Schwer getroffen von allen Corona-bedingten Einschränkungen ist und war vor allem das Gastgewerbe. Noch ist nicht ganz klar, wie die Umsatzlöcher gestopft werden sollen. Doch wir sind überzeugt, dass es möglich ist, auch für Gastronomen und Hoteliers Entschädigungen von Bund, Länder und Kommunen rechtlich einzufordern.

Hilfe für Deutschlands Gast­gewerbe: Ausgleich für das Sonderopfer

Die Corona-Krise traf vor allem Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen, Veranstalter und Einzelhändler hart. Doch selbst mit der schrittweisen Lockerung vieler Einschränkungen ist eine Gruppe nach wie vor besonders schwer betroffen: die Gastronomie und Hotellerie. Viele Existenzen stehen vor der Betriebsschließung und dem finanziellen Abgrund, denn staatliche Hilfen gibt es – wenn überhaupt – nur unzureichend. Das Gastgewerbe hat hier in der Corona-Krise ein Sonderopfer für die Allgemeinheit erbracht. Aus einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes vom März 2020 geht hervor, dass 45 % der befragten Unternehmen bis zum März bereits Verluste in Höhe von 10.000 bis 50.000 Euro verzeichneten. Berücksichtigt man, dass die Hälfte der befragten Betriebe normalerweise weniger als 500.000 Euro Umsatz im Jahr machen, wiegen die Einbußen schwer. Außerdem meldeten über 90 % Rückgänge bei ihren Neubuchungen. Der durchschnittliche Rückgang hier betrug 38 %.

Um Sie in dieser schwierigen Situation zu unterstützen, bieten wir an dieser Stelle Hilfe an. Gemeinsam mit Deutschlands Gastronomen und Hoteliers wollen wir juristisch gegen Bund, Länder und Kommunen vorgehen. Zwar ist juristisch noch nicht ganz klar, auf welcher Grundlage diese Entschädigungsansprüche entstanden sind. Wir sind aber überzeugt, dass es viele Anhaltspunkte und gute Argumente dafür gibt, die einen solchen Anspruch rechtfertigen. Dazu zählen etwa das Infektionsschutzgesetz (IfSG) oder der sogenannte Aufopferungsanspruch.

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Eine Branche kämpft ums Über­leben

Schon im März 2020 schlug die Gastgewerbebranche Alarm und verzeichnete enorme Umsatzeinbußen. Aber auch im Mai 2020 – nach der Wiedereröffnung vieler Restaurants und Cafés – ist die Situation verheerend. In einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes gaben über 80 % der Betriebe an, dass sie unter den Corona-bedingten Gegebenheiten nicht wirtschaftlich handeln können. Geltende Abstandsgebote und Kontaktbeschränkungen erschweren eine Rückkehr zum normalen Tagesgeschäft. Ebenfalls über 80 % der Befragten beklagten, dass die Umsatzerwartungen nicht erfüllt wurden. So verzeichnen 32 % der Befragten einen Umsatz, der lediglich zwischen 25 und 50 % im Vergleich zum Vorjahr liegt.

Aus diesen Gründen werden auch die Rufe nach staatlicher Unterstützung immer lauter und dringlicher. Würde die Branche allein gelassen, stünden Tausende Betriebe und Hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel.

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Podcast

Ihre Rechte in der Corona-Krise

Alle Antworten auf die wichtigsten Rechtsfragen in Bezug auf eine Entschädigung in der Corona-Krise erhalten Sie in der Spezial-Folge unseres Podcasts "Alles, was Recht ist."

Zur Folge: Corona-Entschädigung vom Staat