Berlin, den 23.03.2011: Der Bundesverband Windenergie erwartet einen steigenden Reparaturbedarf in deutschen Windparks, der die Rendite der Windkraft-Fonds spürbar schmälern wird. Anleger von Windkraft-Fonds müssen also damit rechnen, dass die einst so optimistischen Prognosen der Fondsinitiatoren nicht aufgehen. Fachleute gehen heute davon aus, dass die Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung über ein Viertel der Gesamtkosten in der Betriebszeit von 20 Jahren verursachen.
Alte Anlage – hohe Wartungs- und Reparaturkosten – Verluste
In Deutschland existieren inzwischen 21.164 Windenergieanlagen von denen die ältesten seit 20 Jahren in Betrieb sind. Optimistische Prognosen und ökologische Argumente machten es den Initiatoren von Windkraft-Fonds leicht, Anleger zu finden. Und in der Tat erfüllten viele Windkraft-Fonds in den ersten Jahren die Erwartungen. Die Geschäftsberichte wiesen gute Zahlen aus und die Ausschüttungen wurden planmäßig gezahlt.
Doch immer häufiger erreichen die Anleger schlechte Nachrichten. Kostspielige Wartungen und hohe Reparaturaufwendungen, die so nicht kalkuliert waren, belasten die Fondsgesellschaft. Das betrifft insbesondere die Altanlagen, da es seinerzeit wenig Erfahrungen in der Maschinenbaubranche im Bereich der Rotorblätter gab. Werden diese Schäden, die zuerst an den Vorderkanten der Blätter auftreten, nicht früh genug behoben, entsteht eine aerodynamische Unwucht. Das ist dann der „worst case“.
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