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Special: Geschlossene Fonds >> Schiffsfonds
„Rio Stora“ Schifffahrtsgesellschaft mbH Co. KG - Anleger sollten Schadenersatzansprüche prüfen lassen!
18.7.2012

Berlin, den 18. Juli 2012. Die TVP Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft für Publikumsfonds mbH bittet aktuell die Anleger der Rio Stora Schifffahrtsgesellschaft mbH  Co. KG, einer Schifffondsbeteiligung von MPC Capital, einer Kapitalerhöhung zuzustimmen. Gleichzeitig wird mitgeteilt, dass das Neukapital vorrangig aus dem Gesellschafterkreis eingebracht werden soll. Hervorgehoben wird darauf hingewiesen, dass dann, wenn entweder die Aufnahme von zusätzlichem Kapital nicht beschlossen oder aber nicht ausreichend Neukapital gezeichnet wird, noch in diesem Jahr die Zahlungsunfähigkeit und damit die Insolvenz drohe. Denkbar sei auch der Notverkauf des Schiffes, wobei der Erlös aller Voraussicht nach gerade einmal ausreichen würde, um die Verbindlichkeiten gegenüber der finanzierenden Bank zu decken. Für die Anleger bliebe dann kaum etwas übrig, da ein Verlust des Kapitals in Höhe von 92,5% nicht ausgeschlossen werden könne; bisherige Liquiditätsauszahlungen bereits eingeschlossen. Für die Anleger würde das also Verluste bedeuten, die bei der MS Rio Stora nahe an den Totalverlust heranreichen dürften.

 

Hintergründe der prekären Situation
Zu den Hintergründen dieser Situation teilt TVP mit, dass nach dem Ende der Erstcharter des Schiffes im März 2012 zwar eine Anschlussbeschäftigung gefunden werden konnte, doch liege die Charterrate deutlich unter dem diesjährigen Betriebskostenniveau. Das Schiff verursacht also mehr Kosten, als es Einnahmen einfahren kann.
Auch in der Vergangenheit dürfte der Verlauf der Investition erheblich von dem abgewichen sein, was ursprünglich geplant war: die Investition in zwei Schwesterschiffe, neben der MS Rio Stora auch in die MS Rio Susa. Die Beteiligung an der MS Rio Susa wurde inzwischen rückabgewickelt, nachdem das Schiff der Werft aufgrund von Baumängeln nicht abgenommen wurde. Zwar haben die Anleger insoweit das Kommanditkapital zurückerhalten. Die erwartete Rendite blieb indessen aus.

 

Mitwirkung am Beschluss über die Aufnahme von Neukapital
Die Bitte oder Aufforderung einer Fondsgesellschaft an ihre Anleger, Geld nachzuschießen, um Verluste zu vermeiden, ist (leider) nichts Ungewöhnliches mehr. Oft sind Banken nicht mehr bereit, in einer Krisenzeit der Branche weiteres Geld für ein angeschlagenes Unternehmen auszureichen. Und gerade jetzt ziehen sich renommierte Banken ganz aus der Finanzierung von Schiffen zurück. Da bleibt der Gesellschaft häufig nur noch der „Strohhalm“ Anleger. Dass auch hier beabsichtigt ist, sich bei einer beschlossenen Zustimmung zur Aufnahme von Neukapital vorrangig an den Gesellschafterkreis zu wenden, um weiteres Kapital einzuwerben, ist also wenig verwunderlich.
Die Entscheidung, ob man als Anleger in dieser Situation weiteres Geld mit – worauf TVP zutreffend hinweist – unternehmerischem Risiko bis hin zum Totalverlust an die Gesellschaft überweist, muss jeder für sich treffen. Sie hängt davon ab, ob man das Finanzierungskonzept für tragfähig erachtet. Zumindest sollte man sich aber zunächst aktiv an dem Beschluss darüber, ob überhaupt eine Aufnahme von Neukapital stattfinden kann, beteiligen und bei Rückfragen das Angebot von TVP, hierfür zur Verfügung zu stehen, annehmen. Denn Nichtstun in der Erwartung, dass die eigene Stimme ohnehin keine Relevanz hat, ist hier sicher die schlechteste Lösung, zumal die Teilnahme an dieser Beschlussfassung auch bei einer Zustimmung zur Aufnahme von Neukapital nicht bedeutet, dass man dann auch selbst einzahlen müsste – dieser zweite Schritt bleibt weiterhin freiwillig.

 

Schadenersatzansprüche prüfen lassen
Nach unseren langjährigen Erfahrungen werden Schiffsfondsanleger von Banken und Sparkassen oft unzureichend oder gar nicht über die grundsätzlichen Risiken dieser Fonds im Allgemeinen sowie die speziellen Risiken des konkret angebotenen Schiffsfonds beraten. Über die Höhe der Provision bzw. der Rückvergütung, die Banken und Sparkassen für die erfolgreiche Empfehlung des Fonds erhalten, lässt man die Anleger häufig bewusst im Unklaren.
In diesen Fällen ist inzwischen die höchstrichterliche Rechtsprechung eindeutig: Wird der Anleger unzureichend oder gar falsch über das angebotene Finanzprodukt aufgeklärt und fällt er deshalb seine Anlageentscheidung auf einer unzutreffenden Basis, dann hat er Anspruch auf Schadenersatz.

 

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Referenz
Wir wurden von der „Wirtschaftswoche“ als „Top-Anlegerschutzkanzlei“ ausgewiesen. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten seit Jahren geschädigte Schiffsfondsanleger. Wir arbeiten dabei eng mit Experten des Schiffsmarktes und der Schiffsfinanzierung zusammen. So nutzen wir gezielt Insiderkenntnisse für unsere Mandanten.
Wir publizieren ständig zur Anlagevermittlung und Anlageberatung in der Fachpresse.

 

 


Ansprechpartner:

Marko Huth
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: huth@gansel-rechtsanwaelte.de


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25. Mai 2016 - 07:15
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