Rechtsschutzversicherung/Prozeßkostenhilfe

Rechtsschutzversicherung (RSV)

Immobilienrechtsstreitigkeiten sind in der Regel teuer. Deshalb ist es sinnvoll, über eine Rechtsschutzversicherung - „Allgemeiner Vertragsrechtsschutz/Familienrechtschutz“ - zu verfügen, die im Streitfall auch die Kosten übernimmt. Da die Rechtsschutzversicherungen aber bestrebt sind, zwar ein hohes Schutzniveau zu verkaufen, aber letztlich so wenig wie nur möglich bezahlen wollen, schränken sie ihren Versicherungsschutz dort ein, wo teure Streitigkeiten sich häufen. Nicht selten werden dann auch Anträge auf Deckungszusage unberechtigt abgewiesen.

So haben seit einigen Jahren die meisten Rechtsschutzversicherer den Erwerb fremdgenutzter Eigentumswohnungen („Schrottimmobilien“) aus ihrem Leistungskatalog gestrichen. Gut dran ist der, der noch über einen alten Vertrag verfügt; bei Neuabschlüssen haben sich meist die Vertragsbedingungen verschlechtert.

Unser Rechtsschutzversicherungsteam klärt für Sie kostenfrei, ob Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten der Rechtsverfolgung übernehmen muss. Selbst wenn die Versicherung nicht mehr besteht oder ein Versicherungswechsel stattgefunden hat, kann eine Kostenübernahme durch die Rechtsschutzversicherung u.U. erreicht werden

 

Prozesskostenhilfe (PKH)

Steht Ihnen nur ein geringes Einkommen zur Verfügung, prüfen wir die Voraussetzungen der Prozesskostenhilfe. Entscheidend für die Gewährung von PKH sind die Erfolgsaussichten des Rechtsstreits. Sind diese gegeben, dann übernimmt der Staat sowohl die Gerichts- als auch die Anwaltskosten.