HOME STANDORTE MITARBEITER KARRIERE KOSTEN IMPRESSUM
Immobilienfinanzierung
Vorfälligkeitsentschädigung Nichtabnahmeentschädigung
Fremdwährungsdarlehen
Forward-Darlehen
Geldanlagen
Steuersparimmobilien
Unternehmensbeteiligungen
Aktien und Aktienfonds
Offene Fonds
Zertifikate
Vermögensverwaltung
Anleihen
Zahlungskarten
Nachrangdarlehen
Genussrechte
Partiarische Darlehen
Special: Geschlossene Fonds
Immobilienfonds
Schiffsfonds
Flugzeug- und Triebwerkfonds
Umweltfonds
Fonds von A bis Z
Hotel- und Ferienparkfonds
Medienfonds
Lebensversicherungsfonds
Containerfonds
Versicherungen
Kaskoversicherung
Berufsunfähigkeit
Krankenversicherung
Wohngebäudeversicherung
Unfallversicherung
Lebensversicherung
Immobilienfinanzierung >> Allgemeines
„Die Welt“: Umschuldung nach Widerruf des Immobiliendarlehens verwehren manche Banken – Dr. Gansel gibt Entwarnung
25.8.2014

Berlin, den 25. August 2014. „Die Welt“ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe unter der Überschrift „Die Banken schlagen zurück“, dass Immobiliendarlehensnehmer, die ihren Kredit wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung umfinanzieren wollen, schwer einen neuen Vertrag bekommen. Was im grundsätzlich dramatisch erscheint, ist letztlich aber im Einzelfall kein Problem.

 

Klare Rechtslage – klare Interessenlage
Kreditinstitute, die in der Vergangenheit ihre Darlehensnehmer nicht ordnungsgemäß über deren Widerrufsrecht belehrt haben, müssen noch heute damit rechnen, dass diese ihre Verträge widerrufen. So die klare Ansage des Gesetzgebers und der Gerichte. Diese Darlehensnehmer haben einen Anspruch auf die Auflösung ihres Vertrages ohne Zahlung einer teuren Vorfälligkeitsentschädigung. Die Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts ist keine moralische Frage. Gesetzgeber und Rechtsprechung haben diese Rechtsfrage eindeutig zugunsten der Darlehensnehmer beantwortet. Das Recht steht hier auf Seiten der Verbraucher, die nunmehr ihr Interesse wahrnehmen. Das ist ein völlig normaler Vorgang im Rechtsleben. Umgekehrt würde jede Bank die Zinsen (nachträglich) erhöhen, wenn Gesetzgebung oder Rechtsprechung ihnen dies ermöglichen würden.

 

Unmut ist verständlich – Gegenwehr auf diese Art ist inakzeptabel
Dass die Kreditinstitute sich über ihre Fehler und noch mehr über die daraus resultierenden Rechte ihrer Kunden ärgern, ist verständlich. Wenn jetzt aber offenbar „kollektiver Widerstand“ geleistet wird, dann ist das inakzeptabel. Das betrifft vor allem die großen Anbieter in der Branche, die inzwischen auf lupenreine Abschreckung setzen, so Dr. Gansel.
Kreditinstitute, die trotz eindeutiger Rechtslage meinen, sich wehren zu müssen, sollen den Rechtsweg beschreiten und nicht versuchen, ihre gegenüber dem Verbraucher stärkere Stellung auszunutzen. Dieses Vorgehen, wer seinen Vertrag widerrufen hat, der soll – am besten bei keinem Kreditinstitut - eine Neufinanzierung bekommen, ist inakzeptabel. „Das kommt einem Schutzschirm unter Banken gleich, eine solche Front wäre kartellrechtlich bedenklich", kritisiert Gansel. Banken, die sich an dieser Aktion beteiligen, versuchen damit, „den Markt dichtzumachen und die Geldpolitik zu steuern, weil ihnen die Rechtslage nicht gefällt".

 

Die „Bankenfront“ ist löchrig
Wenn nunmehr Banken und Versicherer bei Neufinanzierungen blocken, sind das bei weitem nicht alle. Beim Geldverdienen wird es keine flächenübergreifende „Solidarität“ zwischen den konkurrierenden Geldinstituten geben. „Es gibt noch genügend Kreditinstitute, die in die Bresche springen“, versichert Gansel aus Erfahrung. In diesem Fall ist es sehr hilfreich, wenn eine Anwaltskanzlei nicht nur den Widerruf des Darlehensvertrages gegenüber dem Kreditinstitut durchsetzt, sondern auch auf seriöse und zuverlässige Finanzmakler verweisen kann, die sich um eine zinsgünstige Neufinanzierung kümmern. Denn, so warnt auch die Zeitung: „Nur wer die konkrete Kreditzusage einer anderen Bank oder eines Versicherers bereits auf dem Tisch hat, die dann vier respektive sechs Wochen gilt, kann den Kampf um sein Widerrufsrecht tatsächlich aufnehmen.“

 

Unser Angebot: Kostenfreie Prüfung Ihres Darlehensvertrages
Die Fachanwälte unsere Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht sind auf die Prüfung von Darlehensverträgen einschließlich der von Banken und Sparkassen geforderten Vorfälligkeits- und Nichtabnahmeentschädigungen spezialisiert.
Wir prüfen die Forderung Ihres Kreditinstitutes und sagen Ihnen, ob eine Abwehr oder Reduzierung möglich ist. Bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen holen wir Ihnen zurück.
Die Prüfung Ihres Vertrages und die Einschätzung Ihrer Widerrufsmöglichkeit ist ein kostenfreier Service unserer Kanzlei. Allein Sie entscheiden nach unserer Einschätzung, ob Sie Ihre Rechte wahrnehmen und wir Sie dabei begleiten. Wir unterstützen Sie auch bei der Neufinanzierung.


Ansprechpartner:

Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: info@gansel-rechtsanwaelte.de

25. Juni 2016 - 16:11
Kreditrechtsexperten-Logo

mehr Meldungen zum Thema
Servicebereich:
Kreditinstitute