Schnelles Handeln geboten
Berlin, 09.12.2005: Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte informiert Anleger der Euro-Gruppe über die akute Gefahr, ihr Geld zu verlieren, wenn sie nicht schnell handeln.
FINANZtest berichtet aktuell unter Berufung auf ehemalige Vertriebsmitarbeiter in einem Beitrag mit der Überschrift „Anleger-Gelder in Gefahr“ über Liquiditätsschwierigkeiten der Euro-Gruppe in Würzburg. Wie wir bereits gestern meldeten, hat der Finanzvertrieb der Euro-Gruppe, die AVB, bereits ihre Tätigkeit eingestellt und die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen müssen.
Alle Anleger der zur Euro-Gruppe gehörenden Beteiligungsgesellschaften GOJ, GOJ II AG, Ibeka AG, Lenz AG, Lenz II AG, Schober AG, Schober II AG, Schuster-Schreiber AG, Knothe AG, Pierenz AG und Bialek AG, die sich mit Einmalbeträgen oder monatlichen Ratenzahlungen an Unternehmen der Euro-Gruppe beteiligt haben, müssen nunmehr akut mit finanziellen Verlusten rechnen.
Nach Recherchen von FINANZtest soll das Unternehmen die Anlegergelder vor allem in zwei Würzburger Immobilien investiert haben und jetzt versuchen, eine der Immobilien, den 17 stöckigen Hotelturm in der Schweinfurter Straße, der sich noch im Rohbau befindet, zu verkaufen, um so einer Zwangsversteigerung durch einen Gläubiger zuvor zu kommen. Darüber berichtete auch die Tageszeitung „Main Post“ mit der Schlagzeile „Hotelturm wird zum Sargnagel der Euro-Gruppe“ am 03.12.2005. Außerdem soll auch das Euro-Center in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken. Beide Objekte wurden mit dem Geld der Anleger finanziert. Anstelle der versprochenen hohen Renditen und der großen Steuervorteile drohen nun Verluste.
Für alle Anleger der Euro-Gruppe besteht nunmehr die ernst zu nehmende Gefahr, dass zum einen ihre gezahlten Einlagen verloren sind. Zum anderen müssen sie unter Umständen mit Forderungen des Insolvenzverwalters rechnen.
Die bloße Zahlungseinstellung schützt Sie nicht vor Verlusten. Handeln zur Sicherung Ihrer Interessen ist geboten. Anleger sollten sich beraten lassen. Wenn Sie sich weiter informieren möchten, lesen Sie unser Special „Euro-Gruppe“.