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Fondsportraits >> Allgemeines
Immobilienfonds Neue Bundesländer Nr. 4 GdbR
26.1.2005

Die DELUS AG kaufte am 12.07.1995 das fertiggestellte und vermietete Fondsobjekt in Teterow zum Preis von 3.135.375 DM zzgl. MWSt. Am 14.12.1995 wurde es an die Fondsgesellschaft für 4.201.403 DM zzgl. MWSt. weiter verkauft. Der Zwischengewinn für die FIBEG-Gruppe belief sich damit auf 34 % des tatsächlichen Kaufpreises, die Fondsimmobilie wurde für einen um 1,066 Mio. DM über dem marktüblichen Preis liegenden Betrag von der Initiatorengruppe in die Gesellschaft eingebracht.
Das Fondsobjekt in Fürstenberg wurde am 22.11.1994 durch die DELUS AG zum Preis von 16.500.000 DM zzgl. MWSt. angekauft. Am 08.12.1994 verkaufte die DELUS AG das Fondsobjekt an die Fondsgesellschaft weiter für 20.938.924 DM zzgl. MWSt..
Der Zwischengewinn für die FIBEG-Gruppe belief sich damit auf 26,9 % des tatsächlichen Kaufpreises, die Fondsimmobilie wurde für einen um 4,439 Mio. DM über dem marktüblichen Preis liegenden Betrag von der Initiatorengruppe in die Gesellschaft eingebracht.
Der Brancheninformationsdienst Kapital markt-intern vermerkte in seiner Ausgabe Nr. 14/95 vom 07.04.1995, dass der Cumulus-Fonds Nr. 4 auf einem riskanten Blind-Pool-Konzept beruht. Es sei ein überteuertes Preis-/Leistungsverhältnis und risikoreiches Unterdeckungsmodell gegeben. Schließlich sei die Konzeption haftungsrechtlich bedenklich, da die Vertriebsprovisionen nicht offen ausgewiesen werden.


Ansprechpartner:


Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: gansel@gansel-rechtsanwaelte.de


24. Mai 2012 - 16:21
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