Überbrückungshilfe 3 – Sicher beantragen & Fixkosten decken

Corona-bedingte Einschränkungen verursachen starke Umsatzeinbußen für betroffene Selbstständige und Unternehmen. Daher stellt die Regierung eine weitere Überbrückungshilfe zur Verfügung. Was sie beinhaltet und wie der Antrag gelingt, erklären wir.

Was ist die Überbrückungshilfe 3?

Die Überbrückungshilfe 3 ist nach ihren beiden Vorgängern die nächste Hilfe für Selbstständige und Unternehmen, die von den Maßnahmen während der Pandemie betroffen sind und einen Umsatzeinbruch erlitten. Sie gilt zunächst bis Ende Juni 2021. Das Bundesfinanzministerium hat die staatliche Hilfe – neben der Abdeckung von Fixkosten der Unternehmen – um einige Sonderzuschüsse erweitert.

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Wer kann die Überbrückungshilfe 3 beantragen?

Die staatliche Hilfe soll Soloselbstständigen, Freiberufler:innen, kleinen bis großen Unternehmen zugute kommen, die sowohl im November und Dezember 2020 als auch fortführend Umsatzeinbußen hatten. Ausgenommen sind Unternehmen, die einen Jahresumsatz von 750 Millionen Euro übersteigen.

Nach deutlicher Kritik und darauffolgenden Änderungen durch das Finanzministerium gilt nun, dass lediglich ein Umsatzrückgang von 30 % im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 – anstatt der verschiedenen Konstellationen von Umsatzverlusten in bestimmten Zeiträumen – vorliegen muss, um antragsberechtigt zu sein.

Die Beantragung ist nur über einen Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer möglich.

Wir prüfen Ihren Anspruch auf Überbrückungshilfe 3 kostenfrei und stellen Ihren Antrag anschließend zu einem festen Pauschalpreis, wenn Sie möchten. Sie zahlen nur, wenn der Antrag erfolgreich ist und nur den Teil, der nicht vom Staat übernommen wird.

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Welchen Umfang hat die Überbrückungshilfe 3?

Die Überbrückungshilfe 3 beinhaltet eine Teilabdeckung der Fixkosten. Sie bemisst sich prozentual am konkreten Umsatzrückgang im betroffenen Monat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das bedeutet: Je höher der Umsatzverlust im Vergleich zum Vorjahr ausfällt, desto höher ist die Überbrückungshilfe. Dabei werden maximal 1,5 Millionen Euro pro Monat ausgezahlt. Vorab können Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro gewährt werden.

Umsatzrückgang in %

Erstattung der Fixkosten in %

zwischen 30 und 50 %

40 % der Fixkosten

zwischen 50 und 70 %

60 % der Fixkosten

mehr als 70 %

90 % der Fixkosten

Unser Tipp

Direkt zur Online-Beauftragung und keine Zeit verlieren

Sie möchten nicht erst unverbindlich Informationen zur Antragstellung anfordern sondern direkt loslegen? Dann nutzen Sie unsere bequeme Online-Beauftragung, sodass wir schnellstmöglich Ihren Antrag auf staatliche Corona-Hilfen stellen können! Sollte sich herausstellen, dass Sie keine Corona-Hilfe erhalten, zahlen Sie keinen Cent!

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Was wird von der Überbrückungshilfe 3 abgedeckt?

Die finanzielle Unterstützung soll lediglich der Deckung der Fixkosten des Unternehmens oder Selbstständigen dienen. Dazu zählen:

  • Mieten und Pachten

  • Finanzierungskosten und andere umsatzunabhängige Kosten (z.B. für Auszubildende oder Grundsteuern)

  • Personalkosten, für Mitarbeiter, die keine Kurzarbeit leisten können (pauschal in Höhe von 20 % der übrigen förderfähigen Fixkosten)

  • Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen zur Umsetzung eines Hygienekonzepts (bis zu 20.000 Euro)

  • Abschreibungen der Hälfte der Wirtschaftsgüter

  • Marketing- und Werbekosten (maximal in Höhe der entsprechenden Kosten im Vorjahr 2019)

  • Abschreibung von Saisonware bis zu 100 % (zum Beispiel: nicht verkaufte Wintermode in Bekleidungsgeschäften)

  • Kosten und Ausfälle durch Stornierungen, speziell in der Reisebranche

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Wann wird die Überbrückungshilfe 3 ausgezahlt?

Der Antrag kann bereits eingereicht werden. Wann die Überbrückungshilfe 3 jedoch ausgezahlt wird, ist noch unklar. Auch bei den Vorgänger-Modellen kam es zu Verzögerungen, die landesweit für Kritik gegenüber der Regierung sorgten. Vermeintliche Probleme mit der Verarbeitungssoftware verursachten lange Wartezeiten. Experten schätzen den Auszahlungszeitraum der Überbrückungshilfe 3 auf März 2021.

Wie kann man den Antrag auf Überbrückungshilfe 3 stellen?

Ein Antrag auf Überbrückungshilfe 3 kann – wie auch die anderen staatlichen Corona-Hilfen – nur über einen Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden. Hintergrund dieser Maßnahme ist der Schutz vor Missbrauch staatlicher Zuschüsse. Bis zu 90 % der Kosten für die Beantragung werden allerdings vom Staat erstattet.

Unsere Experten von Gansel Rechtsanwälte stehen Ihnen beim Antrag der Überbrückungshilfe 3 zur Seite. Wir prüfen nicht nur Ihren Anspruch auf Überbrückungshilfe 3, sondern auch auf andere staatliche Corona-Hilfen – kostenfrei und unverbindlich. Danach stellen wir gerne Ihre Anträge zu einem pauschalen Festpreis.

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Was kostet mich die Antragstellung über Gansel Rechtsanwälte?

Die Kosten für die Beantragung von Überbrückungshilfe 3 hängen von der Höhe Ihrer Fördersumme ab. In der folgenden Grafik erhalten Sie eine Übersicht über die Kosten. Sollte Ihr Antrag nicht genehmigt werden, zahlen Sie keinen Cent.

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