Überbrückungshilfe 3 Sonderregeln für Einzelhandel

Um Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Pandemie finanziell zu unterstützen, bietet der Staat die Überbrückungshilfe 3 an. Welche Kosten dabei gedeckt werden und welche besonderen Zusatzmaßnahmen für den Einzelhandel gelten, erklären wir hier.

Was ist die Überbrückungshilfe 3?

Die Überbrückungshilfe 3 ist ein Angebot der Bundesregierung, um Selbstständige und Unternehmen während der Corona-Pandemie finanziell zu entlasten. Dabei werden bei Umsatzeinbußen von mehr als 30 % im Vergleich zum Vorjahresmonat die Fixkosten des Unternehmens zu großen Teilen erstattet. Zudem bietet die Regierung einen Eigenkapitalzuschuss und Abschreibungsmöglichkeiten für saisonale und verderbliche Ware.

Antragsberechtigt sind Unternehmen aus allen wirtschaftlichen Bereichen, Soloselbstständige und gemeinnützige Organisationen, die coronabedingt Umsatzeinbrüche erlitten haben.

Welche Kosten werden bei der Überbrückungshilfe 3 erstattet?

Neben einem Eigenkapitalzuschuss und Abschreibungen auf bestimmte Waren sollen mit der Überbrückungshilfe 3 die Fixkosten gestaffelt und zu großen Teilen erstattet werden.

Sollte dieses Geld in manchen Fällen schneller benötigt werden, können Abschlagszahlungen in Höhe von 50 % der beantragten Förderung gewährt werden.

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Welche Sonderreglungen gelten bei der Überbrückungshilfe 3 für den Einzelhandel & Co?

1. Abschreibung auf bestimmte Waren

Neben der Teilerstattung der Fixkosten gibt es für den Einzelhandel zudem Abschreibungsmöglichkeit auf Saisonware aus dem Jahr 2020/21. Beispielsweise Winterkleidung oder verderbliche Produkte, die durch die erzwungenen Schließungen nicht verkauft werden konnten, können bis zu 100 % erstattet werden.

Diese Sonderregelung soll ausschließlich Einzel- und Großhändler, Hersteller und professionellen Verwender betreffen.

2. Eigenkapitalzuschuss

Unternehmen mit Umsatzeinbußen von über 50 % innerhalb von mindestens drei Monaten zwischen November 2020 und Juni 2021 können Eigenkapitalzuschuss beantragen.

3. Anschubhilfe

Die Veranstaltungs-, Reise- und Kulturbranche soll zusätzlich zu jedem Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 % der Lohnsumme erhalten, die im Referenzmonat aus dem Jahr 2019 angefallen wäre. Die maximale Fördersumme beläuft sich dabei auf 2 Millionen Euro.

Wie stellt man einen Antrag auf Überbrückungshilfe 3?

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, die vor dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden. Der Antrag kann bis zum 31. Oktober 2021 über eine sogenannte dritte Person gestellt werden. Die direkt daran anschließende Überbrückungshilfe 3 (Plus) gilt für den Förderzeitraum von Juli 2021 bis Dezember 2021. Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe 3 (Plus) wurde bislang noch nicht festgelegt, liegt aber frühestens auf dem 31. Dezember 2021.

Neben Steuerberatern und Finanzprüfern sind auch wir als Rechtsanwaltskanzlei in der Lage, Ihren Antrag auf Überbrückungshilfe 3 zu stellen. Dabei haben wir durch unsere digitalen Kapazitäten und Erfahrung aus über 3.000 Mandaten sogar einen enormen Vorteil gegenüber anderen Anbietern.

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Was kostet ein Antrag auf Überbrückungshilfe 3?

Die Kosten für den Antrag auf Überbrückungshilfe 3 bleiben stets transparent. Ein großer Vorteil dabei ist, dass bis zu 100 % der Kosten vom Staat erstattet werden.

Sollte der Antrag zur Überbrückungshilfe 3 aus irgendwelchen Gründen nicht genehmigt werden, zahlen Sie an uns keinen Cent.

Gansel Rechtsanwälte ist durch enorme digitale Kapazitäten der perfekte Ansprechpartner für einen schnellen und erfolgreichen Antrag der Überbrückungshilfe 3. Geben Sie dem Neustart aus der Pandemie einen echten Anschub und beantragen Sie zusammen mit uns Ihre finanziellen Staatshilfen.

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