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Geldanlagen >> Unternehmensbeteiligungen
BEMA: Der Verkauf der Immobilien, der Verlust für die Anleger und was man tun kann
8.3.2013

Berlin, den 8. März 2013. Die BEMA Investitions- und Beteiligungsgesellschaft (BEMA) – vormals CURA Investitions- und Beteiligungsgesellschaft (CURA) – informiert derzeit ihre Anleger über den geplanten Verkauf der Immobilien zum 30.6.2013. Die Wertermittlung der Immobilien hat nach Auskunft der BEMA einen Verkehrswert von 35.310.000 EUR ergeben. Im Emissionsprospekt von 1998 dagegen wurde mit einer Wertentwicklung des Immobilienvermögens bis zum Jahr 2012 auf mehr als 187 Mio. DM und mit einem geschätzten Firmenwert von mehr als 331 Mio. DM (mehr als 169 Mio. EUR) geworben.

 

Zur Erinnerung – die Versprechungen im Prospekt (1998)

Die „Beteiligungsidee“ der CURA/BEMA: „Ziel jeder Vermögensanlage sollten möglichst hohe Erträge …sein.“ Und genau das wurde den Anlageinteressenten in der Werbung und im Emissionsprospekt versprochen. Ein sehr günstiger Einstandspreis für den Erwerb der Immobilien sollte für die Anleger einen Gewinn von 7,5 % Wertzuwachs p.a. über die gesamte Beteiligungsdauer zzgl. einer jährlichen Auszahlung von 4 % ab dem dritten Beteiligungsjahr erbringen. Die Ergebnisprognose für Anleger war bei einer Beteiligung von 20.000 DM für das Jahr 2012 auf einen Wert von 54.000 DM kalkuliert.

 

Die Realität (2013)

Verluste zu realisieren ist leichter als Gewinne zu erzielen. Wer für Erfolg und Misserfolg in erster Linie verantwortlich ist, sagt der Prospekt: „Der wirtschaftliche Erfolg hängt in erheblichem Maße von den unternehmerischen Fähigkeiten des Geschäftsführers ab.“ Der Geschäftsführer Harald Lökkevik sollte den Anlegern erklären, wie es zu der aktuellen Diskrepanz zwischen Kalkulation und Realität kommen konnte. Denn die aktuelle Wertermittlung der Immobilien nennt eine erschreckende Zahl: Rund 35 Mio. EUR Verkehrswert der Immobilien bedeuten mehr als 60 Mio. EUR weniger Immobilienwert als 1998 prognostiziert. Und von einem Firmenwert von mehr als 169 Mio. EUR kann keine Rede mehr sein. Kalkulierte Gewinne aus Wertpapieren von mehr als 73 Mio. EUR konnten nicht erwirtschaftet werden, weil nie auch nur ein Wertpapier erworben wurde.

Kurzum: das Ziel der Anlage wurde klar verfehlt. Wieder einmal sind die Anleger die Leidtragenden.

 

Die Bilanz für die Anleger: Verluste

Was bedeuten der Verkauf der Immobilien und die Liquidation der Gesellschaft für die Anleger? Die Bilanz ist eindeutig: Jeder CURA/BEMA-Anleger wird nach Kenntnis des Verkehrswertes der Immobilien Geld verlieren. Ungewiss ist gegenwärtig nur das Ausmaß. Besonders schwer wird es all jene Anleger treffen, die ihre Beteiligung über die Ostseesparkasse Rostock (OSPA) fremdfinanziert haben. Viele BEMA-Anleger sind auch weiter mit den Zinsbelastungen aus den Darlehen konfrontiert und müssen ihre Kredite in Kürze in voller Höhe zurückzahlen. Aufgrund des bei Beteiligungserwerbs geschnürten Gesamtpakts wurde im Regelfall noch kein Cent des Darlehens getilgt.

 

Die Zeit drängt! Was Anleger tun können:

Gewiss ist nur eines: Wer nichts unternimmt, wird an den Verlusten der Gesellschaft „planmäßig“ beteiligt und zahlt seinen Kredit an die OSPA in voller Höhe zurück. Wer das Falsche unternimmt – indem er z.B. sein Darlehen bei der OSPA verlängert – wird seine Verluste u.U. noch ausweiten. Die CURA/BEMA, die Vermittler dieser Anlage und auch die OSPA sind weder frei von Verantwortung noch von den berechtigten Ansprüchen der Anleger.

Wir vertreten seit mehreren Jahren Geschädigte der BEMA, weil wir wissen, welche haftungsträchtigen Fehler die Verantwortlichen gemacht haben.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie Ihre Ansprüche so schnell wie möglich fachanwaltlich prüfen, um Verluste zu vermeiden oder zu begrenzen. Viele der Ansprüche stehen kurz vor ihrer Verjährung.

 

Kostenfreie Ersteinschätzung! Bundesweit!

Unsere Fachanwälte prüfen für Sie kostenfrei, was wir für Sie tun können.

Wir informieren Sie über die Erfolgsaussichten und Kosten der Rechtsverfolgung. So erfahren Sie umgehend, ob die Beauftragung eines Anwaltes für Sie Sinn macht.

Fordern Sie unseren Fragebogen an.

 

Service für Rechtsschutzversicherte

Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir kostenlos die Deckungsanfrage.

 

Unsere Referenz

Wir sind eine von der „Wirtschaftswoche“ ausgewiesene „Top-Anlegerschutzkanzlei“.

 

Leseempfehlung

 


Ansprechpartner:

Marko Martschewski
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: martschewski@gansel-rechtsanwaelte.de


Alexander Schaub
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: schaub@gansel-rechtsanwaelte.de


Johannes-Paul Mitzscherling
Tel.: 030 992727-0
E-Mail: mitzscherling@gansel-rechtsanwaelte.de

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24. Juli 2016 - 03:02
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