Novemberhilfe 2020 beantragen – Höhe, Antrag & Voraussetzungen

Für vom Lockdown light betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bietet der Staat die Novemberhilfe an. Über diese wird Betroffenen ein Großteil ihrer Umsatzeinbuße erstattet. Die Antragstellung hat jedoch seine Tücken. Wir erklären, wie hoch die finanzielle Unterstützung ausfällt und wie Sie die Novemberhilfe beantragen können.

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Die Antragsfrist zur November- und Dezemberhilfe endet am 30. April 2021. Für die Prüfung Ihrer Ansprüche und die darauffolgende Antragstellung brauchen wir jedoch eine gewisse Vorlaufzeit. Deswegen können wir keine neuen Mandate für die Antragstellung der November- und Dezemberhilfe annehmen.

Weiterhin übernehmen wir aber sehr gerne die Antragstellung zur Überbrückungshilfe 3 für Sie. Der Zugang zur Überbrückungshilfe 3 wurde von der Bundesregierung vereinfacht, erweitert und vor allem durch Erhöhung des Fördervolumens verbessert.

Ob Sie einen Anspruch auf Überbrückungshilfe 3 haben, erfahren Sie in unserer kostenfreien Ersteinschätzung. Im Anschluss stellen wir gerne den Antrag für Sie. Falls dem Antrag nicht stattgegeben wird, entstehen Ihnen keinerlei Kosten.

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Wie funktioniert die Novemberhilfe?

Neben den Überbrückungshilfen – bei welchen anteilig die Fixkosten Corona-gebeutelter Unternehmen, Freiberuflern und Soloselbstständiger übernommen werden – hat der Bund noch eine außerordentliche Wirtschaftshilfe ins Leben gerufen. Die sogenannten Novemberhilfe soll die Folgen des Lockdown light, der am 2. November 2020 anlief, für Unternehmen und Soloselbstständige abfedern.

Der Bund verspricht, 75 % des durchschnittlichen täglichen Nettoumsatzes aus dem November 2019 auszuzahlen. Die Berechnung erfolgt tagesgenau für Tage, an denen tatsächlich geschlossen werden musste. Wenn das Unternehmen im November 2019 noch nicht bestand, kann auch der durchschnittliche Monatsumsatz seit Gründung oder der Oktober 2020 für die Kalkulation verwendet werden.

Unternehmen und Soloselbstständige, die aufgrund von temporären Schließungen betroffen sind, können die Novemberhilfe für die Dauer des Lockdowns – voraussichtlich bis zum 30. April 2021 im Rahmen der kommenden Dezemberhilfen – erhalten.

Aufgrund der Anzahl an Anträgen, können wir jedoch nicht gewährleisten, dass der Antrag zur Novemberhilfe fristgerecht eingeht. Aber wir übernehmen sehr gerne die Antragstellung zur verbesserten Überbrückungshilfe 3 für Sie.

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Unser Tipp

Direkt zur Online-Beauftragung und keine Zeit verlieren

Sie möchten nicht erst unverbindlich Informationen zur Antragstellung anfordern sondern direkt loslegen? Dann nutzen Sie unsere bequeme Online-Beauftragung, sodass wir Ihren Antrag auf staatliche Corona-Hilfen stellen können! Sollte sich herausstellen, dass Sie keine Corona-Hilfe erhalten, zahlen Sie keinen Cent!

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Wie beantrage ich die Novemberhilfe?

Anders als die Soforthilfe zu Beginn des Jahres, die ohne größeren Aufwand selbst beantragt werden konnte, ist die Antragstellung für die Novemberhilfe etwas aufwändiger. Soloselbstständige können für einen Zuschuss von bis zu 5.000 Euro einen Direktantrag stellen, wenn sie bisher noch keine Überbrückungshilfe beantragt haben. Bei Fördersummen über diesen Maximalbetrag müssen sich Unternehmen, Freiberufler und Soloselbstständige qualifizierte Unterstützung suchen, das heißt, der Antrag muss über einen Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden.

Da die Antragfrist zur Überbrückungshilfe Novemberhilfe bald abläuft, stellen wir gerne den Antrag auf Überbrückungshilfe 3 für Sie. Bis zu 100 % der Anwaltsgebühren werden dabei vom Staat übernommen.

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Welche Bedingungen muss ich erfüllen, um die Novemberhilfe beantragen zu können?

Damit die Novemberhilfe auch an die Antragsteller ausgezahlt werden, die tatsächlich um das eigene Überleben kämpfen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden.

So müssen Sie nachweisen, dass sie

  • direkt von den temporären Schließungen ab November 2020 betroffen sind oder

  • regelmäßig mindestens 80 % Ihrer Umsätze mit direkt betroffenen Unternehmen erzielen oder

  • regelmäßig mindestens 80 % Ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt betroffener Unternehmen über Dritte (z.B. Veranstaltungsagenturen) erzielen.

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Wer kann die Novemberhilfe beantragen?

Zahlreiche Unternehmen, Geschäfte, Restaurants und Soloselbstständige haben schwer mit den Auswirkungen des Lockdowns zu kämpfen. All diejenigen, die immense Umsatzeinbußen in vergangenen und kommenden Monaten zu verschmerzen haben, können nun von der Novemberhilfe profitieren.

Antragsberechtigt sind:

  • Private und öffentliche Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten;

  • Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, wenn sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

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Wann wird die Novemberhilfe ausgezahlt?

Der ursprüngliche Plan der Regierung war, dass die ersten Auszahlungen noch im November 2020 fließen – deshalb Novemberhilfe. Jedoch konnten die Versprechungen nicht eingehalten werden. Mit den ersten Auszahlungen der Novemberhilfe ist frühestens im Januar 2021 zu rechnen.

Welche weiteren staatlichen Corona-Hilfen gibt es neben der Novemberhilfe?

Sollten Sie sich nicht für die Novemberhilfe qualifizieren oder zusätzliche Förderung benötigen, gibt es aktuell noch die Dezemberhilfe und die Überbrückungshilfe 3.

Die Überbrückungshilfe ist ein staatlicher Zuschuss für Corona-bedingte Umsatzrückgänge. Dabei sollen ein großer Teil der Fixkosten von Unternehmen und Selbstständigen gedeckt werden. Die Überbrückungshilfe 3 soll die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021 decken. Sie muss generell über eine “dritte Person” bis spätestens 30. April 2021 beantragt werden. Der maximale Auszahlungsbetrag liegt bei 1,5 Millionen Euro pro Monat.

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