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Das vermeintlich gute Geschäft mit dem günstigen Fremdwährungskredit kann sich am Ende als katastrophal für den Darlehensnehmer erweisen. Denn ein niedriger Zinssatz sagt bei einem Fremdwährungskredit nichts darüber aus, wie viel der Kredit schließlich tatsächlich kosten wird. Ungünstige Kursentwicklung können nicht nur den Zinsvorteil zunichte machen, sondern den Kredit wesentlich verteuern. Neben dem Wechselkursrisiko unterliegen Fremdwährungsdarlehen weiteren Risiken: - Fremdwährungskredite mit variablen Zinssätzen (Anpassung an die Zinsentwicklung auf dem Geldmarkt z.B. viertel-, halb- oder ganzjährig) haben für den Kreditnehmer den Vorteil, dass der kurzfristig wieder aussteigen kann. Doch dafür muss er mit steigenden Zinsen rechnen.
- Fremdwährungskredite kombiniert mit einem Aktienfondssparplan oder einer fondsgebundenen Lebensversicherung sollen es dem Kreditnehmer ermöglichen, mit dem dadurch angesparten Geld den Kredit später zurückzuzahlen. Doch hier besteht das Risiko, dass diese Geldanlagen nicht die erhoffte Rendite erwirtschaften. Hier verdoppelt sich geradezu das Risiko für den Kreditnehmer.
Fremdwährungskredite für eine Bau- bzw. Immobilienfinanzierung sind riskante Währungsspekulationen. Eine solide, d.h. kalkulierbare Finanzierung ist mit Fremdwährungskrediten nicht möglich. Darüber muss der Darlehensnehmer unmissverständlich aufgeklärt werden.
Ansprechpartner:

Thomas Röske
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: roeske@gansel-rechtsanwaelte.de
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