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Anlegerschutz >> Kapitalanlagebetrug
Anlagebetrug bei Evantus
17.3.2005

Vom Traumdarlehen zum Alptraum?

Berlin, 17.03.2005: Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte informiert über aktuelle Ermittlungen im Fall „Evantus“. Wir vertreten die Interessen der Geschädigten.

 

Evantus Invest Beteiligungsgesellschaft (EIB)
Die Firma EIB betrog Darlehenssuchende im großen Stil. Den Kunden wurden Darlehen zu Traumkonditionen angeboten. Um die versprochenen äußerst günstigen Darlehen zu erhalten, hatten sie zunächst Eigenkapital in Höhe von 10% der Kreditsumme zu erbringen. Dieses Geld wurde bei der Firma BKS im bayerischen Legau „hinterlegt“. Die Rendite sollte dann bestenfalls so hoch sein, dass der Kredit schließlich nicht zurückgezahlt werden sollte. Das eingesammelte Geld ist jetzt verschwunden. 
 

Erneut Durchsuchungen
Die Medien berichten darüber, dass die Staatsanwaltschaft Potsdam und das Landeskriminalamt (LKA) am 16.03.2005 erneut Büros in über 20 Orten in Brandenburg, Sachsen und Bayern durchsucht hat. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurden Unterlagen beschlagnahmt. Aktuell wird gegen mehrere Personen wegen des Verdachts des schweren Betruges sowie des Anlage- und Kreditvermittlungsbetruges, der Untreue und der Urkundenfälschung ermittelt. Bereits Anfang des Jahres ist ein Hauptverdächtiger verhaftet worden.


FINANZtest warnte
Evantus steht auf der FINANZtest-Warnliste. Ende des vergangenen Jahres berichtete die Zeitschrift in Heft 12, S. 58/59, ausführlich unter dem Titel „Wo ist Doktor Kloiber?“ über Kreditvermittler, die mittels Evantus Darlehenssuchende betrogen haben.


Ansprechpartner:

André Felgentreu
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: felgentreu@gansel-rechtsanwaelte.de

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22. Mai 2012 - 13:56
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