Audi-Skandal: Der zweite Akt des Betrugsdramas

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Audi-Skandal
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Wie jüngst durch Recherchen des Bayrischen Rundfunks und des Handelsblatts bekannt wurde, steckt Audi tiefer im Dieselskandal als bisher angenommen. Während das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bisher von nur einer manipulativen Abschalteinrichtung ausging, sind nun weitere Manipulations-Strategien ans Licht gekommen. Mit diesen neuen Erkenntnissen ergeben sich allerdings auch neue Chancen für geschädigte Audi-Kunden, gegen den Hersteller erfolgreich vorzugehen. Im ARD-Fernsehbeitrag „Der Fall Audi“,der sich intensiv mit den Manipulationen von Audi beschäftig, kommen auch unsere Experten zu Wort.

Audi versinkt weiter im Manipulationssumpf

Aus eins mach vier – so lautet die neuste Erkenntnis im Abgasskandal um Audi. Denn statt nur einer Manipulations-Software, wurden währenddessen drei weitere verwendet.

Besonders heikel wird diese neue Entdeckung, weil das KBA bereits um die anderen Abschalteinrichtungen wusste – jedoch nur die „Aufwärmfunktion“ als unzulässig erklärte. Der Grund: Die meisten Diesel-Modelle wurden nicht vom Bundesamt selbst geprüft, sondern lediglich auf Basis der Angaben des Automobil-Unternehmens. Da die neu entdeckten Softwareeinstellungen jedoch auch nach Abschaltung weder negative Auswirkungen auf das Fahrzeug noch auf den Motor nach sich ziehen, hätten auch diese als unzulässige Abschalteinrichtungen gewertet werden müssen.

Für Geschädigte könnte die Aufdeckung dieser bisher nicht geahndeten Abschalteinrichtungen positive Auswirkungen haben, wie Rechtsanwältin Carolyn Diepold in der ARD-Dokumentation "Der Fall Audi" erklärt:

Das unterstützt uns natürlich in unserem Vortrag bei unseren Klagen und zeigt auch wieder, mit welcher Ignoranz diese Konzerne aus einem Gewinnstreben heraus die Gesundheit und den Umweltschutz auf der Strecke lassen.

Carolyn Diepold, Rechtsanwältin bei Gansel Rechtsanwälte

Unser Online-Check zeigt Ihnen, ob auch Sie vom Abgasskandal betroffen sind und was Sie tun können, um sich zur Wehr zu setzen. Nehmen Sie den Betrug nicht weiter hin und fordern Sie ein, was Ihnen zusteht.

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Das Ausmaß der Katastrophe

Insgesamt sind rund 200.000 Diesel-Fahrzeuge von Audi, VW und Porsche mit 3.0 und 4.2 Liter-Motoren in Deutschland betroffen, die bereits von Oktober 2017 bis Januar 2018 durch das KBA zurückgerufen wurden. Diese Rückrufe wurden jedoch bislang nicht öffentlich gemacht.

Doch was bedeutet das für Geschädigte? Kurz gesagt: Neben dem drastischen Wertverlust und dem drohenden Fahrverbot bieten sich drei neue Gründe und noch bessere Chancen erfolgreich gegen Audi, VW und Co. vorzugehen. Insbesondere, wenn Sie zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 ein Schreiben vom KBA erhalten haben, sollten Sie jetzt handeln.

Unser Tipp

"Der Fall Audi" im Ersten

Auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen schaltete sich mit einem investigativen Beitrag im Kampf um den Abgasskandal ein. In der Reportage von Lisa Wreschniok, Arne Meyer-Fünffinger und Josef Streule wurden Experten, Juristen und ehemalige Audi-Mitarbeiter zu den Entwicklungen im Abgasskandal befragt und auch Fehler des Kraftfahrt-Bundesamtes aufgedeckt. Der Film wurde vom Bayerischen Rundfunk produziert und lief am 1. Juli 2019 um 22:45 Uhr als "Story im Ersten" in der ARD.

Schauen Sie hier den vollständigen Beitrag

Vom Geschädigten zur Entschädigung

Wir unterstützen nicht nur den aktuellen ARD-Fernsehbeitrag mit unserer Erfahrung, sondern auch Sie, wenn Sie vom Dieselskandal und dem Betrug durch Audi betroffen sind.

Während die Beweislast immer erdrückender wird, steigen die Erfolgsaussichten vor Gericht. Vollkommen gleich, ob Sie den Kaufpreis zurückerhalten wollen, auf ein vergleichbares Neufahrzeug umsteigen möchten, Schadensersatz fordern oder Ihr Kredit- bzw. Leasingvertrag rückabgewickelt werden soll – machen sie Ihre Ansprüche geltend und setzten Sie sich gegen den Betrug zur Wehr!

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Bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegen Audi müssen Sie mit uns kein Kostenrisiko fürchten - egal, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Ein Prozesskostenfinanzierer übernimmt für Sie alle Kosten, die durch die Vertretung entstehen. Nur im Falle eines Erfolgs erhält der Prozesskostenfinanzierer eine sogenannte Erfolgsprovision. Dieses beträgt bei der außergerichtlichen Durchsetzung 15 % vom Streitergebnis. Kommt es zu keiner Einigung, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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