HOME STANDORTE MITARBEITER KARRIERE KOSTEN IMPRESSUM
Immobilienfinanzierung
Vorfälligkeitsentschädigung Nichtabnahmeentschädigung
Fremdwährungsdarlehen
Forward-Darlehen
Geldanlagen
Steuersparimmobilien
Unternehmensbeteiligungen
Aktien und Aktienfonds
Offene Fonds
Zertifikate
Vermögensverwaltung
Anleihen
Zahlungskarten
Nachrangdarlehen
Genussrechte
Partiarische Darlehen
Special: Geschlossene Fonds
Immobilienfonds
Schiffsfonds
Flugzeug- und Triebwerkfonds
Umweltfonds
Fonds von A bis Z
Hotel- und Ferienparkfonds
Medienfonds
Lebensversicherungsfonds
Containerfonds
Versicherungen
Kaskoversicherung
Berufsunfähigkeit
Krankenversicherung
Wohngebäudeversicherung
Unfallversicherung
Lebensversicherung
Special: Geschlossene Fonds >> Immobilienfonds
Gesellschafterversammlung der Cumulus „Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 GdbR“: Wir nehmen für Sie teil!
22.12.2009

Berlin, den 22. Dezember 2009. Am 13.01.2010 findet in Kassel die Gesellschafterversammlung des Cumulus „Immobilienfonds  Neue Bundesländer No. 2 GdbR“ statt. Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte vertritt Sie auf Wunsch auf dieser Veranstaltung.

 

Einladung zur Gesellschafterversammlung
Mit Schreiben vom 10.12.2009 wurden alle Gesellschafter der „Immobilienfonds Neue Bundesländer No.2 GdbR“ von der neuen Geschäftsführerin, der „TreMa GmbH“, zur Gesellschafterversammlung eingeladen. Grund für die Einladung ist die Finanzschwäche des Fonds.
 
Die Situation des Fonds
Die „Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 GdbR“ verfügt über vier Objekte, jeweils in Peitz, Brandenburg, Werneuchen und Müllrose. Deren Anschaffung wurde seinerzeit durch die Corealcredit Bank AG (vormals Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG) und die Kreissparkasse Rhein-Pfalz finanziert. Laut Geschäftsbericht für das Jahr 2008 beliefen sich die Darlehensverbindlichkeiten der Fondsgesellschaft zum 31.12.2008 auf ca. 10,8 Mio Euro. Davon beträgt die Verbindlichkeit gegenüber der Corealcredit Bank AG ca. 8,7 Mio Euro.

 

Sanierungskonzept: Anleger sollen zusätzlich Geld zahlen
Die stark zurückgegangenen Mieteinnahmen bei den Objekten in Peitz und Brandenburg sind nicht mehr ausreichend, um die Darlehen bei der Corealcredit Bank AG vertragsgemäß zu bedienen. Daher unterbreitet die Geschäftsführung des Fonds in Absprache mit der Bank den Gesellschaftern ein Sanierungskonzept, das vorsieht, beide Darlehen durch zusätzliche Zahlungen der Gesellschafter vollständig zurückzuführen. 

 

Das „Haftungsproblem“

Die Gesellschafter einer GbR haften für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft persönlich mit ihrem privaten Vermögen. Durch den Gesellschaftsvertrag der „Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 GdbR“ wurde diese unbegrenzte Haftung der Gesellschafter auf eine quotale Haftung begrenzt.
Derzeit beläuft sich die Haftung gegenüber der Corealcredit Bank AG auf 4.773,77 Euro pro Fondsanteil. Im Rahmen des Sanierungskonzepts sollen alle Gesellschafter 85 % der Haftungssumme aufbringen, also noch einmal 4.057,71 Euro pro Fondsanteil.
Mit der Zahlung dieses Betrages wären die Gesellschafter aus ihrer quotalen Haftung gegenüber der Corealcredit Bank AG entlassen. Beide Objekte sollen nach der Vorstellung der Geschäftsführung danach schuldenfrei sein und weiter bewirtschaftet werden können. Die in Aussicht gestellten zukünftigen „Liquiditätsüberschusse“ würden – so der Plan – später an die Gesellschafter verteilt werden. 

 

Sanierung oder Verkauf?
Es gibt weder eine Garantie dafür, dass das Sanierungskonzept zustande kommt, weil erfahrungsgemäß nicht mit der Zahlungsbereitschaft bzw. –fähigkeit aller Gesellschafter zu rechnen ist, noch dafür, dass es dann auch tatsächlich „greift“.
Alternativ könnte versucht werden, die Immobilien zu veräußern, um aus dem Erlös die Verbindlichkeiten soweit wie möglich zurückzuführen. Allerdings steht bereits jetzt fest, dass ein Verkaufserlös nicht ausreichen dürfte, um die Verbindlichkeiten des Fonds vollständig zu tilgen. Auch dann müssen die Gesellschafter damit rechnen, dass sie zur Kasse gebeten werden.
Wir tendieren zu einem Verkauf der Immobilien, weil dadurch der Schaden kalkulierbar begrenzt werden kann. Eine Sanierung schließt hingegen nicht aus, dass der Fonds in Zukunft wieder in eine wirtschaftliche Schieflage gerät. Nur dann, wenn auf der Gesellschafterversammlung wider Erwarten das Sanierungskonzept nicht nur durch Wunschvorstellungen, sondern durch belastbare Fakten überzeugen sollte, würden wir unsere Position im Interesse unserer Mandanten ändern.


Unser Angebot: Teilnahme an der Gesellschafterversammlung
Wir bieten Ihnen an, Sie auf der Gesellschafterversammlung am 13.01.2010 in Kassel zu vertreten. Wir werden in dieser Versammlung Ihr Stimmrecht in Ihrem Interesse wahrnehmen. Anschließend erhalten Sie von uns einen umfassenden Bericht über den Verlauf der Versammlung.

Für die Vertretung bei der Versammlung, die Ausübung Ihres Stimmrechtes und die Erstellung und Übersendung des Berichtes berechnen wir eine Aufwandsentschädigung von 50,00 Euro.
 
Sollten Sie Interesse an einer Vertretung in der Gesellschafterversammlung und unserem Bericht haben, bitten wir um Rücksendung des unterzeichneten Vollmachtsformulars (siehe unten "download). Eine Rücksendung des Vollmachtsformulars per Fax an die 030/22667499 oder als Anhang via E-Mail an info@gansel-rechtsanwaelte.de mit dem Vermerk „Gesellschafterversammlung Cumulus NBL 2“ ist ausreichend.

 

Referenz
Wir sind eine der von der „Wirtschaftswoche“ im Jahre 2009 ausgewiesenen „Top-Anlegerschutzkanzleien“. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten bundesweit geschädigte Kapitalanleger.

 


Ansprechpartner:

Jana Meister
Fachanwältin für Versicherungsrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: meister@gansel-rechtsanwaelte.de


Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: info@gansel-rechtsanwaelte.de


Download: Vollmacht GV Kassel Januar 2010.pdf
>> mehr zum Thema Immobilienfonds

25. Juli 2016 - 04:29
Kreditrechtsexperten-Logo

mehr Meldungen zum Thema
mehr Artikel zum Thema
Servicebereich:
Special Immobilienfonds

Geschlossene Fonds und Rechtsschutzversicherung

§ 92 Aktiengesetz

Privatbank Reithinger – Das Insolvenzverfahren

Cumulus-Fonds

DBVI-/DFO-Fonds

Falk-Fonds

WGS-Fonds

DG-Fonds

Vollmacht