Berlin, den 07.06.2006. Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte informiert Sie über die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Leipzig-West AG wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung.
Technische Schwierigkeiten oder schwierige Finanzlage?
Wir berichteten am 27.03.2006 über die verzögerte Rückzahlung von Inhaberschuldverschreibungen durch die Leipzig West AG; technische Schwierigkeiten wurden als Grund angegeben. Durch konsequentes Handeln gelang es uns für unsere Mandanten sehr schnell, deren Ansprüche voll durchzusetzen. Nichtanwaltlich vertretene Anleger wurden nach unseren Erfahrungen von der Leipzig West AG hingehalten, so dass viele bis heute nicht ihr Geld aus den fälligen Schuldverschreibungen zurückerhalten haben. Für diese Anleger wird es nun ernst.
Staatsanwalt ermittelt gegen die WBG Leipzig West AG
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Leipzig West AG wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung. Die verzögerte bzw. nicht realisierte Rückzahlung der Inhaberschuldverschreibungen ist ein typisches Zeichen für eine bevorstehende Zahlungsunfähigkeit.
Die versprochen hohe Verzinsung der Anleihen mit 6,75 %, die mit lukrativen Investitionen in werthaltige Immobilien begründet wurde, kann augenscheinlich nicht für alle Anleger gezahlt werden. Es besteht der Verdacht, dass mit den Geldern neuer Anleger die fälligen Renditen der „alten“ Anleger bedient wurden – solange es ging und solange diese hartnäckig genug waren, auf ihren berechtigten Forderungen zu bestehen. In Finanzkreisen nennt man dieses unseriöse, ja betrügerische Betreiben einer Kapitalanlage „Schneeballsystem“. Die Warnungen von Anlegerschützern seit Ende des vergangenen Jahres vor den Angeboten der Leipzig West AG dürften den Verfallsprozess des Unternehmens beschleunigt haben, da neue Anleger schwerer zu finden waren.
Anlegern droht der Totalverlust
Den verbliebenen Anlegern droht – wie wir es in den letzten Jahren leider schon so oft bei diversen Kapitalanlagen erleben mussten - nun der Totalverlust. Das wäre für viele Anleger nicht zuletzt deshalb schmerzlich, da es sich zumeist um höhere Geldbeträge handelt.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft könnten allerdings dazu beitragen, verbliebene Gelder zu retten, wenn es der Staatsanwaltschaft schnell gelingt, Vermögen der Leipzig West AG sicher zu stellen.
Schnell handeln – Ansprüche prüfen lassen und anmelden
Aber auch für die verbliebenen Anleger – ganz gleich, ob mit bereits fälligen oder noch ausstehenden Forderungen – kommt es auf Schnelligkeit an.
Häufig sind die Anleger nicht über das Risiko der Inhaberschuldverschreibungen der WBG Leipzig West aufgeklärt worden. Wenn sie nicht auf das hohe Verlustrisiko, das im Totalverlust der Einlage gipfeln kann, hingewiesen wurde, können Anleger nicht fälliger Anlagen die Rückerstattung ihrer Einlage verlangen.
Wir fordern unter Klageandrohung Ihre Anlagegelder zurück und prüfen im Auftrag unserer Mandanten vorrangig, ob
- die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG ordnungsgemäß bilanziert hat,
- die Anleger in den Verkaufsprospekten hinreichend über die Risiken dieser Teilschuldverschreibungen informiert wurden und
- die Vermittler über alle Risiken aufgeklärt haben.
Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie unseren 50-Euro-Erfolgs-Check.
Schicken Sie uns den Fragebogen per E-Mail, Fax oder Post ausgefüllt zurück, dann prüfen wir Ihre Ansprüche und unterrichten Sie über die Erfolgsaussichten und die Kosten eines Rechtsstreites.