Und wieder ruft das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Fahrzeuge zurück. Diesmal deutschlandweit rund 1.370 Fahrzeuge des Typs Mercedes-Benz Vito 1.6 l Diesel Euro 6, obwohl der Hersteller laut eigener Aussage natürlich nichts Unrechtes getan hat. Weltweit müssen wohl gut 120.000 Dieselfahrzeuge aus dem Hause Daimler auf mögliche unzulässige Abschalteinrichtungen hin untersucht werden. Neben dem Vito könnten auch Fahrzeuge der C-Klasse betroffen sein. Wie viele Daimler-Modelle tatsächlich in den Abgasskandal verwickelt sind, werden wohl erst die nächsten Wochen und Monate zeigen. Wir vertreten bereits über 10.000 Geschädigte im Abgasskandal. Wir verraten Ihnen, wie Sie als betroffener Mercedes-Benz-Fahrer jetzt reagieren sollten, und was die nächsten Schritte sind.

Rückruf Mercedes-Benz? Wie sollte ich reagieren?

Zunächst einmal Ruhe bewahren. Sollten Sie von ihrem Autohändler oder dem Hersteller gebeten werden, ein sogenanntes Software-Update durchführen zu lassen, können Sie dies ignorieren. Weder Händler noch Hersteller können Sie zu einem Software-Update zwingen. Wir raten unseren Mandanten regelmäßig vom Software-Update ab. Zum einen stehen Ihnen im Falle eines nicht vorschriftsmäßigen, sprich mangelhaften Motors, Gewährleistungsansprüche gegenüber Ihrem Autohändler und womöglich deliktische Schadensersatzansprüche gegenüber dem Hersteller des Fahrzeugs zu. Den manipulierten Motor würden wir daher als Beweismittel verwenden. Außerdem sind die langfristigen Folgen eines Software-Updates derzeit noch nicht absehbar. So berichten unsere Mandanten, die das Update bereits haben durchführen lassen, über einen erhöhten Kraftstoffverbrauch infolge des Software-Updates. Auch ein zusätzlicher Verschleiß einzelner Fahrzeugteile, wie unter Umständen des Motors, wird noch diskutiert.

Wir empfehlen Ihnen daher: Sollten Sie zu einem Software-Update aufgefordert werden, kommen Sie dem nicht nach. Haben Sie das Software-Update bereits durchführen lassen? Auch dann können Sie unbesorgt sein und auf die Erfahrung und das Fachwissen unserer Experten vertrauen. Wir werden die negativen Folgen des Diesel Software-Updates nicht akzeptieren und Ihre Interessen im Abgasskandal vertreten. Sie müssen sich weder mit einer schlechteren Motorleistung noch mit einem erhöhten Kraftstoffverbrauch abfinden. Unsere spezialisierten Rechtsanwälte stehen Ihnen zur Seite und arbeiten für Sie an einer bestmöglichen wirtschaftlichen Lösung. Beauftragen Sie uns noch heute mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche – ohne Kostenrisiko und einfach mit nur wenigen Klicks von zu Hause aus.

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Welche Rechte habe im Abgasskandal?

Als Betroffener vom Abgasskandal stehen Ihnen auch mehrere rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung. Bei allen Möglichkeiten entsteht für Sie kein Kostenrisiko. Entweder Sie haben eine Rechtsschutzversicherung, die die Kosten zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche trägt. Aber auch ohne Rechtsschutzversicherung besteht bei uns kein Kostenrisiko für Sie.

Ansprüche gegenüber dem Händler

Ihr Verkäufer musste Ihnen ein mangelfreies Fahrzeug verschaffen. Hat er dies nicht getan, können Sie ihn noch zwei Jahre nach der Übergabe des Fahrzeugs zur sog. Nacherfüllung auffordern. Im Rahmen dieser Nacherfüllung müsste er den Mangel dann beseitigen; entweder durch eine Nachbesserung oder durch die Lieferung eines mangelfreien und gleichwertigen Fahrzeugs. Bei Gebrauchtwagenkäufen reduziert sich die Gewährleistungsfrist in der Regel auf ein Jahr.

Bislang haben die betroffenen Händler im Abgasskandal meist den Standpunkt vertreten, wonach die von ihnen verkauften Fahrzeuge mangelfrei seien. Das angebotene Software-Update sollte daher auch nicht als Nacherfüllung verstanden werden. Eine solche Ansicht ist äußerst unverständlich und von zahlreichen Gerichten auch schon entschieden abgelehnt worden.

