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Immobilienfinanzierung >> Widerruf von Darlehensverträgen
Zinsen fallen – Vorfälligkeitsentschädigungen steigen
6.6.2014
Berlin, den 6. Juni 2014. Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins erneut gesenkt. Er befindet sich nunmehr auf dem historischen Tief von 0,15 %. Diese Zinssenkung soll vor allem die Wirtschaft in den Krisenländern Europas stützen. Es sei dahingestellt, wie weit dies gelingt. Sicher sind hingegen die Verluste, die Sparer durch diese Zinspolitik hinnehmen müssen als auch die Belastungen für Immobiliendarlehensnehmer, die ihren Kredit vorzeitig beenden wollen.
 
Die leidige Vorfälligkeitsentschädigung
Die vorzeitige Beendigung eines Hypothekendarlehens kostet den Darlehensnehmer viel Geld. Die Banken lassen sich dafür großzügig entschädigen. Nicht selten sind die Forderungen so hoch, dass die Darlehensnehmer weiter an ihrem Darlehen festhalten. Doch manchmal ist dies nicht möglich. Ein Hausverkauf wegen eines beruflich bedingten Umzuges oder aber auch eine Scheidung können Darlehensnehmer dazu zwingen, ihr Darlehen vor Ablauf des Vertrages zu beenden. Und dann sehen sie sich einer großen, oft völlig unerwarteten Belastung ausgesetzt.
 
Vorfälligkeitsentschädigungen steigen
Für die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung sind die Restschuld, die verbleibende Darlehenslaufzeit, die vereinbarte Hypothekenzinsen und auch der Zinssatz, zu dem das Kreditinstitut das zurückgezahlte Geld anlegen kann, entscheidend. All diese Faktoren fließen in die Berechnung ein. Aufgrund der erneut gesunkenen Zinsen müssen sich daher alle Darlehensnehmer, die ihren Vertrag vorzeitig beenden wollen, darauf einstellen, dass die Forderung ihrer Bank oder Sparkasse auf Entschädigung noch höher ausfällt als vielleicht schon angekündigt.
 
Wer kündigt zahlt – wer widerruft spart!
Doch es gibt eine Lösung, die Vorfälligkeitsentschädigung zu reduzieren oder sogar ganz zu vermeiden – den Widerruf des Darlehensvertrages.
In jedem Vertrag befindet sich zum Schutz des Verbrauchers eine Widerrufsbelehrung, die mehreren inhaltlichen und gestalterischen Anforderungen genügen muss, um wirksam zu sein. Da die Kreditinstitute ab dem Jahre 2002 fast alle Fehler bei der Abfassung ihrer Widerrufsbelehrungen gemacht haben, können diese Verträge heute noch von den Darlehnsnehmern widerrufen werden. Die Folge: Der Darlehensnehmer muss dann keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Entweder wird damit die Veräußerung der Immobilie ohne weitere Belastungen möglich oder aber der Darlehensnehmer kann neu und damit zinsgünstiger finanzieren.
 
Unser Angebot: Kostenfreie Ersteinschätzung Ihrer Widerrufsmöglichkeit
Unsere Kanzlei ist auf die Prüfung von Darlehensverträgen, die Erklärung und Durchsetzung des Widerrufs spezialisiert. Wir prüfen Ihren Vertrag auf Fehler der Bank/Sparkasse und sagen Ihnen, ob auch Ihr Vertrag widerrufbar ist.
Wir informieren Sie vorab über die Kosten und Ihre mögliche Ersparnis.
 
Leseempfehlung
Lesen Sie dazu ausführlich „Immobiliendarlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung beenden" sowie "OLG Brandenburg: Gansel Rechtsanwälte wehren Vorfälligkeitsentschädigung in voller Höhe ab" (17.1.2013) sowie weitere Beiträge und Erfolgsmeldungen zu diesem Thema.

Ansprechpartner:

Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: info@gansel-rechtsanwaelte.de

>> mehr zum Thema Widerruf von Darlehensverträgen
29. Mai 2016 - 15:26
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