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Special: Geschlossene Fonds >> Allgemeines
„Global VIEW - Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG“: Anleger des Riesenrad-Fonds fürchten um ihr Geld
2.9.2009

Berlin, den 02.09.2009. Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte informiert Anleger des geschlossenen Fonds „Global VIEW - Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG“.

 

Die DBM Fonds Invest GmbH
Die DBM Fonds Invest GmbH ist nach eigenen Angaben eine 100%ige Tochtergesellschaft der Delbrück Bethmann Maffei AG, die zur international tätigen ABN AMRO Gruppe gehört. Dieses Unternehmen ist verantwortlich für die Strukturierung geschlossener Beteiligungen in Deutschland und entwickelt für „anspruchsvolle Privatkunden“ spezielle Produkte wie den Fonds „Global VIEW - Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG“. Mit diesem Fonds sollten in Berlin, Dubai, Tsingtao und an anderen Orten „Riesenräder“ gebaut werden.
 
Millionen Euro verbraucht
Als der Fonds „Global VIEW - Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG“ am 31. März 2007 geschlossen wurde hatten ca. 10.000 Anleger mit Beträgen ab 10.000 € in den Fonds der Great Berlin Wheel GmbH & Co. KG insgesamt mehr als 200 Millionen Euro investiert. Auf einer Krisensitzung am 7. August 2009 in Frankfurt/a.M. erfuhren die Anleger von der Geschäftsführung des Fonds, dass diese Mittel nahezu aufgebraucht seien, so dass die Projekte in der Planungs- und Entwicklungsphase feststeckten und für deren Anschlussfinanzierung das nötige Kapital fehle.

 

Banken empfahlen den Fonds und verschwiegen meist ihre Provisionen
Die Anleger haben ihr Geld zumeist auf Empfehlung der Deutschen Bank aber auch der Citibank, dem Bankhaus Wölbern und der Privatbank Delbrück Bethmann Maffei investiert. Nunmehr fühlen sich viele Anleger von ihren Bankberatern vor allem hinsichtlich der Risiken falsch beraten. Und auch der Prospekt habe nicht richtig über die Verwendung der Anlegergelder aufgeklärt.
Für den Vertrieb der Fondsbeteiligungen erhielten die Banken Provisionen. Sollten Anleger bei der Beratung nicht über die Höhe der Provision aufgeklärt worden sein, können sie nach der jüngeren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allein deswegen Schadenersatz fordern. Denn der Anlageinteressent wird im Zweifel seine Anlageentscheidung nicht zuletzt auch davon abhängig machen, wie viel Geld dem Projekt durch Provisionen verloren geht.

 

Finanztest warnte vor Risiko
Die Zeitschrift „Finanztest“ hatte bereits im Jahre 2007 (Heft 5/2007, S. 28 ff.) über den Fonds „Global VIEW - Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG“ kritisch berichtet: „Doch was sich gut anhört, ist nicht ohne Risiko für Anleger. Wie bei jedem geschlossenen Fonds ... handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung. Anleger werden Mitunternehmer und sind nicht nur an Gewinnen, sondern auch an Verlusten ihrer Anlagegesellschaft beteiligt.“ Auf Grund der hohen Risiken empfahl Finanztest seinerzeit allenfalls zu einer minimalen Investition, um mögliche Verluste gering zu halten.

 

Unser Angebot
Wir geben Ihnen für 50 Euro eine Ersteinschätzung Ihrer Ansprüche und Erfolgsaussichten. Außerdem sagen wir Ihnen, welche Kosten bei einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Bank oder dem Prospektherausgeber auf Sie zukommen. Dafür können Sie unverbindlich unseren Fragebogen anfordern.
 
Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir die Deckungsanfrage.

 

Referenz
Wir sind eine der von der „Wirtschaftswoche“ im Jahre 2009 ausgewiesenen „Top-Anlegerschutzkanzleien“. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten bundesweit geschädigte Kapitalanleger.

 


Ansprechpartner:

Jana Meister
Fachanwältin für Versicherungsrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: meister@gansel-rechtsanwaelte.de


Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: gansel@gansel-rechtsanwaelte.de


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23. Mai 2012 - 15:50
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