Eine Nachbesserung kommt hier aus unserer Sicht nicht infrage. Nicht nur allein deshalb, weil die Händler das Software-Update in der Regel nicht als Nachbesserung anbieten, sondern auch aufgrund der nicht absehbaren langfristigen Folgen. Sollte ein einfaches und kostengünstiges Software-Update genügen und alle Probleme vollständig beseitigen, wäre der ursprüngliche Einbau der unzulässigen Abschalteinrichtungen und die Täuschung der Kunden durch den Hersteller wohl noch verwerflicher.

Außerdem, selbst wenn Händler von der Täuschung der Hersteller nichts wussten, kann den Kunden die Durchführung des Software-Updates nicht zugemutet werden. Schließlich führen das Software-Update diejenigen durch, die den Kunden zuvor geschädigt haben.

Aus unserer Sicht – und dem folgen bereits zahlreiche Gerichte – kommt einer Nachbesserung derzeit nicht infrage. Wir könnten Sie daher dabei unterstützen, von Ihrem Autohändler die Lieferung eines gleichwertigen und mangelfreien Fahrzeugs zu fordern, oder aber auch beim Rücktritt vom Kaufvertrag. Sollten Sie sich von dem Fahrzeug nicht trennen wollen, könnten Sie es zwar auch behalten und lediglich eine angemessene Minderung des Kaufpreises fordern, angesichts bereits in Kraft getretener und auch noch weiterer drohender Fahrverbote raten wir davon jedoch ab.

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Ansprüche gegenüber dem Hersteller

Derzeit lässt sich beobachten, dass die Lage für geschädigte Autokäufer aktuell aussichtsreich wie nie zuvor ist. Viele Gerichte urteilen zugunsten der Käufer und finden dabei oftmals auch deutliche Worte gegenüber dem Hersteller. Sollte nun also auch Daimler seine Kunden vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt haben, können Sie auch gegenüber dem Hersteller Schadensersatzansprüche geltend machen.

Auch hier könnten Sie wählen, ob Sie das Fahrzeug behalten und Schadensersatz fordern möchten, oder ob Sie bereit sind, das Fahrzeug abzugeben und Schadensersatz in Form der Rückabwicklung des Kaufvertrages verlangen.

Sollten Sie sich für den Rücktritt vom Kaufvertrag gegenüber Ihrem Händler und/oder für Schadensersatz in Form der Rückabwicklung des Kaufvertrages gegenüber dem Hersteller entscheiden, geben Sie zwar das Auto ab, erhalten im Gegenzug allerdings Ihr Geld (zzgl. Zinsen) zurück, abzüglich einer überschaubaren Nutzungsentschädigung für die bereits von Ihnen mit dem Fahrzeug gefahrenen Kilometer. So würden Sie möglichen Fahrverboten und dem Abgasskandal entkommen, ohne dabei einen weiteren Wertverlust durch den Abgas-/Dieselskandal ertragen zu müssen.

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Ansprüche gegenüber der finanzierenden Bank

Sofern Sie Ihr Fahrzeug über eine Bank finanziert oder geleast haben, können Sie womöglich vom sogenannten Auto-Widerrufsjoker Gebrauch machen. In solchen Fällen widerrufen wir den Finanzierungs-/Leasingvertrag mit der Bank. Haben Sie den Finanzierungs-/Leasingvertrag nach dem 12. Juni 2014 abgeschlossen, bekommen Sie sowohl die Anzahlung des Fahrzeugs als auch alle gezahlten Raten von der Bank zurück, während die Bank lediglich die Zinsen behalten darf. Unserer Ansicht nach steht der Bank hierbei auch kein Nutzungsersatz zu.

Haben Sie den Finanzierungs-/Leasingvertrag vor dem 13. Juni 2014 abgeschlossen, bekommen Sie auch Ihr Geld von der Bank zurück, müssen der Bank allerdings neben der Zinsen auch eine vergleichsweise überschaubare Nutzungsentschädigung für die von Ihnen mit dem Fahrzeug gefahrenen Kilometer belassen. Grundsätzlich bietet Ihnen der Auto-Widerrufsjoker damit hervorragende Möglichkeiten, um Ihr Fahrzeug zu besonders lukrativen Konditionen loszuwerden.

Im Rahmen der Beauftragung im Abgasskandal prüfen wir auch kostenfrei die Möglichkeit, ob Sie Gebrauch vom Auto-Widerrufsjoker machen können. 

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Was tun bei drohender Stilllegung?

Vorerst müssen Mercedes-Benz Kunden wohl noch keine Stilllegung fürchten, denn zunächst wird Sie der Händler oder der Hersteller des Fahrzeugs darum bitten, ein Software-Update durchführen zu lassen. Im Anschluss, sofern Sie dem nicht nachkommen, wird sich nun auch das KBA mit derselben Forderung an Sie wenden. Lassen Sie das Update infolgedessen weiterhin nicht durchführen, könnte es sein, dass Sie eine Stilllegungsanordnung der örtlichen Zulassungsbehörde erhalten. Sollte der Fall bei Ihnen eintreten, sollten Sie jetzt handeln und sich Hilfe von Experten holen. Wir gehen für Sie gerne umgehend gegen die Stilllegungsanordnung vor und legen Widerspruch für Sie ein. Sollten Sie nicht rechtzeitig gegen die Stilllegungsanordnung vorgehen, folgt im nächsten Schritt die Betriebsuntersagung. 

Wir unterstützen Sie bei der Bewältigung dieser Unannehmlichkeit und konnten so bereits erfolgreich zahlreiche Stilllegungen verhindern. Zögern Sie deshalb nicht und senden Sie uns direkt das Schreiben der Behörde zu. Wir zeigen Ihnen sodann weitere Optionen auf und unterstützen Sie bei der Widerspruchseinlegung. Wenden Sie sich bitte mit dem Schreiben an vw@gansel-rechtsanwaelte.de oder rufen Sie direkt bei unseren Spezialisten an unter: 030-226674-130.

Erfolgsaussichten im Abgasskandal?

Aus unserer Sicht: Derzeit gut wie nie zuvor. Dennoch hat natürlich auch Daimler ein großes Interesse daran, mögliche Schadensersatzansprüche durch geschädigte Autokäufer möglichst gering zu halten.

Rückruf Mercedes-Benz

Gerade angesichts der vielen Diesel-Neuzulassungen bei Mercedes-Benz Fahrzeugen ist klar: Für Daimler steht viel auf dem Spiel.

Sie sollten sich daher die Unterstützung von Experten mit ins Boot holen. Wir konnten bereits vielen Mandanten helfen und möchten nun auch Ihre Interessen vertreten. Möchten Sie mehr über unser Vorgehen im Abgasskandal erfahren? Sollten wir nicht schon außergerichtlich eine zufriedenstellende Lösung für unsere Mandanten erzielen, fordern wir Ihr Recht auch gerichtlich ein: kompetent und konsequent.

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Ohne Kostenrisiko im Abgasskandal?

Mit uns tragen Sie keinerlei Kostenrisiko, wenn Sie Ihre Ansprüche im Abgasskandal geltend machen möchten. Sofern Sie über eine passende Rechtsschutzversicherung verfügen, kümmern wir uns für Sie gerne um die Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung. Über Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung hinaus würden Sie weiter nichts zahlen müssen. Sollte Ihr Rechtsschutzversicherer ungern zahlen, soll auch das kein Problem für Sie sein: Wir haben eine eigene Fachabteilung, die sich ausschließlich mit den Rechtsschutzversicherern beschäftigt und diesen gegenüber die Interessen unserer Mandanten vertritt. Unsere Spezialisten werden sicherlich auch gegenüber Ihrer Rechtsschutzversicherung die richtigen Worte finden. Diesen zusätzlichen Service bieten wir Ihnen kostenfrei.

Auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung im Rücken haben, müssen Sie mit uns keine Kosten fürchten: Wir bieten Ihnen den Einsatz eines Prozesskostenfinanzierers an, der das volle Kostenrisiko trägt, während Sie auf hoffentlich positive Ergebnisse warten. Der Prozesskostenfinanzierer würde lediglich dann etwas erhalten, wenn wir im Gegenzug mehr für Sie erreichen; anders ausgedrückt: Der Prozesskostenfinanzierer würde 29 % von dem wirtschaftlichen Erfolg erhalten, den wir für Sie erzielen – maximal jedoch 2.900,00 Euro.

Mit uns können Sie Ihre Ansprüche im Abgasskandal ohne jegliches Kostenrisiko verfolgen. Wir, gemeinsam mit den Kollegen von baum reiter & collegen, vertreten bereits über 10.000 Geschädigte im Abgasskandal; nun möchten wir auch Sie unterstützen. Nutzen Sie schnell und einfach unser Online-Formular und profitieren Sie von der Erfahrung und dem Wissen unserer Rechtsanwälte.

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Ihr Kontakt

Ihr Ansprechpartner ist Christian Meeser: