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Specials >> Immobilienfonds
Falk-Gruppe: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betruges
8.11.2005

Banken sollen bereits 2001 die finanzielle Schieflage der Falk-Gruppe gekannt haben

 

Berlin, 08.11.2005: Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte informiert Sie über einen Fernsehbericht von Report Mainz (ARD) vom 07.11.2005 mit dem Titel „Immobilien – Pleite. Wie die Falk-AG Anleger in die Falle lockte“.

 

Report Mainz ist es gelungen, einen Mitarbeiter aus der Führungsetage der Falk-Gruppe zur Pleite des Unternehmens zu befragen. Seinen Aussagen zufolge waren die finanzierenden Banken der Falk Gruppe bereits seit 2001 über die kritische Finanzsituation des Unternehmens informiert. Und nicht nur das. Die Banken behielten sich angeblich sogar vor, die Geschäfte der Falk-Gruppe über 50.000 DM zu genehmigen.
Die Staatsanwaltschaft, die wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges gegen die Geschäftsführung der Falk-Gruppe ermittelt, kommt offenbar auch weiter. Wie die zuständige Staatsanwältin bei Report Mainz berichtete, erhärten sich die Indizien, dass die Anleger getäuscht wurden. Die Ermittler der Anklagebehörde München I verfügten über konkrete Hinweise darauf, dass die Falk-Gruppe bereits Ende 1999/Anfang 2000 starke Liquiditätsprobleme hatte und sich spätestens 2002 in einer „erheblichen Krise“ befunden habe. In den Prospekten der Falk-Fonds findet sich darüber allerdings nichts. Die Falk-Gruppe gab sich finanzstark und optimistisch wie eh und je. Ziel und Folge dieser Täuschung: Die Vermittler konnten weiterhin Anleger und damit Gelder einwerben, deren Verlust für die Betreffenden so gut wie vorprogrammiert war. Und das alles geschah – wie sich zunehmend herausstellt – mit Wissen der Banken.
Die Konsequenz dieser Informationen: Anleger, die nach 2001 Falk-Fonds gezeichnet haben, können von ihrer finanzierenden Bank Schadensersatz verlangen.


Ansprechpartner:

André Felgentreu
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: felgentreu@gansel-rechtsanwaelte.de


Sabine Hochmuth
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: hochmuth@gansel-rechtsanwaelte.de

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26. Juni 2016 - 21:05
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