Aktuell: Lesen Sie unsere Meldung vom 04.09.2007 "Falk-Fonds 66 wird liquidiert".
Die Gründung geschlossener Immobilienfonds ist der Unternehmensschwerpunkt der Falk Capital Gruppe. Der Fonds Nr. 66 ist einer von insgesamt 80 Immobilienfonds, die das Unternehmen aufgelegt hat.
Gesellschaft: | Falk Renditefonds KG |
Gründungsgesellschafter: | Helmut W. Falk und Thomas Engels |
Treuhänder: | Firma PROMETA |
Objekte: | - Hotel und Bürogebäude in Hannover
- DSK-Seniorenzentrum in Osnabrück
- Gewerbepark in Düren
- Sanierter Altbau in Villingen
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Erwerb: | ab 1997 |
Fonds-Anteil (Mindestbeteiligung): | 20.000 DM zzgl. 5% Agio |
Verlustzuweisung: | ca. 30% im Jahr des Beitritts und der Einzahlung |
Ausschüttung: | 7% , auf 11% steigend von 1998 bis 2018 |
Finanzierung: | 50%ige Anteilsfinanzierung empfohlen |
Versprechungen des Vertriebes
Die Vermittler vertrieben die Anteile des Fonds mittels vielversprechender Prospekte und großer Versprechungen an steuersparwillige Gering- und Durchschnittsverdiener - erhebliche Barausschüttungen wurden in Aussicht gestellt. Einen erhöhten Anlageerfolg versprach das Unternehmen durch eine 50% ige Anteilsfinanzierung über einen Bankkredit mit folgenden Argumenten:
- doppelte Beteiligung bei Eigenkapitaleinsatz in derselben Höhe
- Verdopplung der Verlustzuweisung im Beitrittsjahr (höhere Steuerersparnis)
- weitere hohe Folgesteuerersparnisse
- höhere Rentabilität des Eigenkapitals
Verlustgeschäft und enttäuschte Anleger
Auch dieser Immobilienfonds erweist sich für die Anleger zunehmend als Verlustgeschäft. Die versprochenen Mieteinnahmen blieben aus. Viele Gesellschafter haben sich mit der Kreditaufnahme für den Kauf der Anteile überschuldet.
Ausstieg und Rückabwicklung
Anleger dieses Fonds haben nach der anlegerfreundlichen Rechtsprechung des BGH seit seinen Grundsatzurteilen vom 14.06.2004 (Az.: II ZR 392/01 u.a.) gute Chancen, die Fondsbeteiligung rückabzuwickeln und sich von dem Darlehensvertrag verlustfrei zu lösen. Lesen Sie dazu unseren Artikel „Falk-Immobilienfonds“.
Wir vertreten geschädigte Anleger des Fonds gegen die BHW Bank AG Hameln.