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  • Kompetentes Expertenteam um Fachanwältin für Arbeitsrecht, Kaja Keller
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*Es fallen nur die Kosten Ihres Festnetz- oder Mobilfunkanbieters an.

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Sie sind Arbeitnehmer:in und haben Fragen zu den neuen Corona-Regeln am Arbeitsplatz? Dann zögern Sie nicht und fragen Sie unser Experten-Team um die erfahrene Fachanwältin für Arbeitsrecht, Kaja Keller! Rufen Sie einfach bei unserer kostenlosen* Hotline unter 030 226 674 143 an und sprechen Sie direkt mit unseren Spezialisten im Arbeitsrecht!

Wenn sie mögen, können Sie gerne vorab schauen, ob Sie die Antwort auf Ihre Frage bereits in unseren häufig gestellten Fragen finden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ):

Wer zahlt die verpflichtenden Corona-Tests?

Ungeimpfte müssen bei Präsenzarbeit einen negativen Test als Nachweis vorweisen. Kostenlose Schnelltests sind an Teststationen wieder verfügbar. Seit dem 13. November hat jede Person nach der neuen Verordnung – nicht nur Angestellte Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche. Die Kosten hierfür werden vom Bund übernommen, das heißt die Steuerzahler kommen dafür auf. Zudem muss der Arbeitgeber zwei Schnelltests pro Woche zur Verfügung stellen. Allerdings können diese nur als 3G-Nachweis genutzt werden, wenn der Arbeitgeber hier auch eine beaufsichtigte Durchführung anbietet.

Lediglich PCR-Tests sind kostenpflichtig. Die Kosten für den PCR-Test werden allerdings dann übernommen, wenn Ihr Arzt oder das Gesundheitsamt sich dafür aussprechen.  

Wie oft muss ich mich testen lassen?

Dies hängt davon ab, wie oft Sie im Büro oder Betrieb erscheinen, also nicht etwa im Homeoffice arbeiten. Arbeiten Sie 5 Tage in der Woche im Büro oder Betrieb und sind ungeimpft oder nicht genesen, müssen Sie für jeden dieser Tage einen negativen Test vorweisen.

Ein Antigen-Schnelltest darf dabei nicht älter als 24 Stunden sein. PCR-Tests sind 48 Stunden lang gültig.

Was für eine Art Test benötige ich, um der 3G-Regel zu entsprechen?

Sie benötigen entweder einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test. Sogenannte Antikörpertests sind hingegen nicht ausreichend. Bei den Selbsttests bzw. Schnelltests gibt es folgende Einschränkungen. Die Testung muss entweder:

  • in Form von Selbsttests unter Aufsicht des Arbeitgebers oder einer von ihm beauftragten Person erfolgen und dokumentiert werden.
  • Durch den Arbeitgeber oder durch von ihm beauftragte Personen erfolgen und dokumentiert werden, die die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzen,
  • oder von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung vorgenommen oder überwacht worden sein.

Selbsttests aus dem Supermarkt, Apotheke oder der Drogerie, die selbst durchgeführt werden, werden nicht anerkannt.

Erhalten Ungeimpfte bei einer 2G-Regelung weiterhin Gehalt – wenn keine Option auf Homeoffice besteht?

or allem in Branchen und Arbeitsbereichen, in denen Mitarbeiter:innen Kontakt mit Dritten haben oder besonders vulnerable Menschen versorgen, kann sich der Arbeitgeber für eine 2G-Regelung entscheiden. Kann der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer nicht in der normalen Arbeitsumgebung einsetzen, kann dieser z.B. versetzt werden. Solange der Arbeitnehmer noch für den Arbeitgeber arbeitet, erhält dieser auch weiterhin Gehalt.

Besteht gar keine Möglichkeit einer anderweitigen Tätigkeit und erbringt der Arbeitnehmer nicht die geforderte Arbeitsleistung, kann für die ausgefallene Arbeit keinen Lohn beansprucht werden.

Kann ich gekündigt werden, weil ich mich nicht impfen lassen möchte?

Eine Kündigung eines nicht geimpften, nicht genesenen Beschäftigten ist sehr unwahrscheinlich. Der Arbeitgeber müsste etwa für eine betriebsbedingte Kündigung belegen, dass Sie aufgrund des Impfstatus‘ auf Dauer nicht mehr im Betrieb eingesetzt werden können. Da es aber vorstellbar ist, dass die Corona-Maßnahmen irgendwann wegfallen werden, könnten Sie in absehbarer Zeit wieder eingesetzt werden. In diesem Fall hätte die Kündigung keinen Bestand vor Gericht.

