 15 °C klettert, werden über den Großteil des Jahres vermehrt Stickoxide in die Luft gepustet. Aufgrund dieser Trickserei stufen Richter diese Abschalteinrichtung zunehmend als unzulässig ein.

Ende Oktober 2020 landet das Thermofenster von Mercedes auch vor dem Bundesgerichtshof (BGH), Deutschlands höchstem Zivilgericht. Eine verbraucherfreundliche Entscheidung der Karlsruher Richter würde endlich für rechtliche Klarheit sorgen. Spätestens dann müssen auch die untergestellten Gerichte, wie Land- oder Oberlandesgerichte, der Rechtsauffassung des BGH Folge leisten.

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Wie soll ich jetzt mit dem Rückruf von Daimler umgehen?

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