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Geldanlagen >> Allgemeines
„Kreditoptimierung“ entpuppt sich als riskante Zinswette
29.6.2012

Wie wir gemeinsam mit Finanzexperten geschädigten Bankkunden helfen können

 

Berlin, den 29. Juni 2012. Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte kooperiert mit der Beratergruppe Finanzbuddha bei Großschäden im Bereich der Swaps. Das nachfolgende Beispiel zeigt einen typischen Schadensfall, der schließlich im Interesse des Geschädigten reguliert werden konnte.

 

Der Fall
Der Eigentümer eines mittelständischen Unternehmens stellte im Jahr 2011 einen Verlust von 540.000 Euro aus einem Finanzgeschäft fest. Die Hausbank hatte ihm im Jahr 2007 ein „hochinnovatives“ Produkt zur „Zinsoptimierung“ bestehender Kredite angeboten. Ein fixer Zinsvorteil von 1,25 Prozent bei geringem Risiko war ihm in Aussicht gestellt worden.
Die „Zinsoptimierung“ entpuppte sich als „Cross Currency Swap“, eine Zinswette zwischen Britischem Pfund und Schweizer Franken im Volumen von einer Million Euro bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Zur vermeintlichen Absicherung des Kursrisikos wurde dem Kunden noch eine Knock Out Devisenoption verkauft. Die Prämie dafür sollte aus dem Cross Currency Swap generiert werden. Wäre dieses Finanzgeschäft so verlaufen, wie bei der Empfehlung von der Bank skizziert, hätte sich der Unternehmer 62.500 Euro Rückzahlung erspart. Da sich die Finanzlage jedoch anders als erhofft entwickelte, wurde aus dem Zinsvorteil der angeführte Verlust von 540.000 Euro. Für die vermeintliche Kursabsicherung bezahlte der Kunde zwar eine Prämie in Höhe von 48.000 EUR. Angesichts der negativen Kursentwicklung hatte sie jedoch keine Wirkung mehr. Aus einem Kreditnehmer war – ohne dass es der Kunde wusste – wider Willen ein „Spekulant“ geworden.

 

Finanzbuddha untersucht: Wer sind die Gewinner der Zinswette?
In Fällen wie diesen ermittelt Finanzbuddha in einem ersten Schritt die Schadensursache. Da bei einer Zinswette jedem Verlierer auch ein Gewinner gegenüber steht, untersucht ein Sachverständiger, wie die Gewinnchancen bei dieser Wette verteilt waren. Interessant ist auch, ob die Bank ihren Kunden darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie bei diesem Geschäft nicht als objektiver Berater, sondern als Wettgegner auftritt, der noch dazu die Quoten festlegt. Die Gerichte sprechen bei diesen Fällen von einem „Interessenskonflikt“.  Banken und Finanzdienstleister müssen vor Abschluss eines solchen Finanzgeschäftes darauf hinweisen. Auch muss die Frage geklärt werden, ob die Bank auf das hohe Risiko, das mit dieser Wette verbunden ist, aufmerksam gemacht hat.

 

Mit Sachverständigen-Gutachten rüsten
Die von Finanzbuddha ermittelten Daten werden in einem Sachverständigen-Gutachten niedergeschrieben. Oft reicht dieses Gutachten für die außergerichtlichen Verhandlungen mit der Bank aus, um eine Schadenswiedergutmachung zu erreichen. So auch in diesem Fall.
Das Ergebnis: Bank übernahm 450.000 Euro des Schadens

 

Unser Angebot
Wir prüfen für Sie kostenlos, ob Sie Ansprüche gegen Ihre Bank- bzw. Sparkasse haben und beauftragen ggf. in Absprache mit Ihnen die Beauftragung der Experten von Finanzbuddha.
Fordern Sie dafür unseren Fragebogen an. 


Ansprechpartner:

Thomas Röske
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: roeske@gansel-rechtsanwaelte.de

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27. Juni 2016 - 00:43
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