Übereilter Immobilienkauf hat oft gereut
Berlin, 01.02.2006: Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte informiert Sie über die massiven Probleme vieler „Häuslebauer“ und Erwerber von Eigentumswohnungen, die Ende 2005 auf die Schnelle ihre „letzte Chance“ zur Erlangung der Eigenheimzulage nutzten.
Der Wegfall der Eigenheimzulage zum 31.12.2005 hat Vermittlern von Eigentumswohnungen und Häusern das große Geschäft beschert. Die Ankündigung der Politik, die Eigenheimzulage nun ein für alle mal zu streichen, ließ viele Bau- und Kaufwillige die Lebensweisheit „Drum prüfe, was dich ‚ewig’ bindet“ vergessen. Zu groß war die Verlockung, eine erhebliche staatliche Unterstützung zur Realisierung des Immobilientraumes zu erhalten, die wohl nie wieder kommt.
Diese Situation kam dubiosen Vermittlern als auch Haus- und Baufirmen zu Gute. Sie nutzten den Zeitdruck zur Vermittlung von Projekten und Objekten, die in Ruhe besehen, bei Weitem oft das Geld nicht wert sind, für das sich ihre Kunden verpflichtet haben. Davon abgesehen vermittelten sie Objekte, die von manchen Betroffenen letztlich nicht finanzierbar sind.
Auch wenn der eine oder andere Käufer in der Ausnahmesituation zum Jahresende 2005 vielleicht vorschnell eine Unterschrift unter einen Vertrag geleistet hat, um "seine" Eigenheimzulage zu retten, so war neben falschen Versprechungen und Täuschungen häufig eine unzureichende Aufklärung der Vermittler, Verkäufer oder Finanzierungsberater die Ursache für das bereits eingetretene oder absehbare Desaster.
Wer sich in einer solchen Situation befindet oder ahnt, dass sie über kurz oder lang eintreten könnte, der sollte sich umgehend beraten lassen.
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