Überprüfung der Vorfälligkeitsentschädigung

Kreditinstitute beanspruchen für die vorzeitige Rückzahlung eines Darlehens regelmäßig eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung. Das bedeutet, dass man ohne zusätzliche Kosten einen Vertrag nicht vor Ende der Vertragslaufzeit beenden kann. Zumeist ist dies ausdrücklich vertraglich geregelt und lässt sich nicht wegverhandeln. Allein dieser Umstand ist ärgerlich genug.

Richtig ärgerlich wird es aber erst dann, wenn man konkret erfährt, wie viel Vorfälligkeitsentschädigung die Bank oder Sparkasse verlangt. Da deren Berechnung gesetzlich nicht geregelt ist, sind hier der Phantasie Tür und Tor geöffnet. So verlangen Banken mittlerweile Summen in Höhe sämtlicher in der Zukunft zu zahlender Zinsen. Dadurch kommen unverhältnismäßig hohe, ja geradezu horrende Beträge zustande.

Doch damit müssen Sie sich nicht abfinden. Kreditinstitute dürfen seit dem 21. März 2016 nur ihren tatsächlichen Schaden geltend machen und keine Vertragsstrafe aussprechen. Mit anderen Worten: Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung ist seit kurzem berechenbar.

Recht auf richtige Berechnung

Unternehmer sind im Rechtsverkehr zwar nicht durch gesetzliche Widerrufsrechte geschützt wie Verbraucher, aber auch sie haben ein Recht auf korrekte Berechnung einer Forderung.

Richtige Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

Wir haben einen Rechner entwickelt, der die aktuelle Rechtsprechung und Gesetzgebung berücksichtigt: Er liefert eine korrekte Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung. Er operiert mit der Restschuld, der verbleibenden Darlehenslaufzeit und den vereinbarten Zinsen.