Verantwortungsvoll, wer für sein Alter vorsorgen möchte. Unverantwortlich, wer Finanzprodukte verkauft, die nur seinem Provisionsinteresse dienen. Wohlstand der Finanzanlage- und Vermittlerbranche auf Kosten von Altersarmut? Das darf nicht sein!

Leichtes Geschäft für Vermittler

Seit Jahren fordert die Bundesregierung dazu auf, privat für das Alter vorzusorgen, weil die gesetzliche Rente in Zukunft nicht reichen wird, um den gewohnten Lebensstandard der Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Fleißig sparen, um sein Geld für die Zukunft sicher anzulegen, funktioniert nicht mehr, seitdem die Zinsen quasi auf Null gesunken sind. Das sind ideale Voraussetzungen für Finanzvermittler und Finanzberater, um ihre Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen. Die wenigsten widerstehen in dieser Situation einem Anlageangebot, das von einem freundlichen, vertrauenserweckenden und kompetent erscheinenden Makler gemacht wird. Endlich scheint man etwas gefunden zu haben, das einem die finanzielle Zukunft sichert.

Böses Erwachen

Oft läuft am Anfang alles planmäßig. Die Berichte über die Situation der Kapitalanlage lesen sich positiv und wenn Ausschüttungen vereinbart wurden, kommen sie regelmäßig. Doch irgendwann bleiben diese zunächst aus, die Berichte werden düster, der Wert der eigenen Anlage wird immer niedriger eingeschätzt. Und manchmal werden für eine Sanierung oder gar wegen (drohender) Insolvenz Ausschüttungen zurückgefordert. Schlimmstenfalls kann man mit seinem Vermögen haften.

Ungeeignete Kapitalanlagen

Einem Anleger, der ausdrücklich auf eine zur Altersvorsorge geeignete Kapitalanlage Wert legt, darf keine riskante Anlage angeboten werden. Grundsätzlich sind Kapitalanlagen mit Totalverlustrisiko zur Altersvorsorge ungeeignet. Dazu zählen vor allem unternehmerische Beteiligungen, weil diese immer mit dem Risiko behaftet sind, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil oder möglicherweise eben auch ganz verloren geht.

Falsch beraten

Wenn man das geahnt hätte, was nun passiert, dann hätte man natürlich diese Kapitalanlage nicht gezeichnet. Warum hat der Vermittler einen auf diese Risiken nicht aufmerksam gemacht? Warum hat er immer nur davon gesprochen, wie sicher und einträglich diese Anlage sei? Wie konnte er uns diese riskante Kapitalanlage verkaufen, er wusste doch, dass wir fürs Alter vorsorgen wollten. Der Vermittler hat uns falsch beraten! Doch was nun?

Schadensersatz wegen Falschberatung

Die Rechtsprechung ist eindeutig: Anlageberater sind verpflichtet, ihre Kunden anleger- und objektgerecht zu beraten. Dazu gehört zunächst die Feststellung des Wissenstandes und der Anlagewünsche des Kunden. Erst dann kann der Vermittler/Berater passende Anlageprodukte nach deren Prüfung und Bewertung empfehlen, die den festgestellten Anlagezielen entsprechen. Dabei muss er deren Eigenschaften und Risiken vollständig, richtig und verständlich erläutern. Kommt der Anlagevermittler oder Anlageberater dieser Pflicht nicht nach und es entsteht dadurch seinem Kunden ein Schaden, so macht er sich schadenersatzpflichtig.

Unser Angebot

Wir prüfen für Sie kostenfrei Ihre Kapitalanlage auf fehlerhafte Beratung sowie mögliche Schadensersatzansprüche. Sprechen Sie uns an!

Ihr Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin ist Salma Omar: