A-, B-, G-Klasse-Rückruf: Daimler immer tiefer in Abgasskandal verstrickt

A-, B-, G-Klasse-Rückruf: Daimler immer tiefer in Abgasskandal verstrickt

Insgesamt 45 Rückrufe, hunderttausende manipulierte Mercedes-Fahrzeuge und kein Ende in Sicht. Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlichte im Oktober 2021 gleich zwei weitere Rückrufe. Diesmal betroffen sind die A-, B- und G-Klasse. Sie haben auch ein Schreiben erhalten? Dann lesen Sie hier, was Sie jetzt tun können.

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45 Daimler-­Rückrufe und kein Ende in Sicht

Im Rahmen des Abgasskandals veröffentlichte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) insgesamt 45 verpflichtende Daimler-Rückrufe. Hunderttausende manipulierte Fahrzeuge mussten zurück in die Werkstatt, um die Abschalteinrichtungen entfernen zu lassen.

Am 28. und 29. Oktober 2021 gab das KBA die jüngsten Rückrufe für die Mercedes-Benz A-, B- und G-Klasse unter den Rückruf-Codes 5498929 und 5497524 bekannt:

Rückruf-­Code 5498929: Erster Rückruf für die G-Klasse

Lange ließ ein verpflichtender Rückruf der G-Klasse auf sich warten. Doch jetzt ist er da und bringt die traurige Gewissheit mit sich, dass auch in den schicken – und vor allem teuren – Geländewägen eine unzulässige Abschalteinrichtung steckt. Konkret betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen 2015 und 2016 vom Band liefen.

Rückruf-­Code 5497524: Manipulation nach mehr als 10 Jahren offen­gelegt

Nur einen Tag nach Bekanntwerden des G-Klasse-Rückrufes schob das KBA einen weiteren Rückruf für die A- und B-Klasse-Modelle der Baujahre 2009 bis 2011 nach. Es handelt sich also um Fahrzeuge, die seit mehr als 10 Jahren unbehelligt Stickoxidgrenzwerte sprengen.

Der Skandal im Skandal: Der Rückruf kommt so spät, dass vereinzelte Daimler-Fahrer:innen aufgrund der Verjährung eventuell keine Schadensersatzansprüche für den Betrug geltend machen können. Auch mit Ende dieses Jahres ist davon auszugehen, dass viele A- und B-Klasse-Fahrer:innen ihre Schadensersatzansprüche aufgrund der Verjährung verlieren.

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Soll ich dem Daimler-­Rückruf Folge leis­ten?

Wenn Sie ein Rückrufschreiben vom KBA oder von Daimler selbst erhalten haben, müssen Sie davon ausgehen, dass Ihr Fahrzeug manipuliert wurde. Der damit einhergehende Wertverlust Ihres Wagens ist enorm.

Hierfür können und sollten Sie „Wiedergutmachung“ in Form von Schadensersatz fordern. Sie müssen sich im Grunde nur dafür entscheiden, ob Sie Ihr Auto behalten oder abgeben möchten:

Da es sich in den vorliegenden Fällen um verpflichtende Rückrufe handelt, droht die Stilllegung des Wagens – vorausgesetzt, Sie widersetzen sich dem Rückruf und lassen das Software-Update nicht aufspielen.

Deswegen unser dringlicher Rat an Sie: Wenn Sie ein Rückrufschreiben erhalten haben, sollten Sie schnell sein und Ihre Ansprüche prüfen lassen. Bei uns geht das kostenfrei und in nur wenigen Minuten über unsere kostenfreie Ersteinschätzung.

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