Ehemaliger Fonds-Manager belastet Falk:
Situation war bereits 2000 äußerst kritisch
Berlin, 19.04.2005: Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte macht Sie auf einen aktuellen Beitrag des ARD-Magazins Report vom 18.04.2005 zur Münchner Falk-Gruppe aufmerksam.
In der gestrigen Sendung des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ erhob ein ehemaliger Leiter des Fonds-Managements, Rolf Brill, schwere Vorwürfe gegen die Falk-Geschäftsleitung. Er berichtete, er habe bereits Anfang 2000 festgestellt, dass die Falk-Fonds zu geringe Barreserven hatten, die Prognosen eindeutig zu optimistisch waren und erhebliche Risiken – nicht zuletzt auf Grund von Wechselkursschwankungen - bestanden. Wörtlich äußerte Brill: "Ich habe festgestellt, nachdem ich Einblick in die Gruppe gewonnen hatte, dass zwischen den Prospekten, die einen Vorbildcharakter in Deutschland hatten und der Wirklichkeit enorme Lücken klafften. (...) Schon 2000 würde man aus der jetzigen Betrachtung sagen, konnte es nicht gut gehen."
Die Falk-Gruppe hat somit nachweislich nicht rechtzeitig und umfassend über die akuten Probleme des Konzerns informiert. Dadurch wurden Anleger und die Öffentlichkeit über die wahre Situation der Falk-Gruppe und der einzelnen Fonds getäuscht. Ein krasses Beispiel dafür ist die Ausweisung eines Fonds in der Leistungsbilanz 2003 als "aufgelöst", die Gesellschafter des Fonds nahm aber eine Bank noch im Februar 2005 wegen Überschuldung persönlich in Haftung. Durch solche Fälschungen wurden nicht nur tausende Falk-Gesellschafter bei der Stange gehalten, sondern auch viele neue Anleger eingeworben. Auf Grund ausbleibender Gewinne hat die Falk-Gruppe offenbar mit deren Geld die Ausschüttungen mit bestritten.
Die Aussagen des ehemaligen Leiters des Fonds-Managements bringen den Firmengründer Helmut W. Falk in arge Begründungsnot. Denn bisher hatte er stets behauptet, dass sein Unternehmen erst im November 2004 durch eine rückwirkende Steuerrechtsänderung in Schwierigkeiten geraten sei.
Alles in allem ist das Vertrauen in die Münchner Falk-Gruppe und ihre Fonds erschöpft. Sollte die Sanierung der Fonds nicht gelingen, sind nach Aussage des Insolvenzverwalters wahrscheinlich bis zu 500 Millionen € Anlagevermögen verloren. Eine abstrakt hohe Zahl. Doch für die betroffenen Anleger droht damit ganz überwiegend ein konkret hoher Verlust. Sie haben kein Geld verspielt, sondern sie sind durch die Versprechungen der Falk-Gruppe und der Fonds-Vermittler z.T. bewusst und gezielt getäuscht worden. Festgeldartig sollten die Fonds sein. Tatsächlich gingen die arglosen Anleger mit der Zeichnung ihrer Beteiligung ein Risiko ein, das sie nicht im Ansatz kannten.
Wir prüfen daher umfassend die Ansprüche betroffener Anleger.
Unser Ziel: Rückzahlung der Einlagen.
Schicken Sie uns den Fragebogen per E-Mail, Fax oder Post ausgefüllt zurück, dann prüfen wir Ihre Ansprüche und unterrichten Sie über die Erfolgsaussichten und die Kosten eines Rechtsstreites.