Aktien

Wer sein Geld mit hohen Gewinnchancen anlegen möchte, der kommt an Aktien nicht vorbei. Und in Zeiten niedrigster Zinsen, sind Aktien eine Alternative zum Sparbuch, um überhaupt Geld für sein Geld zu bekommen. Abgesehen von der Dividende reizt die Aussicht, eine lukrative Rendite durch Kurssteigerungen der Aktie zu erzielen. Doch Vorsicht! Aktien sind immer mit einem hohen Risiko behaftet. Bei Insolvenz des Unternehmens können die Aktien wertlos werden.

Der Aktienhandel ist kein rationales Geschäft. Hier geht es um Spekulation. So kann eine Aktieninvestition durchaus mit dem Totalverlust des angelegten Geldes enden.

Aktienerwerb mit Beratung

Vermittelt eine Bank den Erwerb der Aktie, dann muss sie beraten und dem Anleger ein Produktinformationsblatt zur Verfügung stellen. Über den Abschluss des Geschäfts ist der Bankberater verpflichtet, ein Protokoll über die Beratung auszuhändigen. Für Aktien, die öffentlich angeboten oder zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen sind, muss der Anbieter ein Wertpapierprospekt veröffentlichen. Der Prospekt muss alle wichtigen Informationen über die Aktie und seinen Emittenten enthalten, damit der Anlageinteressent eine fundierte Investitionsentscheidung treffen kann.

Vorsicht vor "BaFin-geprüft"

Wenn damit geworben wird, der Prospekt sei "BaFin-geprüft", dann muss man wissen, dass die BaFin lediglich prüft, ob der Prospekt verständlich und vollständig ist und keine inneren Widersprüche aufweist. Die BaFin prüft aber nicht, ob der Prospekt inhaltlich richtig ist und ob das Unternehmen und der Anbieter seriös sind.

Schadensersatz bei Falschberatung beim Aktienkauf

Wir beraten und vertreten Aktienbesitzer. Wer Aktien gezeichnet hat und dabei falsch beraten wurde, hat Anspruch auf Schadenersatz. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht raten deshalb betroffenen Aktienkäufern, möglichst frühzeitig zu reagieren und ihre Ansprüche prüfen zu lassen.

Schadenersatzansprüche kommen auch bei Pflichtverstößen gegen das Wertpapierhandelsgesetz in Frage. Das sieht das Gesetz z.B. für den Fall vor, wenn das Unternehmen Insiderinformationen nicht unverzüglich veröffentlicht hat (§ 37b WpHG) und dem Aktionär dadurch ein Schaden entstanden ist.

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