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Immobilienfinanzierung >> WEG-Auseinandersetzung
Wenn der Traum vom Haus zum Albtraum wird - Eine unüberlegte Unterschrift kann die Existenz ruinieren
26.2.2008

Nichts verkauft sich so leicht wie Träume. Und kein Traum ist offenbar so stark wie der Traum vom eigenen Haus, das für viele ein Privileg ist. Nicht anders ist zu erklären, dass Menschen, die ansonsten umsichtig ihr Leben bestreiten, jeden Kauf wohl überlegen, sich auf einmal für ein Haus nebst Grundstück schneller entscheiden als für ihre nächste Urlaubsreise. Doch leider wird mitunter aus der Euphorie sehr schnell regelrechte Panik. „Was habe ich da angerichtet?“, „Wie komme ich da wieder raus?“, „Wer kann mir helfen?“ – das sind dann die drängenden Fragen der Betroffenen.

 

Was habe ich da angerichtet?
Die Antwort lautet in vielen Fällen kurz und bündig: „Ich habe mich leichtfertig täuschen lassen.“ Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn zum Abschluss von Verträgen gehören immer mindestens zwei „Partner“. Deshalb können Betroffene auch berechtigt fragen: „Was habt Ihr mit mir gemacht?“
Und das ist schnell beschrieben: Hausbaufirmen und ihre Verkäufer werben immer offensiver um neue Kunden. Auf Teufel komm raus werden Kaufinteressenten angelockt, die, wenn sie erst einmal Kontakt zu der jeweiligen Firma aufgenommen haben, mit Versprechungen und subtilem Druck zum Kauf gedrängt werden. Abgesehen von der stets zu hörenden Selbsteinschätzung, dass gerade bei dieser Firma alles besonders gut, modern, preiswert und schnell zu haben sei, werden solche Kundenbonbons wie die firmeneigene Eigenheimzulage, Vorteilspakte, gut bezahlte Werbemöglichkeiten durch Hausbesichtigungen für neue Kunden, Autowerbung etc. angeboten. Der Phantasie sind hier mittlerweile fast keine Grenzen gesetzt, sodass Kaufinteressenten bei einem geschickt geführten Verkaufsgespräch geradezu hilflos werden, solch ein Angebot abzulehnen.
In eine euphorische Stimmung versetzt, unterschreiben sie dann Verträge, die sie in ihrer Tragweite nicht mehr überschauen. Dann ist es auch egal, ob es sich um ein Fertigteilhaus oder ein Massivhaus handelt. Hinsichtlich der letztlich alles entscheidenden Finanzierung belügen sie sich nicht selten selbst und manchmal sogar die Banken bei der obligatorischen Selbstauskunft für den Erhalt des Darlehens.

 

Wie komme ich da wieder raus?
Sind die Verträge erst einmal unterzeichnet, dann focusiert sich bei unseriösen Firmen sehr schnell das Interesse an seinen neu geworbenen Kunden auf die Zahlung deren Verbindlichkeiten. Oft werden diese dann zudem für Leistungen zur Kasse gebeten, die man ihnen vorher verschwiegen hat bzw. die im Kleingedruckten „untergegangen“ waren. So wird vielen der Hauskäufer, die sich auf die Schnelle von einem unwiderstehlichen Angebot – wie einem billigen Grundstück zur „Starthilfe“ - haben locken lassen, bewusst, dass nicht sie das Geschäft ihres Lebens gemacht haben, sondern, dass sie verkauft wurden. Die einen verdrängen diese Erkenntnis und versuchen unter allen Umständen den Hauskauf zu stemmen, bis sie irgendwann den finanziellen und sonstigen Druck nicht mehr aushalten. Andere wiederum werden sofort selbst offensiv und versuchen, den Kauf und alle Verträge rückgängig zu machen. Doch dann verstehen die Hausbaufirmen und ihre Verkäufer keinen Spaß. Ihren Opfern wird dann ganz unverblümt mit Konsequenzen gedroht, die manch einen solange abschrecken, bis es nicht mehr geht.

 

Wer kann mir helfen?
Unsere Erfahrung besagt, dass Betroffene zumeist keine Chance haben, auf eigene Faust die Verträge rückabzuwickeln. Die Gegenseite hat, abgesehen von ihren z.T. rüden Methoden der Abwehr solcher Forderungen, Juristen auf ihrer Seite, für die derartige Auseinandersetzungen ihr täglich Brot sind. Betroffene sollten daher sehr schnell Anwälte aufsuchen, die über spezielle Erfahrungen bei der Rückabwicklung von sittenwidrigen Immobilienkaufverträgen verfügen. Denn je erfahrener der Anwalt auf diesem Gebiet, um so höher die Chance auf eine schnelle außergerichtliche und damit kostengünstige Einigung. 

 

Unser Angebot
Wir beraten und vertreten seit Jahren überrumpelte Immobilienkäufer. Wir kennen die schwarzen Schafe der Branche und ihre unseriösen Methoden. Wir wissen daher, wie Knebelverträge rückabgewickelt werden und wie damit verbundene Kreditverträge wirksam widerrufen werden können.
Damit Sie sich nicht in einen aussichtslosen Rechtsstreit begeben, prüfen wir vorab für 50 Euro sowohl Ihre Ansprüche als auch Ihre Erfolgsaussichten und sagen Ihnen, welche Kosten bei einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Auseinandersetzung auf Sie zukommen.


Ansprechpartner:

Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: info@gansel-rechtsanwaelte.de

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