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Wer in Goldminenaktien investiert, der setzt sein Geld auf Gold, das sich noch im Boden befindet. Der Vorteil gegenüber reinen Goldanlagen besteht in der jährlichen Zahlung einer Dividende, soweit alles „planmäßig verläuft. Der Wert der Aktien schwankt stärker als der Goldpreis. So hat sich gerade in jüngster Zeit gezeigt, dass Goldminenaktien in ihrer Entwicklung deutliche von der des Goldpreises abwichen. Der Grund: steigenden Produktionskosten und eine allgemein steigende Zurückhaltung der Anleger beim Kauf von Aktien. Das Risiko der Goldaktien besteht also darin, dass sie nicht allein vom Goldpreis abhängig sind. In ihre Wertentwicklung fließen neben Personal- und Schürfkosten die politische Situation in den Förderländern und die Stimmung an den Aktienmärkten ein. Im Vergleich zu einschlägigen Fonds ist hier das Risiko größer, da Einzelanlagen stets riskanter sind als ein Fonds, der breiter investiert und daher auch das Risiko entsprechend streut. Gold-Unternehmen können insolvent werden. Deshalb sind die Aktien etablierter Förderer zu bevorzugen, die Erfahrung haben, über Reserven verfügen, die Kosten beherrschen und ihr Risiko länderübergreifend streuen.
Ansprechpartner:

Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: gansel@gansel-rechtsanwaelte.de
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