Fonds

Fonds sind gerade in Zeiten niedrigster Zinsen eine beliebte Geldanlage, um auch mit kleineren Beträgen in große Portfolios aus Wertpapieren und Immobilien investieren zu können. Anleger können zwischen einer Vielzahl von Fonds wählen, die sich nach Anlageschwerpunkt, Anlageklassen, offen oder geschlossen, mit und ohne Manager, thesaurierend oder ausschüttend etc. kategorisieren lassen - wobei die Einordnung nicht immer eindeutig ist.

Vorsicht bei der Fondswahl

Kleinanlegern werden insbesondere die Geschlossenen Fonds als „große Renditebringer“ verkauft. Diese Fonds investieren in Sachanlagen wie Immobilien, Handelsschiffe (z. B. Container- und Spezialschiffe oder Tanker), Anlagen für regenerative Energien (z.B. Windkraftwerk, Photovoltaik, Biomasse, Geothermiekraftwerk), britische- und deutsche Kapitallebensversicherungen, Unternehmensbeteiligungen, Infrastruktureinrichtungen, Medien und Filmindustrie, Wälder, Flugzeuge etc. Tatsächlich „erwirtschaften“ aber gerade Geschlossene Fonds mehr Verluste als andere Anlageformen. Weil es keine Garantie dafür gibt, wie die Wertentwicklung des Fonds zukünftig verläuft, sind sie mit einem hohen Verlustrisiko behaftet. Ob sich die Investition lohnt, hängt letztlich davon ab, ob der Fonds in die „richtigen“ Vermögensgegenstände und Märkte investiert hat. Der Fondsprospekt und der Fondsvermittler bejahen dies natürlich stets heftig, wollen sie doch das Geld der Anleger. Und so wird die Entscheidung des potentiellen Anlegers, diesen oder jenen Fonds zu erwerben, fast immer mit großen Versprechungen fremdpräjudiziert.

Falschberatung bei Fonds geradezu typisch

Der Vertrieb von Fonds ist ein einträgliches Geschäft für Vermittler und Berater. Dem Geschäft ist die Gefahr immanent, dass der Fondsverkäufer seine Provisionsinteressen über die Interessen des Anlegers - Sicherheit und Rendite - stellt. Und so werden die vermeintlichen Chancen hoch- und die tatsächlichen Risiken heruntergespielt. Das Wort "Verlust" kommt selten zur Sprache und Totalverlust scheint ein Tabu. Dass der Anleger vor dem Ende der Laufzeit des Fonds kein Rückgaberecht besitzt, die Anteile üblicherweise nicht an der Börse gehandelt werden und diese schwer verkäuflich sind, wird zudem kaum thematisiert. Kurzum: Falschberatung ist an der Tagesordnung.

Schadenersatz bei Falschberatung von Fonds - wir helfen

Wir beraten und vertreten Fondsinhaber bei Falschberatung, Kick-Back-Zahlung (Rückvergütungen, die ein Berater für die Vermittlung des Fonds vom Emittenten erhält) oder bei Prospekthaftung aufgrund von Prospektfehlern. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht raten Anlegern, sobald sie einen Schaden befürchten, sofort zu reagieren und einen Fachanwalt zu konsultieren – zumal in vielen Fällen sich erst dann Verluste zeigen, wenn die Verjährung droht.

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