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Gescheiterte Investitionen in fondsgebundenen Lebensversicherungen lassen sich durch ein BGH-Urteil „retten“
14.5.2014

Berlin, den 14. Mai 2014. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 7. Mai 2014 in einem spektakulären Urteil (Az.: IV ZR 76/11) die Rechte von Lebensversicherungskunden gestärkt. Davon könnten auch Kapitalanleger profitieren, die eine fondsgebundene Lebensversicherung erworben haben, die hinter den Versprechungen der Vermittler zurückgeblieben ist oder gar zu Verlusten geführt hat.

 

Das Urteil
Der BGH  hat in seinem Urteil festgestellt, dass Altverträge von Lebensversicherungen nach dem Policenmodell, die in der Zeit von 1994 und Ende 2007 abgeschlossen wurden, noch heute rückabgewickelt werden können, wenn die Versicherung bei Vertragsschluss nicht oder nicht richtig über das Widerspruchsrecht belehrt hat.
In einem solchen Fall kann sich der Versicherungsnehmer ggf. auch heute noch rückwirkend vom Vertrag lösen und vom Versicherer die Rückzahlung der Prämien verlangen.
Siehe zu den Einzelheiten des Urteils unsere Meldung „Renten- und Lebensversicherungsverträge können bei nicht ordnungsgemäßer Belehrung über das Widerspruchsrecht rückabgewickelt werden – Versicherungsnehmer erhalten ggf. auch bei bereits gekündigten Verträgen Geld zurück“ (8.5.2014)
 
Fondsgebundene Lebensversicherungen sind riskant
Vielen Anlegern, die in fondsgebundene Lebensversicherungen investiert haben, war beim Erwerb dieser Kapitalanlage nicht bewusst, wie riskant diese ist. Ihre Vermittler haben es ihnen teilweise bewusst verschwiegen bzw. das Risiko relativiert, um sich ihren Abschluss und damit die Provision zu sichern. Inzwischen ist bei vielen Anlegern Ernüchterung oder gar Entsetzen eingetreten. Denn: Die Rendite sinkt oder bleibt aus. Sogar der Totalverlust scheint zuweilen möglich.

 

Der Ausstieg aus der Kapitalanlage „auf kurzem Wege“
Durch das BGH-Urteil ist es möglich, auf „kurzem Weg“ aus der fondsgebundenen Lebensversicherung auszusteigen, anstatt den beschwerlicheren Weg zu gehen und dem Anlageberater- oder Vermittler und damit letztlich ggf. auch der Versicherung eine unrichtige Beratung nachzuweisen. Denn der Nachweis der Falschberatung ist stets mit Aufwand und häufig auch mit Risiken im Rahmen der sog. Beweislast verbunden.

 

Unser Angebot
Geschädigte Anleger von fondsgebundenen Lebensversicherungen sollten die Chance nutzen, die ihnen das BGH-Urteil gibt.
Unser „Widerspruchsteam“ aus Fachanwälten für Versicherungsrecht und Bank- und Kapitalmarktrecht verfügt über einschlägige Erfahrungen sowohl mit Lebensversicherungsfonds als auch mit Widerspruchsverfahren im Versicherungsrecht.
Wir geben Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung, ob wir Ihnen helfen können und welche Rückerstattung möglich sein könnte.

29. Mai 2016 - 02:01
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Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: huth@gansel-rechtsanwaelte.de
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Fachanwältin für Versicherungsrecht
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