Berlin, den 22.02.2010. Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte rät Anlegern des geschlossenen Fonds „Global VIEW - Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG“ zunächst das Gutachten einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft abzuwarten.
Schwierige Aussichten
Die Presse berichtet bereits, dass das Aussichtsrad am Zoo vor dem Aus stehe. Es fehle für den Bau das Geld, da die Anlegergelder in den Kauf des Grundstücks und die Bauvorbereitung geflossen seien. Doch trotz drohender Klagen von Anlegern und der Kündigung von Krediten soll das Riesenrad gebaut werden. Scheitern könne das Projekt nur dann, wenn sich keine Bank findet, die Geld investiert.
Sollen Anleger jetzt klagen?
Ohne Zweifel steckt der „Riesenradfonds“ in Schwierigkeiten. Dies haben sowohl die Deutsche Bank in einem Schreiben an die Anleger als auch die Fondsgesellschaft selbst eingeräumt. Die Treuhänderin des Fonds, die Zehnte PAXAS Treuhand- und Beteiligungsgesellschaft mbH, hat die Fondsgeschäftsleitung aufgefordert, unverzüglich Transparenz für die Anleger herzustellen. Deshalb soll jetzt eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft das Riesenrad-Projekt prüfen. Da die Fondsinitiatoren und Prospektverantwortlichen auf die Einrede der Verjährung bis zum 31.12.2010 verzichtet haben, gehen die Anleger kein Risiko ein, wenn sie zunächst das Ergebnis des Gutachtens abwarten und sich dann entscheiden, ob sie ggf. klagen. Angesichts von Zeichnungssummen, die meist nicht mehr als 10.000 Euro betragen, muss die Möglichkeit eines Klageverfahrens immer auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprüft werden.
Unser Angebot
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Referenz
Wir sind eine der von der „Wirtschaftswoche“ im Jahre 2009 ausgewiesenen „Top-Anlegerschutzkanzleien“. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten bundesweit geschädigte Kapitalanleger.
Leseempfehlung
"Global VIEW - Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG: Anleger des Riesenrad-Fonds fürchten um ihr Geld" (2.9.2009)
Lesen Sie dazu auch die Artikel im Tagesspiegel v. 01.03.2010 "Wenn die Gondeln Trauer tragen" sowie "Riesenrad ohne Aussicht" in der Berliner Morgenpost v. 10.03.2010, S. 13, in denen sich Frau Meister äußert.
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