Ich werde aufgrund meines Impfstatus gemobbt. Was kann ich tun?

Mobbing am Arbeitsplatz ist ein ernst zu nehmendes Thema, das schwere psychische Erkrankungen nach sich ziehen kann. Wenden Sie sich daher frühzeitig an Ihren Arbeitgeber, oder wenn vorhanden, den Betriebsrat bzw. Diskriminierungsbeauftragte, um die Konflikte zu beheben.

Rechtlich stehen Ihnen bei Mobbing folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Beschwerderecht
  • Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche
  • Leistungsverweigerungsrecht
  • außerordentliche Eigenkündigung
  • Abschluss eines Aufhebungsvertrages
Entfällt bei 2G, 2G+ oder 3G die Maskenpflicht am Arbeitsplatz?

Der Arbeitgeber legt die Tätigkeiten und Bereiche fest, die einer Maskenpflicht unterliegen. Das heißt, dass unter Umständen trotz 2G, 2G+ oder 3G-Regelung das Tragen einer Maske verpflichtend ist. Dies ist besonders in medizinischen Einrichtungen vorstellbar.

Ein wesentliches Kriterium für die Entscheidung ist, ob bei den entsprechenden Tätigkeiten technische und organisatorische Maßnahmen nicht ausreichen. Etwa dann, wenn der Mindestabstand nicht einzuhalten ist oder keine ausreichende Lüftung gegeben ist.

Welche Konsequenzen kann es nach sich ziehen, wenn Ungeimpfte/Nicht-Genesene zum Arbeitsplatz kommen, ohne sich testen zu lassen?

Wenn Sie am Arbeitsplatz erscheinen und sich weigern, einen 3G-Nachweis vorzulegen, und infolgedessen Ihre Arbeitsleistung nicht erbringen können, müssen Sie arbeitsrechtliche Folgen befürchten. Nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit würde dies zunächst eine Abmahnung nach sich ziehen.

Weigern Sie sich dauerhaft, einen Nachweis im Rahmen der 3G-Regelung vorzulegen, kann letzten Endes auch eine Kündigung in Betracht kommen. Ob diese allerdings gerichtlich Bestand hat, ist umstritten, was an der zeitlichen Begrenzung der Corona-Maßnahmen liegt.

Allerdings kann die Weigerung, den 3G-Regeln zu entsprechen, dazu führen, dass Ihr Vergütungsanspruch entfällt.

Finanziert der Arbeitgeber einen Antikörpertest, um einen Genesungsstatus festzustellen?

Nein, Beschäftigte sind selbst dafür verantwortlich, entsprechende Nachweise für die 3G-Regel vorzulegen und müssen für die Kosten aufkommen. Bei den zwei Tests, die der Arbeitgeber pro Woche zur Verfügung stellen muss, handelt es sich um Antigen-Schnelltests. Antikörpertests dienen lediglich der Feststellung des Genesenenstatus und können keine akute Krankheit nachweisen.

Ein Genesenennachweis und die zugrunde liegende Testung dürfen mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegen.

Kann der Arbeitgeber per Weisung eine Impfpflicht einführen?

Der Arbeitgeber darf im Rahmen der aktualisierten Regelungen des betrieblichen Infektionsschutzes Ihren Impfstatus abfragen, darf aber nicht die Impfung anordnen. Dies würde das Direktionsrecht des Arbeitgebers übersteigen. Eine Impfpflicht könnte höchstens von Bund und Ländern erlassen werden.

Solange es keine allgemeine Impfpflicht gibt oder eine für bestimmte Berufsgruppen, darf Ihr Arbeitgeber keine Impfung verlangen.

In welchen Fällen muss ich das Angebot auf Homeoffice nicht annehmen?

Grundsätzlich sind Sie dazu verpflichtet, das Angebot auf Homeoffice des Arbeitgebers anzunehmen.

Ausnahmen bestehen, wenn z.B. mangelnde räumliche und technische Gegebenheiten in Ihrer Wohnung bestehen. In diesem Fall genügt eine formlose Mitteilung, dass Ihre persönlichen Umstände Homeoffice nicht erlauben.