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Fondsportraits >> Allgemeines
WGS-Fonds Nr. 24
1.1.2005

Die Gründung geschlossener Immobilienfonds war der Unternehmensschwerpunkt der WGS Wohnungsbaugesellschaft mbH Stuttgart. Der Fonds Nr. 24 ist einer von insgesamt 41 Immobilienfonds, die das Unternehmen aufgelegt hat.

 

Gründung:

durch notariellen Vertrag

Gründungsgesellschafter:

Klaus Neuschwander und WGS

Treuhänder:

Thomas Fegert

Objekt:

1. Geschäftsgebäude (Sanierung),

Fritz-Elsas-Straße 38, 7000 Stuttgart 1

2. Wohngebäude, 13 Appartements (Sanierung),

Hauptstätter Str. 126 B, 7000 Stuttgart 1

3. Wohngebäude (Neubau),

Schlosserstraße 31 A/Heusteigstraße 70 A, 7000 Stuttgart 1

4. Wohn- und Geschäftsgebäude,

Rosenbergstraße 60, 7000 Stuttgart 1

5. Wohngebäude (Sanierung),

Raitelsbergstraße 43, 7000 Stuttgart 1

6. zwei Wohngebäude

Lindenspürstraße 21/21 A, 7000 Stuttgart 1

7. Wohngebäude (Neubau),

Reinsburgstraße 105 A, 7000 Stuttgart 1

 

Erwerb:

ab 1991

Fonds-Anteil (Mindestbeteiligung): 

30.650 DM

Darlehen in Höhe des Gesamtaufwandes:

35.240 DM

Finanzierung:

über WGS vermittelte Bankdarlehen

Tilgung:

nach 20 Jahren über Lebensversicherung

Konkursverfahren:

am 15.04.1997 beim Amtsgericht Stuttgart Antrag auf Eröffnung des Konkursverfahrens gestellt

am 31.10.1997 hat das Amtsgericht Stuttgart das Konkursverfahren eröffnet

Strafverfahren:

am 07.02.2001 wurden der WGS-Geschäftsführer Neuschwander und sein „Treuhänder“ Fegert wegen Betruges und Untreue bzgl. der Fonds 33, 35, 39, 40 und 41 verurteilt

 

Versprechungen des Vertriebes

Nach den Vorgaben der WGS vertrieben Vermittler bundesweit die Anteile des Fonds mittels vielversprechender Prospekte und großer Versprechungen an steuersparwillige Gering- und Durchschnittsverdiener. Für jeden Anleger wurde eine „Persönliche Berechnung“ durchgeführt, die im Ergebnis erhebliche Gewinne in Aussicht stellte. Das Konzept sah vor, dass die Anleger ihre Anteile ohne Einsatz von Eigenkapital durch Bankkredite finanzierten. Die Verträge für die nötigen Darlehen hatten die Vermittler schon in der Tasche.

 

Verlustgeschäft und enttäuschte Anleger

Auch dieser Immobilienfonds erwies sich für die Anleger als Verlustgeschäft. Die versprochenen Mieteinnahmen blieben aus. Außerdem wurden den Anlegern Innenprovisionen verschwiegen.

Viele Gesellschafter haben sich so schließlich mit der Kreditaufnahme für den Kauf der Anteile überschuldet.

 

Ausstieg und Rückabwicklung

Anleger dieses Fonds haben nach der anlegerfreundlichen Rechtsprechung des BGH seit seinen Grundsatzurteilen vom 14.06.2004 (Az.: II ZR 392/01 u.a.) gute Chancen, die Fondsbeteiligung rückabzuwickeln und sich von dem Darlehensvertrag verlustfrei zu lösen. Lesen Sie dazu unseren Artikel

„Juni 2004: Ausstieg aus den WGS-Fonds“.

 

Wir vertreten geschädigte Anleger des Fonds gegen die Volksbank Herrenberg-Rottenburg e.G.

 

Lesen Sie dazu auch den Beitrag "Bauchlandung mit Immobilienfonds" in der ARD-Fernsehsendung "plusminus" 17.02.2009.


Ansprechpartner:


Marko Martschewski
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: martschewski@gansel-rechtsanwaelte.de


Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: gansel@gansel-rechtsanwaelte.de


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24. Mai 2012 - 16:17
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