Berlin, den 12. Mai 2011. Rechtsanwalt René Richardt, der Spezialist der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte für „Schrottimmobilien“, wird in der „WirtschaftsWoche“ (WiWo) Heft 19 vom 9. Mai 2011 in dem Beitrag „Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer“ zu windigen Immobiliengeschäften zitiert.
Das Erfolgsmodell „Strukturvertrieb“
Der Beitrag schildert, wie Anleger seit Jahrzehnten systematisch um ihr Geld gebracht werden. „Fonds, Bauherrenmodelle, Optionen: Produkte, auf die wir hereinfallen, wechseln – nicht aber die Tricks der Verkäufer.“ – heißt es dazu eingangs.
„Bernie“ Cornfeld war es, der in den sechziger Jahren den Strukturvertrieb erfand, sich damit reich, seine Verkäufer zu Spitzenverdienern und seine Kunden arm machte. „Das Ergebnis ist gleich: Verluste für Anleger, Gewinne für Verkäufer.“ Auch wenn das Cornfeld-Imperium zusammenbrach, das Geschäftsmodell blieb und wurde perfektioniert. Der AWD-Gründer Carsten Maschmeyer ist – so WiWo – „quasi Cornfeld-Enkel“.
Steuern sparen, für das Alter vorsorgen, höhere „Zinsen“ bekommen
- das sind die wichtigsten Geschäftsanbahnungsargumente der „Finanzberater“, die überwiegend und streng genommen provisionsgesteuerte Verkäufer sind. Je höher für sie die erzielbare Provision, um eher sind sie bereit, ihre Kunden falsch zu beraten. Oft sind sie aber selbst nicht dazu in der Lage, das von ihnen vertriebene Finanzprodukt zu durchschauen. Doch darum geht es ihnen auch nicht. Was zählt ist einzig und allein „Geld machen“. Und so werden diese „Berater“ hauptsächlich darin geschult, wie sie am besten verkaufen können und nicht darüber, was sie eigentlich verkaufen.
Makaber, dass ausgerechnet der Staat diese Praxis vor allem dadurch begünstigt, indem er bestimmte Finanzprodukte steuerlich fördert, ohne zugleich dafür zu sorgen, dass seine Bürger vor Missbrauch durch unseriöse Vermittler und Berater geschützt werden.
Das große Geschäft mit den Immobilien
Ein besonders lukratives Betätigungsfeld für Strukturvertriebe bildet der Immobilienmarkt. Mit dem Verkauf von Träumen sind hier Traumprovisionen zu verdienen. Aktuell werden vor allem denkmalgeschützte Wohnungen in Leipzig verkauft. Ganze Straßenzüge, die unter Denkmalschutz stehen, locken sanierungswillige Anleger mit Steuervorteilen. Rechtsanwalt René Richardt dazu: „Die Sanierungskosten kann man in den ersten zwölf Jahren absetzen, wer dies langfristig finanziert, für den ist der Steuervorteil weg – Kredit und Immobilie aber nicht.“ Auf die versprochenen Wertsteigerungen wird man wohl lange warten müssen. Der Markt ist zusammengebrochen, so dass man nicht verkaufen kann, geschweige denn Gewinne erzielen. Kurzum: Anleger haben mit Verlusten und Belastungen zu kämpfen, die in Einzelfällen existenzbedrohend sind, da Vertriebe nicht davor zurückscheuen, Geringverdiener zu Anlegern zu machen und ihnen Wohnungen verkaufen, die sie sich absolut nicht leisten können.
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Sind auch Sie Opfer eines Strukturvertriebes geworden, indem Ihnen eine Eigentumswohnung „aufgeschwatzt wurde, dann melden Sie sich.
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Achtung Verjährung!
Zum Ende des Jahres 2011 verjähren Ansprüche auf Schadenersatz gegen Banken und Anlageberater bei Kapitalanlagen die vor dem Jahre 2002 gezeichnet wurden. Verjährte Schadenersatzansprüche können nicht mehr durchgesetzt werden.
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Referenz
Wir sind eine von der „Wirtschaftswoche“ ausgewiesene „Top-Anlegerschutzkanzlei“. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht betreuen seit Jahren bundesweit geschädigte Anleger von Umweltfonds.
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