01C6 Rückruf VW: Was Sie jetzt wissen müssen

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VW Rückrufaktion 01C6
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Mittlerweile ist es für den Verbraucher nicht mehr leicht, den Überblick über die vielen VW-Rückrufe zu behalten. Auf den Rückruf 01C5 mit manipulierten VW-Testfahrzeugen folgt nun der Rückruf 01C6 von VW. Was dahinter steckt und was wir betroffenen Autobesitzern an Rat mit auf den Weg geben können, lesen Sie hier in wenigen Absätzen.

01C6 Rückruf VW – Was dahinter steckt

Wie beim Rückruf 01C5 geht es bei diesem Rückruf um Testfahrzeuge des VW-Konzerns, die so verändert wurden, dass sie nun nicht mehr der Typengenehmigung entsprechen. Praktisch gesehen darf also der Wagen, so wie er jetzt ist, nicht auf der Straße fahren. Daher gibt es einen Rückruf dieser Fahrzeuge durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Der entscheidende Unterschied diesmal ist jedoch, dass VW anscheinend zu den vorgenommenen Veränderungen noch Unterlagen besitzt und nachvollziehen kann, was an welchem Fahrzeug verändert worden ist. Deshalb schreibt das KBA in seinem Rückruf vor, den Wagen zu VW in die Werkstatt zu bringen. Bei dem Rückruf 01C5 ordnete das KBA den Rückkauf der betroffenen Fahrzeuge an.

Sobald Sie ein Schreiben von VW mit Bezug auf den Rückruf erhalten, informieren Sie sich über Ihre Rechte. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Erstberatung an und verraten Ihnen, wie Sie nun vorgehen sollten. Nutzen Sie dazu unser einfaches und bequemes Online-Formular.

Zum Online-Formular: Kostenfreie Erstberatung Rückruf 01C6

Welche Fahrzeuge vom Rückruf 01C6 betroffen sind

Von der Rückrufaktion sind weltweit nur 1021 Fahrzeuge betroffen, was eine gute Nachricht ist, die betroffenen Besitzer aber sicherlich erstmal nicht tröstet. Auf Deutschland bezogen handelt es sich um 676 Fahrzeuge, die in den Jahren 2008 bis 2018 verändert wurden. Betroffen sind Wagen der Modellreihen UP, POLO, GOLF, SCIROCCO, EOS, TOURAN, TIGUAN, SHARAN, PASSAT, PHAETON und TOUAREG.

Das KBA teilt auf seiner Seite mit den Fahrzeugrückrufen mit, dass bei einigen Fahrzeugen Softwareupdates gemacht werden müssen. Teilweise muss wohl auch an einzelnen Bauteilen repariert werden. Hier kommt es aber scheinbar auf den Einzelfall an, was genau zu reparieren ist:

01C6 Rückruf
Screenshot Kraftfahrt-Bundesamt 01C6 Rückruf

Was betroffene Autobesitzer jetzt tun müssen

Wenn Sie vom KBA und von VW angeschrieben wurden und auf dem Schreiben das Kürzel "01C6" oder die KBA-Kennnummer "8485" steht, dann fahren Sie einen betroffenen Wagen. Das ist ärgerlich, aber nicht ausweglos. Außerdem haben Sie eine Frist, bis zu der Sie den Wagen zu VW gebracht haben müssen. Bis dahin haben Sie Zeit, sich über Ihre Rechte zu informieren.

Wir empfehlen Ihnen, sich von VW schriftlich darlegen zu lassen, was genau an Ihrem Fahrzeug repariert werden muss. Je nach Schwere des Mangels ergibt sich nämlich Ihr rechtlicher Anspruch gegenüber VW.

Leider können Sie die Reparatur nicht komplett verweigern. Wenn Sie nichts unternehmen, wird das KBA Ihren Wagen schlussendlich stilllegen. Nutzen Sie daher unsere kostenfreie Erstberatung zum Rückruf 01C6! Füllen Sie einfach unser Online-Formular aus und wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Zum Online-Formular: Kostenfreie Erstberatung Rückruf 01C6

Welche Rechte Sie bei einem VW Rückruf 01C6 haben

Da diese Fahrzeuge ausschließlich von Volkswagen und nicht von einem Händler verkauft wurden, ist auch Volkswagen der Vertragspartner. Alle Ansprüche, die Sie geltend machen wollen, richten Sie an den Konzern.

Die betroffenen Fahrzeuge und die jeweiligen Veränderungen sind dem Konzern bekannt und waren es auch beim Verkauf. Im Unterschied zum Rückruf 01C5 gibt es noch Unterlagen, die die Veränderungen an den Fahrzeugen dokumentieren.

Wir empfehlen Ihnen, vor einer Reparatur bei der Werkstatt anzufragen, was alles an Ihrem Fahrzeug repariert werden muss, damit es dem Serienstandard entspricht. Haben Sie diese Bestätigung von VW bekommen, dann kann Ihnen ein Anwalt berechnen, wie hoch eine Entschädigung für Sie ausfallen könnte.

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Arglistige Täuschung: Tausch des Wagens

Die gute Nachricht jedoch ist, dass Sie argumentieren können, dass Sie arglistig getäuscht wurden. VW wusste von den Veränderungen und dem Umstand, dass der Wagen daher nicht mehr dem serienmäßigen Standard entspricht – hat es Ihnen aber nicht mitgeteilt. Im Grunde hätte Ihr Wagen sogar niemals verkauft werden dürfen. Wenn Sie also den Kaufvertrag anfechten wollen und Ihren mangelhaften Wagen gegen einen Wagen ohne Mangel eintauchen wollen, haben Sie nach unserer Erfahrung gute Chancen. Denn durch den Umstand der arglistigen Täuschung müssen Sie sich nicht mit einer Nachbesserung zufrieden geben. Denn wer garantiert Ihnen, dass Sie nicht wieder getäuscht werden?

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Sittenwidrige Schädigung: Geld erhalten

Sie wollen Ihren Wagen weiterhin fahren, sind aber trotzdem sauer, weil Sie beim Kauf davon ausgegangen sind, ein voll funktionstüchtiges, der Typengenehmigung entsprechendes Auto gekauft zu haben? Sie fragen sich, ob Sie damals den gleichen Preis gezahlt hätten, wenn Sie gewusst hätten, dass Volkswagen Ihnen das Fahrzeug niemals hätte verkaufen dürfen? Auch hierfür gibt es eine Lösung: Fordern Sie Schadensersatz von Volkswagen! Unserer Erfahrung nach möchte Volkswagen diese Fälle möglichst geräusch- und problemlos abwickeln und zeigt sich deshalb in den meisten Fällen sehr kooperationsbereit. Sie müssen Ihre Anspruch aber geltend machen – ansonsten gibt es kein Geld.

Das klingt Ihnen viel zu kompliziert? Ist es gar nicht! Wir kümmern uns um die juristische Seite, damit Sie weiterhin Freude an Ihrem Auto oder an einem neuen Modell haben.

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